Zukunft trifft Vergangenheit
Etliche Abentheuerer
outeten sich
Am Sonntag, den 9.Juni
2002 besichtigten wir das Heimatmuseum in Birkenfeld. Dort findet noch
bis 27.Oktober die Sonderausstellung "Aus Kelten werden Römer" statt.
Unter der ebenso kompetenten wie kurzweiligen Leitung von Herrn Richard
Schuch bekamen wir interessante Eindrücke in die Historie unserer
Region. Die Exponate der Austellung, Poster, modellhafte Nachbauten und
die sehr gut illustrierten Schautafeln vermitteln eindrucksvoll das Leben
der Kelten und Römer. Durch eine Vielzahl von Funden, insbesonders
aus Schmißberg und Siesbach wurde uns ein Einblick in frühere
Lebensgewohnheiten gewährt. Grabbeigaben aus Fürstengräbern
belegen den Reichtum und den Wohlstand dieser Zeit. Die zahlreichen Funde
sind für Fachleute ein Indiz dafür, daß es zu früheren
Zeiten, gemessen an der damaligen Gesamtbevölkerung, eine relativ
hohe Siedlungsdichte in unseren Breiten gab. Nicht zuletzt die zahlreiche
Erzvorkommen mögen früheren Generationen Motivation gewesen sein
sich hier niederzulassen. Spätestens hier spannt sich der Bogen direkt
zu Abentheuer und seiner Eisenhütte.
Der zweite Teil der Führung
durch das Museum berührte nicht weinge Besucher fast unmittelbar.
Herr Schuch führte uns vorbei an vielerlei Kleinoden des Museums in
den Bereich mit Ausstellungsstücken des letzten Jahrhunderts. Ein
Klassenraum aus den frühen Jahren des letzten Jahrhunderts, Töpferwaren
der Birkenfelder Manufaktur, Eisenwaren und Öfen aus der Abentheuerer
Hütte, Wäsche, Einrichtungs- gegenstände, Literatur und....und...
und...
So waren auch die Teilnehmer
unserer Gruppe restlos begeistert über diesen Ausflug in die eigene
Vergangenheit. Weißt Du noch....? Hattet Ihr nicht auch....?
.... so begannen viele Gespräche und daraus resultierende Fragen beantwortete
Herr Schuch mit großer Geduld.
Das alte Klassenzimmer
hatte es auch den jüngeren Besuchern angetan und viele Ältere
erklärten gerne wofür die Löcher in der Schulbank waren
oder wie man dieses oder jenes Utensil richtig verwendet.
So informiert genossen
wir noch einen kleinen Umtrunk und nicht wenige Besucher outeten sich dahingehend,
zu erstenmal überhaupt im Heimatmuseum Birkenfeld gewesen zu sein.