KRIMILESUNG mit HEINZ-PETER BAECKER
Im Rahmen einer Krimilesung im Hotel / Restaurant Felsenkeller in Sohren las der Schriftsteller Heinz-Peter Baecker unter anderem aus seinem neuesten Buch: DER MANN MEINER MUTTER. (Erschienen ist das Buch im PANDION-VERLAG.  Die ISBN lautet 3-934524-41-9)   Wie ja bereits bekannt ist, spielt in diesem Buch Abentheuer eine kleine Rolle.

Es war eine gutbesuchte Veranstaltung in Sohren. Die Organisatoren schufen ein "kriminelles" Ambiente - die Bedienungen waren in Polizeiuniformen gekleidet und auf der Menuekarte standen :  Blutrünstige Suppe (Holundersüppchen) Ersoffene Poularde (Coq au vin) sowie Gefällter Apfel dreigeteilt (Apfeldessert). Ein riesengroßes Lob an  Küchenmeister Mathias Klein und sein Team.

Eingebunden in das hervorragende Essen waren die Lesungen von Herrn Baecker. Das Publikum hing wie gebannt an des Lippen des Autors und machte so mit ihm einen Streifzug durch einige seiner Bücher. Herzflimmern in Simmern , Der Zirkusclown von Kastellaun, Koblenzer Schängel jagd Hunsrücker Bengel, In die Falle gehen Alle, Mädchenleiche unter Hunsrückeiche und natürlich das neueste Werk wurden ausschnittweise gelesen. 

Zusätzlich gab Herr Baecker einen Einblick in seine Art zu schreiben und erläuterte die Paralellhandlungen seiner Bücher. Bezeichnend für seine Art zu schreiben, ist die Tatsache, daß viele seiner handelnden Personen tatsächlich existieren. Beschriebene Orte oder Plätze findet man tatsächlich im Hunsrück. 

Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung, von der alle Besucher restlos begeistert waren. 


Küchenchef Mathias Klein begrüße die Gäste der Krimilesung und stellte sein Menue vor

Die Damen vom Service wählten ein treffendes Outfit

Heinz-Peter Baecker beim lesen

Aufmerksam lauschten die Zuhörer des Passagen aus verschiedenen Hunsrück-Krimis.

Kurz vor Beginn der Veranstaltung hatte ich noch Gelegenheit das folgende Interview mit Herrn Baecker zu machen.

Abentheuer-online:
Herr Baecker, endlich ist der neue Krimi fertig. „Mit einer harmlosen Mail fängt es an.“ - heißt es in der Ankündigung dazu auf Ihrer Webseite. Mit einer Mail fing ja auch Ihr Kontakt zu Abentheuer an. Natürlich interessiert uns Abentheuerer, was Ihnen bei diesem ersten Kontakt mit unserem Dorf durch den Kopf ging? 

Heinz-Peter Baecker:
Irgendetwas war an dieser Mail was mich aufmerken lies. Fragen Sie mich nicht was es war. Ich wurde auf alle Fälle neugierig.

Abentheuer-online: 
Ihrem Eintrag in unserem Gästebuch zufolge, haben Sie unser Dorf sogleich internetmäßig unter die Lupe genommen. Gaben unsere Seiten Ihnen wirklich den erhofften Einblick?

Heinz-Peter Baecker:
Oh ja - ich war überrascht, das ein so vergleichsweise kleiner Ort sich so umfangreich darstellt. Auffalend ist vor allem das rege Vereinsleben.

Abentheuer-online:
Dann kam Ihr Besuch in Abentheuer und die (für uns) niederschmetternde Resonanz – Keiner hat sie erkannt! Dennoch sei die Frage erlaubt, welche Eindrücke Sie aus Abentheuer mitgenommen haben.

Heinz-Peter Baecker:
Ein schmuckes Dörfchen. Ich bin ja kreuz und quer durch den Ort gefahren und gelaufen. Besonders gut gefiel der Teil rechts der Traun.

Abentheuer-online:
Zurück zu Ihrem neuen Werk. Was waren die Beweggründe Abentheuer darin einzuarbeiten? 

Heinz-Peter Baecker:
Der neue Krimi war ja schon weitgehend fertig und der gute Eindruck, den ich mitgenommen habe bewog mich das Elternhaus des Protagonisten nach Abentheuer zu verlegen. Für eine umfangreichere Story war die Zeit einfach zu kanpp. Sicherlich wird es in Zukunft einmal einen ausführlicheren Krimi aus Abentheuer geben - aber darauf muß ich die Abentheuerer erst noch vorbereiten.  Vielleicht wird ja Abentheuer auch mal ein "Mordsdorf"

Abentheuer-online: 
Herzlichen Dank. Ihnen Herr Baecker wünschen wir eine gute Zeit und stets spannende Einfälle für Ihre weitere schriftstellerische Zukunft