HERBSTKONZERT
DER
SÄNGERVEREINIGUNG
ABENTHEUER
Der
folgende Bilderbogen mag Ihnen einen optischen Eindruck von diesem Konzert
geben. Hörproben haben wir an dieser Stelle noch nicht. Vielleicht
folgen Sie bei nächster Gelegenheit der Einladung unserer Sänger
und erleben vor Ort die gesanglichen Leistungen der Sängervereinigung
Abentheuer und ihrer Gäste.

Alle Fotos: Rudolf QUACK
Und so berichtete
die Nahe-Zeitung über die Veranstaltung:
Besinnliche Töne
dominierten im ersten Teil des Konzerts Herbstliche Stimmung
im hübsch dekorierten evangelischen Gemeindehaus: Das Publikum war
vom bunten und anspruchsvollen Programm begeistert
BRÜCKEN. So bunt und ansprechend
wie die Tischdekoration war auch das Herbstkonzert der Sängervereinigung
Abentheuer im evangelischen Gemeindezentrum. Während im ersten Teil
überwiegend sanfte Töne dominierten, zogen die mitwirkenden Chöre
- MGV Meckenbach, Gemischter Chor Brücken und Gemischter Chor Hattgenstein
- im zweiten Teil alle Register ihres Könnens. Nach der netten Begrüßung
des Vorsitzenden Rudolf Quack sorgte die Abentheuerer Sängerschar
unter Stefan Mörschbecher mit der "Festhymne" und dem in die Herbstzeit
passenden Erntedank-Lied "Unser tägliches Brot" für einen gelungenen
Auftakt.
Mit viel Gefühl
Aber auch der sehr gefühl voll
vorgetragene, tiefsinnige Titel "Die Rose" sprach die Herzen an. Mit ausgesprochen
leisen Töne überraschte der MGV Meckenbach mit "Von fern klingt
leise eine Melodie". Etwas lebhafter danach das bekannte amerikanische
Volkslied "Swanee River". Aber auch das nachdenkliche Lied "Bring's mir
(das verlorene Glück) zurück" trug die Sangestruppe unter Rudi
Karst mit viel Gefühl und hoher Präzision vor.
Es folgte der Gemischte Chor Brücken
unter Wolfgang Giebel, der sein hohes Können erneut unter Beweis stellte.
Erst mit dem Titel "Die Antwort weiß ganz allein der Wind" und danach
mit "Herr der Welten". Letzteres sogar mit deutschem und lateinischem Text.
Eine leise Hommage an die Größe und Güte des Schöpfers,
was dem anwesenden Hausherren, Pfarrer Erwin Bonn, offensichtlich besonders
gut gefiel.
Unter Maxim Schukov überzeugen
die 15 Damen und fünf Herren des Gemischten Chores Hattgenstein mit
dem Titel "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen". Das Episodenlied "Schneiders
Höllenfahrt" sorgte für einen lustigen Abschluss des ersten Konzertteils.
Nach der Pause begann der Brückener Chor mit "Zauber der Nacht", und
"Irischen Segenswünschen". Trotz dezimierter Sängerschar wuchs
der Chor besonders mit dem zum Träumen und Nachdenken anregenden Titel
"Nimm die Zeit zu leben" über sich selbst hinaus. Aber auch die Hattgensteiner
überzeugten: Erst mit dem flotten englischen Ohrwurm "Hello, Dolly",
dann sogar mit Wolfgang Amadeus Mozart, dessen "Kleine Nachtmusik" sie
gesanglich gekonnt in Szene setzten.
Ihr neuer Chorleiter Maxim Schukov
ließ die Hattgensteiner nach einer einjährigen Pause rasch wieder
zu einem guten Chor werden. Mit dem Titel "Am Nahestrand" weckten die Meckenbacher
Herren erst Heimatgefühle, um danach von den "den alten Römern"
zu berichten. Hier wurde spontan eine Zugabe verlangt, was die Meckenbacher
mit "Danke, Herr" prompt erledigten. Den Abschluss gestalteten die Gastgeber
mit der "kleinen Maria" und dem "Herr der Welten".
Beim Zugabe-Titel "Freude am Leben"
sangen und klatschten alle Gäste im Gemeindehaus beim Refrain "Tanz
mit mir, ich will mit dir, das Leben froh genießen" alle eifrig mit.
(pl)
Nahe Zeitung vom 29.10.2003, Seite
19

Der Vorsitzende der Sängervereinigung
Abentheuer, Rudolf Quack, ehrte Vereinsmitglieder: für 50-jährige
Mitgliedschaft Ilse Hess, für 40-jährige Lore Thomas und Gerhard
Hess sowie für 30- jährige Gisela Giebel, Lorita Fries und Hugo
Keller. Für 25 aktive Jahre als Sänger und 19 Jahre Engagement
im Vorstand wurde Arnold Mersch ausgezeichnet: Vom Gruppenchor-Vorsitzenden
Klaus Goldt erhielt er nicht nur die Ehrenurkunde und die Ehrennadel des
Deutschen Sängerbundes, sondern auch ein Blumenpräsent seines
Vereins. Foto: Jürgen Pauly
Nahe Zeitung vom 29.10.2003, Seite 19. |