Abentheuerliche Faschingsveranstaltung
Eine Faschingsveranstaltung der etwas anderen Art, bei der nicht wie üblich Büttenreden und Darbietungen im Vordergrund standen, wurde am Faschingssamstag zum ersten Mal im Abentheurer-Haus gefeiert.
Die Süssschnüsser sammelten am Tage bei Ihrer Hahn-Äppelche-Hahn-Tour durchs Dorf über 600 Eier, Speck, Schinken und Sekt ein. Kaum waren die Köstlichkeiten im Abentheurer-Haus eingetroffen, wurden sie vom Küchenteam der IG zu köstlichen Rühreiern mit Speck verarbeitet und an die Besucher kostenlos abgegeben. Diese wurden vorab schon mit einem Gläschen Sekt von den Süssschnüssern und Ortsbürgermeister Klaus Goldt empfangen.
Musikalisch spielte dann das Duo „The Moonlights“ zum Tanz auf. Sie trafen mit Ihrer Mischung aus Faschings- und Unterhaltungsmusik den Geschmack der Anwesenden. In einer Musikpause hatten Lottsche Mannsdoll (Klaudia Schröter) und Liesje Krummbein (Michaela Berang) bei Ihrem witzig vorgetragenen Zwiegespräch die Lacher auf Ihrer Seite. Gekonnt bezogen Sie auch eine Person der Abentheurer Lokalpolitik in ihren Vortrag ein. Was in Abentheuer nicht fehlen darf, ist der Besuch des Buhlenberger Prinzenpaars, zumal der Prinz ein „waschechter Heddner“ ist. Prinz Nico I und seine Prinzessin Michaela II stellten sich und ihre Gebote für die närrische Zeit vor. Anschließend wurden an die oben genannten Akteure und die Organisationsleitung der IG Abentheuer Orden überreicht.

Eins steht jetzt schon fest – im nächsten Jahr wollen wir unsere Aktivitäten steigern.
Die Organisatoren der IG dankt den Süss-Schnüssern und den mitwirkenden Vereinen und Institutionen für die gelungene Zusammenarbeit und natürlich den Dorfbewohnern für die tolle Beteiligung!
Dieser Erfolg, und der aus vorangegangenen Veranstaltungen, haben uns gezeigt, dass die Entscheidung, eine IG zu gründen, richtig war. Die IG besteht aus der Gemeinde Abentheuer, den ortsansässigen Vereinen, Sängervereinigung, Heimatverein und Jugendförderverein sowie den freien Zusammenschlüssen wie Motorradfreunde Abentheuer und Strickkränzchen. Ebenfalls integriert sind die Glaubensgemeinschaft Hare Krishna und das Organisationsteam des Country Open Airs. In unregelmäßigen Abständen treffen sich die Vertreter der o g. Gruppierungen um Veranstaltungen zu planen oder auch mit den erwirtschafteten Geldern die Vorhaben der Ortsgemeinde zu stärken. Aktuell hat die IG die Ortsgemeinde bei der Anschaffung von Stehtischen, einer Profifriteuse sowie diversen kleineren Gegenständen unterstützt.
JFV als Ahnengalerie beim Buhlenberger-Fastnachtsumzug mit dabei
Einen originellen Beitrag lieferte der Jugendförderverein Abentheuer, dessen Mitglieder sich als wandelnde Gemälde einer Ahnengalerie verkleidet hatten und zu einer Spende für das Maler-Zang-Haus in Birkenfeld aufriefen. "Et Maler-Zang-Haus es de Hit, spendet alle fleißig mit", lautete der Appell der lebenden Exponate, die viele Blicke auf sich zogen.

53 Kids beim bunten Faschingstreiben
Beim närrischen Treiben der Kinder auf der Hütt, hatte der Jugendförderverein wieder ein volles Haus. Anja Geibel, Anja Störnal und Michaela Berang unterhielten die Kinder mit einem abwechslungsreichen Spieleprogramm und einer Aufführung der singenden Socken. Locker und routiniert führte DJ Stephan Holländer wieder durchs närrische Programm. Prominente Gäste überraschten die Narrenschar durch ihren Besuch. Vorsitzender Manfred Keppler begrüßte das Buhlenberger Prinzenpaar, Nico I. von der Stockwiese und seine Lieblichkeit Michaela II. Fast schon ein alter Hase und in der Kinderfastnacht kaum mehr wegzudenken, kam Dominik Beermann als Baby in die Bütt. Was er als Baby so alles erlebt hat ließ er das Publikum wissen. Schnell hatte er die Lacher auf seiner Seite und wurde nach seinen gekonnten Vortrag mit einem dreifach donnernden Helau aus der Bütt verabschiedet. Zum Abschluss der Kinderfaschingsparty erhielt jedes Kind auf seine Losnummer einen Gewinn.

Fastnacht wurde zu Grabe getragen
Zum Ausklang des närrischen Treibens wurde dann zum Feierabendbier eingeladen. Auch hier fanden sich noch einige Gäste ein, die am Ende der Veranstaltung zusammen mit unserem extra beauftragten Hausbestatter (Gerhard Beermann) die Fastnacht zu Grabe trugen. Die Trauerrede war wieder einmalig. Und so folgten alle Gäste im Wehgesang dem von Harald Mörsdorf angefertigten Pappsarg bis ins Freie, wo dieser dann in Flammen aufging.
Text und Bilder : Klaudia Schröter