
|
Der
Nikolaus brachte die begehrte Mütze Für
"La Cachette"-Küchenchef
Karl-Heinz Dickheiwer ist die Aufnahme in den berühmten Guide
Gault
Millau auch die Krönung von 50 Berufsjahren. Die
von Feinschmeckern so hoch gehandelte Mütze entpuppt sich als eher
schlichte Urkunde. 13 von 20 möglichen Punkten haben die Tester
des
Gourmetführers Guilt Millau vergeben, bescheinigt sie. Das "La
Cachette"
zählt somit zu den 900 besten Restaurants im Lande.
ABENTHEUER.
Frohe Bescherung im Hause
Dickheiwer schon vor Weihnachten. Just an jenem Tag, als Nikolaus den
braven
Kindern die Stiefel füllte, überraschte der Briefträger
Karl-Heinz Dickheiwer, den Küchenchef von "La Cachette", mit einem
Päckchen der deutschen Redaktion des Guilt Millau. Der Inhalt:
eine
schlichte Urkunde mit ebenso schlichtem Text. Der Landgasthof am
Ortsrand
von Abentheuer sei von den Testern mit 13 von 20 möglichen Punkten
bedacht worden, heißt es da. Eine symbolische Kochmütze
werde
künftig die Adresse im Hochwald schmücken. Die
Aufnahme in den illustren Kreis
der "Mützen-Träger" - nur 900 Restaurants im Land tragen die
Auszeichnung - ist für Dickheiwer Lohn und Ansporn zugleich.
Anerkennung
für 50 Berufsjahre, auf die er 2004 zurückschaut. Die
Verpflichtung
ins Restaurant der Kauzenburg brachte ihn 1975 nach Bad Kreuznach und
an
die Nahe. Von der Kurstadt ging's schon bald in die Edelsteinmetropole.
Vom "Schinderhannes" in Nahbollenbach kamen die Dickheiwers vor nun 24
Jahren nach Abentheuer, gründeten in der ehemals
Böcking'schen
Jugendstilvilla ihr "Cachette".
Seit fünf, sechs Jahren
spekuliere
er bereits auf Kochmütze, Stern oder eine andere Auszeichnung,
räumt
Küchenchef Dickheiwer freimütig ein. Bestärkt im Glauben
haben ihn nicht zuletzt die Gäste des Hauses, von denen etliche
das
Restaurant am Rande des Hochwalds als "die Feinschmecker-Oase zwischen
Rhein-Main und Saarland" apostrophieren. Zuspruch aus Kollegenkreisen
dokumentieren
darüber hinaus die Auftritte von Dickheiwer-Senior und Sohn
Nikolai
bei großen Koch-Wettbewerben in den USA, aber auch die
"Trainingslager",
die man in Abentheuer für die amerikanische Nationalmannschaft bei
jüngsten Koch-Olympiade durchführte. Auch weiß der "Cachette"- Chef, wie schwer sich gerade ein kleines Team wie das seine eine solche Auszeichnung erkämpfen muss: Die stets unbekannten Tester kommen mehrmals über Monate verteilt - ein "mäßiger" Tag seitens Küche oder Service hat verheerende Folgen. Ebenso schwierig ist es, die "Mütze" zu behalten: Die Restaurantkritiker kommen wieder. Und nicht nur die vom Guide Gault Millau: Der Neu-Eintrag werde wohl die Tester der anderen bekannten Gourmetführer neugierig machen, hofft Karl-Heinz Dickheiwer. Dass die Zahl seiner Gäste künftig um einiges steigen wird, ist er sicher - schließlich gibt es etliches Feinschmecker, die ihre Reiseroute nach Gastronomieführer planen, erst jetzt auf das "Versteck" im Hochwald aufmerksam werden. Auch mischen sich durchaus Stolz und Genugtuung: Gerade im näheren Umkreis hatte es das Lokal und seine gehobene Küche nicht leicht, sagt Dickheiwer. Er hat das Experten-Urteil jetzt Schwarz auf Weiß. (kpm) |
||
| AUSZUG
Ein
fast gleichwertiges Quartett
Mit einem Punkt Vorsprung spricht der Gourmetführer Gault Millau
der
Harfenmühle die Spitzenposition im Kreis Birkenfeld zu
.
Vier Restaurants aus dem Kreis Birkenfeld gehören zu den besten
1135
in Deutschland - das besagt zumindest die neue Ausgabe des Gault Millau
für 2004. Am besten schneidet danach das Restaurant
Harfenmühle
ab, das mit 14 von 20 möglichen Punkten knapp vor der Historischen
Bergmühle in Horbruch, dem Forellenhof Reinhardtsmühle bei
Bundenbach
und dem La Cachette in Abentheuer (alle jeweils 13 Punkte) liegt.
KREIS BIRKENFELD. "Es scheint, als ob das gastliche Haus zu einem kulinarischen Fixpunkt mitten in Rheinland- Pfalz werden könnte", lobt der Gault Millau die Harfenmühle. Der Gourmetführer spricht dem von Marco und Carina Koch geführten Restaurant einen Punkt mehr als 2003 zu - damit gehört es bundesweit zu den 620 Besten und hat mit jetzt 14 Punkten die Spitzenposition im Kreis erobert. ...... .......... IM DETAILDrei
Top-Restaurants mit 17 Punkten
Das Top-Restaurant im Kreis Birkenfeld ist laut Gault Millau 2004 die
Harfenmühle
(Telefon 06786/1304) mit 14 von 20 möglichen Punkten und einer
Kochmütze.
Neu im erlauchten Kreis der besten Restaurants ist das La Cachette in
Abentheuer
(06782/5722), dessen "gutbürgerliche Kost, herzhaft und gut
zubereitet"
mit 13 Punkten und einer Kochmütze belohnt wird. Aber: "Eine
ordentliche
Flasche Wein zu finden, fällt schwer."
.........
................ Auffällig: Schon lange ist Idar-Oberstein auf der
Gault Millau-Landkarte ein weißer Fleck.
(kuk)
Nahe Zeitung vom 06.01.2004, Seite 15.
|
||
| Fastnacht
im Blick Treffen des Heimatvereins:
Projekte
geplant ABENTHEUER.
In einem fast vollbesetzten
Saal im Gasthaus Heß fand die Jahreshauptversammlung des
Heimatvereins
Abentheuer statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden
Ulrich Joerg waren die Tagesordnungspunkte schnell abgearbeitet. Mit
dem
Vereinstagebuch wurde ein knapper Überblick über die
Aktivitäten
im Kalenderjahr 2003 vorgetragen.
Der 2. Vorsitzende Günther Breitkopf erläuterte einzelne Veranstaltungen näher - unter anderem die Teilnahme am Rheinland- Pfalz-Tag in Koblenz mit einer Fußgruppe von 28 Mitgliedern unter dem Motto "Spielende Kinder". "So macht Vorstandsarbeit Spaß", resümierte Breitkopf. Die Kassenprüfer bestätigten dem Schatzmeister eine einwandfreie und saubere Buchführung. Da die Amtszeit der Kassenprüfer auf zwei Jahre begrenzt ist, wurde ein Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Gerold Heidrich gewählt. Ausdrücklich wurde der Sängervereinigung Abentheuer für deren Unterstützung bei Vereinsaktivitäten gedankt. Der Heimatverein will im Gegenzug die Arbeit der Sängervereinigung aktiv unterstützen. Als mögliches gemeinsames Projekt (am liebsten mit allen Ortsvereinen) wurde dabei eine Fastnachtsveranstaltung für 2005 im Saal Hess ins Auge gefasst. Außerdem wird sich der Heimatverein bemühen, die Pressechronik "Abentheuer in der Nahe-Zeitung" bis in das Jahr 1949 zu erarbeiten. Es ist eine vereinsinterne Herausgabe vorgesehen. Dem Geschäftsbericht lag ein Faltplan mit den Abfahrtszeiten der Busse für Abentheuer bei. Der Heimatverein regt an, den öffentlichen Personennahverkehr intensiver zu nutzen. Für das 2. Halbjahr wird eine Autorenlesung mit Heinz-Peter Baecker vorbereitet. Mit einer hervorragend bearbeiteten Bildershow 2003 - präsentiert von Klemens Hess - fand die Versammlung ihren Abschluss. |
||
| Winfried Porcher spendete
beim DRK-Ortsverein zum
75. Mal Blut
Der
DRK-Ortsverein Birkenfeld ehrte
beim jüngsten Termin in der Kreisstadt insgesamt 14 treue
Blutspender:
Frank Hartmann und Linda Kraus für zehn Spenden, Werner Mattes,
Bernhard
Mohr und Gabriele Pauli für 25 Spenden, Uwe Buch, Werner
Haupenthal,
Klaus Mahnken sowie Klaudia Schröter und Gert Wiedemann für
40 Spenden. Dirk Merz und Willi Rockenbach wurde für 50
Spenden
ausgezeichnet, Freimut Barth für 60, Winfried Porcher für 75
Spenden. Auf dem Bild (von rechts): Winfried Porcher, Freimuth Barth,
Werner
Haupenthal, Klaudia Schröter, Klaus Mahnke und Frank
Hartmann.
Foto: Gerhard Ding
Nahe Zeitung vom
27.01.2004,
Seite 20
|
||
Der
Schnee blieb nur kurz
![]() |
||
| "Süßschnüsser"
fanden schnell die richtigen Worte Mit einem
Programm,
so bunt wie der Regenbogen, feierte die Behinderten-Selbsthilfegruppe
beim
Monatstreff Fastnacht
SIESBACH.
Zu einer Fastnachtssitzung
funktionierte die Behinderten-Selbsthilfegruppe "Regenbogen" ihren
jüngsten
Monatstreff um. Und bunt wie ein Regenbogen war das Programm, durch das
Klemens Heß als Sitzungspräsident in altbewährter
Manier
mit Witz, Gesang und allerlei Animation führte.
Erstmals wurden "Regenbogen-Fastnachtsorden" allen Akteuren,
Vorstandsmitgliedern
und Gästen verliehen, die sich übers Jahr eine solche
Auszeichnung
verdient hatten. In seiner karnevalistischen Eröffnungsrede bat
der
Moderator die "Süßschnüsser", eine Gruppierung des
Heimatvereins
Abentheuer, ihn zu unterstützen, und Worte einzuflicken, die er in
seinem Vortrag einfach weg ließ... - Sie lösten diese
Aufgabe
glänzend. Sodann marschierten mit brennenden Fackeln die
"Notenquäler"
aus Abentheuer ein. Schon vor Jahresfrist hatten Günther
Breitkopf,
Guido Turina, Oliver Katruff, Michael Keller und Uli Jörg) gedroht
wiederzukommen.
Drohung wahr gemacht Die Häupter unter riesigen Kapuzen versteckt, betraten sie in blau schimmernden Kutten geheimnisvoll die dunkle Bühne. Mit einem Lob- und Bitt-Sprechgesang hatte diese ungewöhnliche Truppe das Narrenvolk schnell im Griff. Das als ihr Nachwuchs angekündigte Riesenbaby von 1,83 Metern und 82 Kilo entpuppte sich als der plötzlich verschwundene Sitzungspräsident. Zusammen sangen sie ihre Hymne "Notenquäler, das sind wir" auf die Melodie "Midnight Lady". Mit einem blauen Auge berichtete der Abentheuerer Fastnachter Michael Keller von den seltsamen Liebkosungen einer Gattung namens Frau und eröffnete mit viel Beifall den zweiten Teil des Abends. Regenbogen-Mitglied Helga Merker konterte - als hätte sie's geahnt - mit einem Vortrag über die Männer. Sie kam zum Ergebnis, diese seien ungefähr so unnütz wie Fliegen und Mücken und erntete für diese Feststellung ihren verdienten Applaus. Gekonnt, perfekt, auswärts geschwätzig kam der Abentheuerer Uli Jörg als temperamentvolle Südländerin in die Bütt und brachte die Lachmuskeln so richtig in Schwung. Als weiterer Höhepunkt traten die "Notenquäler" mit einer sonderbaren "Vogelhochzeit" auf. Fünf ehrbare Richter Dann wurde aus dem Sies bacher Narrenhaus ein Gerichtssaal und aus den fünf "Notenquälern" fünf "ehrbare Richter". Knastbruder Klemens, der angeblich jahrelang in "Sing Sing" saß und nur noch singend auf die strengen Fragen antworten konnte, wurde in Handschellen vom Gerichtsdiener (Knut Giebel) in den Saal gezerrt. Es folgte ein Sing-Spaß, bei dem alle mitmachten. Beim großen Finale verabschiedeten sich alle Akteure mit brennenden Wunderkerzen und dem Lied "Sierra Madre". Mitglieder des Heimatvereins Abentheuer sorgten für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm beim durch Krankheit stark geschrumpften "Regenbogen", wie Vorsitzender Klaus Jerusalem am Ende des von Horst Berang umrahmten gelungenen Abends betonte.
Nahe Zeitung vom 11.02.2004, Seite 21.
|
||
| AUSZUG
Die Woche im Rückspiegel
...notiert vom Schellenmann
Zum Zwergenpunsch gab's Rotkäppchens Kuchen Märchenhafter Abend Wenn's in der Einladung heißt: "Es war einmal...", den versammelten Müttern und Vätern Zwergen- Punsch, Sterntaler-Kekse und Rotkäppchens Kuchen serviert werden und die Ergebnisse der abschließenden Gesprächsrunde auf Papierlebkuchen geschrieben am Hexenhaus haften - dann kann es bei diesem Elternabend (wie dieser Tage im Kindergarten Abentheuer) nur ums Thema Märchen gegangen sein.
Eine Praktikantin hatte die
Idee zu dieser "Märchenstunde - nicht nur für Kinder",
berichtete
uns Isabell Spreier , die Leiterin des Kindergartens. Sie tat dies - zu
unserem großen Vergnügen - ganz im Stile eines Hans
Christian
Andersen und der Grimm-Brüder. Und vergaß dabei ganz, dass
Märchen
in der Zeitung nichts zu suchen haben. Darum im nüchternen
Nachrichten-Deutsch
das Ende der Geschichte: Zwei Mal musste der geplante Elternabend wegen
heftigen Schneetreibens verschoben werden. Am Dienstag vor acht Tagen
klappte
es endlich. Mit dem Märchen von der Königstochter in der
Flammenburg
wurden die Eltern eingestimmt, dann in zwei Gruppen diskutiert.
Kernsätze
sowie Arbeitsthesen der Praktikantin wurden im Forum vorgetragen.
Nahe
Zeitung
vom 14.02.2004, Seite 16
|
||
| AUSZUG
Die Woche im Rückspiegel .....notiert vom Schellenmann
Rennrad wäre fast auf dem
Sperrmüll
gelandet Fast zweiter Klau
Um
ein Haar wäre NZ- Mitarbeiter
Pascal Geibel zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres ein Rennrad im
Zuge der Sperrmüllabfuhr entwendet worden: Vor Monaten hatte er
seinen
Drahtesel an eine Hauswand in seinem Heimatort Abentheuer gelehnt,
jedoch
nicht bedacht, dass gerade die "Sperrmüllfledderer" mit ihren
Transportern
im Dorf zu Gange waren. Jetzt stellte er den Nachfolger an einer Hecke
in Brücken ab. Wenig später klingelte es an der Haustür,
und in gebrochenem Deutsch fragte ihn ein Mann: "Ist das Rad
Sperrmüll?"
Blitzschnell brachte der 20-Jährige sein Velo in Sicherheit. Was
wäre
passiert, wenn dem Schnäppchenjäger ein weniger
feinfühliger
Interessent zuvorgekommen wäre?
Strom
fiel
aus
Holzfällarbeiten, die die Trauntalleitung beschädigten, waren
dafür verantwortlich, dass am Freitagmorgen von 10.57 bis 11.30
Uhr
in Brücken, Abentheuer, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach sowie
Teilen
von Ellweiler und Neubrücke der Strom ausfiel. Dies machte den
Einwohnern
wieder einmal deutlich, was heute alles von Elektrizität
abhängt:
Früher funktionierte wenigstens noch das Telefon. Mit
ISDN-Geräten
und schnurlosen Apparaten steht man heute aber auf völlig
verlorenem
Posten.
Nahe Zeitung vom 06.03.2004, Seite 16.
|
||
| AUSZUG
Der
Kopf steckt nicht im Sand
Buhlenberger
SPD bleibt selbstbewusst: Vor Ort kein Stimmungstief BUHLENBERG.
Der SPD- Ortsverein Buhlenberg
bleibt selbstbewusst: Siglinde Ruppenthal-Weyand kandidiert für
den
Kreistag, Stephan Steuer und Marianne Bernhardt bewerben sich um ein
Mandat
im Verbandsgemeinderat. .........
Im Detail Der Vorstand Vorsitzende: Siglinde Ruppenthal-Weyand, (Stellvertreter: Stephan Steuer); Schriftführer: Rudi Pluschke; Kassiererin; Marianne Bernhardt. Beisitzer sind Hans Günther Heise (Abentheuer), Klaudia Schröter (Abentheuer) und Joachim Conde. Nahe
Zeitung
vom 10.03.2004, Seite 22
|
||
| Die
Arbeiten am Gemeinschaftshaus in Abentheuer laufen auf Hochtouren -
Mehr
als 12 000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt -
Ortsbürgermeister
Klaus Goldt ist stolz "Es macht
schon
sehr viel Spaß" Zur Helferfete am Samstag
gibt's 100 Liter Bier und ein Wildschwein - 80 Bürger jeder
Altersklasse
haben mit angepackt "Bis
Mitte nächster Woche sollen
die Fliesenarbeiten abgeschlossen sein", verkündet Klaus Goldt
guten
Mutes. Anschließend", so der Ortschef weiter, "können
wir mit dem Verlegen des Linoleum-Bodens im Versammlungsraum beginnen".
Die Arbeiten am Gemeinschaftshaus in Abentheuer laufen auf Hochtouren.
ABENTHEUER.
Selbst wenn die Elektro-
und Sanitär-Fertiginstallation mit dem Anbringen von Waschbecken,
Wasserhähnen sowie Spiegeln noch bevorsteht und das Foyer
gestrichen
werden muss - Ortsbürgermeister Klaus Goldt hat keinen Grund, in
Eile
zu verfallen: "Ich muss natürlich an den Küchenexperten aus
unserem
Dorf denken, der die Einrichtung in Eigenleistung hier aufbaut -
ansonsten
sind wir vom Zeitrahmen her völlig flexibel." Auf die bisher
geleistete Arbeit an dem 368 000 Euro teuren Projekt - 153 300 Euro
steuert
das Land hinzu - ist das Dorfoberhaupt stolz. Mehr als 12 000
Arbeitsstunden
- allesamt zu Hause auf Goldts Computer erfasst - stecken in dem
Gemeindehaus. Dank
des außerordentlichen Engagements
der "Hittner" mussten innerhalb von zwei Jahren nur drei Firmen
eingesetzt
werden; die ehemals angepeilten zehn Prozent Eigenleistung haben die
Abentheuerer
mit ihrem vorbildlichen Einsatz längst überschritten.
Bemerkenswert:
Unter den 80 Freiwilligen, die bis dato an der Verwirklichung ihres
Gemeinschaftshauses
Hand anlegten, sind alle Jahrgänge zu finden. "Vom
neunjährigen
Jascha Giebel, der seinen Teil unter anderem beim Aufräumen und
Absperren
beitrug, bis zu Peter Gaukler mit 79 Jahren, haben bislang alle
Altersgruppen
mit angepackt", freut sich Goldt und bekundet: "Es macht schon sehr
viel
Spaß."
Gespannt ist nicht nur er, welche
Namen
sich die Abentheuerer für ihr Gebäude ausdenken werden: "Es
soll
ein Haus für alle sein - und somit sollten sich auch alle an der
Namensgebung
beteiligen", erklärt der 50-Jährige die Idee. Der
Ortsgemeinderat
hat in jedem Haushalt Zettel verteilt, auf dem die Bürger zwei
Vorschläge
machen können, von denen einer letztlich vom Rat per
Mehrheitsbeschluss
den Zuschlag bekommt. Obwohl die Innenarbeiten noch nicht vollendet sind und die Außenanlage - hier sind unter anderem Rasengittersteine und Blumenkübel vorgesehen - erst in diesen Wochen angegangen wird, sind schon die ersten Anmeldungen von Benutzern eingegangen: Als erster Termin steht eine Konfirmationsfeier im Mai. Geplant sind auch ein Kochkurs für Männer sowie regelmäßige Seminare der Volkshochschule. Doch bevor die erste Feier im Gemeindehaus steigt, wird beim Helferfest an diesem Samstag zunächst "das Gebäude auf Akustik geprüft und geguckt, ob der Rauchabzug funktioniert", wie Goldt scherzhaft formuliert. Zur Fete sind alle Helfer ab 18 Uhr ins Gemeinschaftshaus eingeladen. Das Bier - jeweils 50 Liter - spendieren Klaus Goldt und Ratsmitglied Thomas Geibel, Architekt Werner Brand stiftet ein Wildschwein. (pg) Nahe Zeitung vom 10.03.2004, Seite 22
ABENTHEUER.
Weil bei der Jahreshauptversammlung
der Sängervereinigung Abentheuer kein neuer Vorstand gewählt
wurde, fand eine Mitgliederversammlung statt. Einziger
Tagesordnungspunkt
war die Neuwahl mit folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender: Rudolf Quack;
Stellvertreter: Klaus Goldt; Kassierer: Arnold Mersch, Rita Fries;
Schriftführer:
Ingrid Mörsdorf, Marie-Theres Rauber; Beisitzer: Manuela
Mörsdorf,
Joachim Roszak; Kassenprüfer: Beate Lauer. Anschließend
bedankte
sich Rudolf Quack bei Peter Gaukler, der aus Altersgründen
zurücktrat,
für seine geleistete Arbeit.
Nahe Zeitung vom 10.03.2004, Seite 22
|
||
| AUSZUG Eine
Doppelspitze führt jetzt die Jusos
Bei Kreiskonferenz neuen Vorstand gewählt RINZENBERG. Holger Noß (Birkenfeld) und Stefanie Brill (Bruchweiler) bilden zukünftig die Doppelspitze der Jusos. Sie wurden bei der Kreiskonferenz in Rinzenberg einstimmig gewählt. ................. .......... Die
Delegierten verab schiedeten anschließend
die "Kommunalpolitischen Leitlinien 2004", die inhaltliche Grundlage
für
die zukünftige Juso-Arbeit im Kreis Birkenfeld sind. Um die
vielfältigen
Aktivitäten der Kreis-Jusos zukünftig noch besser
koordinieren
zu können, einigten sich die Jusos auf eine Doppelspitze beim
Vorsitz.
Stellvertreter wurden Sandra Reichert (Ellenberg) und Florian Walg
(Herrstein).
Ferner gehören dem Vorstand Dr. Jörg Bruch (Birkenfeld), Jana
Lambur, Marco Loch (beide Baumholder), Sascha Freytag
(Hoppstädten-Weiersbach),
Rebekka Mildenberger, Christopher Wahl (beide Mackenrodt), Katharina
Kochenburger
(Idar- Oberstein) und Ruth Keller (Brücken) an. Anne-Katrin
Schramm
(Abentheuer) wurde für weitere Ämter auf Regionalverbands-
und
Landesebene gewählt. Die neuen Vorsitzenden Brill und
Noß
wiesen auf den hohen Frauenanteil und auf die deutliche Verjüngung
im Vorstand hin.
Weitere Infos im Internet: www.jusos-birkenfeld.de Nahe Zeitung vom 15.03.2004, Seite 11. |
||
| "Geradezu
kontraproduktiv" Zu: "Es macht schon sehr viel Spaß", Bericht in der Nahe- Zeitung vom 10. März 2004. Die Einwohner Abentheuers haben sich ihr Gemeindehaus weitgehend in Eigenleistung erbaut. Das gefällt dem Handwerk weniger. In
Zeiten knapper Haushaltsmittel ist
festzustellen, dass bei der Kalkulation von öffentlichen
Bauvorhaben
immer mehr Kommunen erhebliche Eigenleistungsanteile mit einbeziehen,
die
durch die Bürger zu erbringen sind. Dass dies zum Nachteil des
heimischen
Handwerks ist, das zu vertreten unser Auftrag ist, bedarf keiner
weiteren
Erläuterung. Jeder Euro, den die Kommunen auf diese Art und Weise
einsparen, geht auf der anderen Seite zu Lasten von
sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsplätzen und letztendlich an Steueraufkommen in Form von
Umsatzsteuer,
Gewerbesteuer und Lohnsteuer verloren. Das Handwerk stellt im Landkreis
Birkenfeld einen Großteil an Arbeits- und Ausbildungsplätzen
zur Verfügung und sieht dieser Entwicklung hin zur "Do-It-
Yourself-Mentalität"
im kommunalen Bereich mit gemischten Gefühlen entgegen. Ende
letzten
Jahres hat die Regierung allerorten an die Betriebe mit Engelszungen
appelliert,
zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen,
woraufhin
die Kammern zusammen mit prominenten Politikern, Landräten,
Bürgermeistern
und Vertretern der Kirche und der Arbeitsverwaltung durch die Lande
zogen,
um für die Schaffung von Ausbildungsplätzen zu werben. Was
auch
gelang, denn im Vergleich zum Vorjahr ist der Stand bei den
Lehrverträgen
im nördlichen Rheinland-Pfalz nahezu gleich geblieben. Dieses
vorausgeschickt,
erscheint uns die Verhaltensweise der Gemeinde Abentheuer geradezu
kontraproduktiv.
Anstatt durch die öffentliche Auftragsvergabe Arbeits- und
Ausbildungsplätze
zu sichern und zu schaffen, geht man den auf den ersten Blick
günstigeren
Weg der Eigenleistung und beweist damit keinerlei Weitsicht. So kann
keine
Rede mehr von einem partnerschaftlichen "Geben und Nehmen" zwischen
Betrieben
und Kommune sein, wenn die eine Seite Arbeitsplätze und
Lehrstellen
schaffen soll, die andere Seite aber nicht bereit ist, dafür auch
Aufträge an die Betriebe zu vergeben. Wenn sich alle
öffentlichen
Auftraggeber diese Vorgehensweise, die bei privaten Bauherren für
das Handwerk schon schmerzlich genug ist, zu eigen machen, darf man
gespannt
sein, wie viele Unternehmen zukünftig noch in der Lage sein
werden,
Arbeits- und Ausbildungsplätze zu Verfügung zu stellen. Um
die
Überschrift des Berichtes wieder aufzugreifen: "So macht Handwerk
keinen
Spaß".
Stephan Emrich,
Geschäftsführer
der Kreishandwerkerschaft Birkenfeld, und Eric Aulenbacher,
Kreishandwerksmeister
Nahe Zeitung vom
23.03.2004,
Seite 16.
|
||
| AUSZUG Notendurchschnitt
1,4 ist "Rekord" in Birkenfeld 61
Abiturientinnen
und Abiturienten haben ihre Reifezeugnisse entgegen genommen - In
alphabetischer
Reihenfolge BIRKENFELD. ........Mit einem
Notendurchschnitt
von 1,4 hat David Heyda das beste Abitur am Birkenfelder Gymnasium
absolviert.
...... ..........Es folgen die Namen der
Abiturienten: .....
............... Matthias Schneider (Abentheuer); ...........
Nahe Zeitung vom
29.03.2004,
Seite 16
|
||
|
Sammler
öffnet sein Magazin Sonderausstellung
über Helme ist im Birkenfelder Museum zu sehen BIRKENFELD. Besonders
schöne und seltene historische Helme sind im Birkenfelder Museum
im
Rahmen einer Sonderausstellung vom 3. April bis zum 2. Mai zu sehen.
Der
Verein für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld hat die
Sonderausstellung
im Birkenfelder Museum organisiert, bei der eine große Anzahl
außergewöhnlich
schöner Helme aus mehreren Jahrhunderten gezeigt werden.Zu sehen
sein
wird nicht nur Kopfschutz und Kopfschmuck, der von Soldaten im Einsatz
oder zu Repräsentationszwecken getragen wurde, sondern auch
dekoratvie
Helme, die Feuerwehrleute und Polizeibeamte zu
Repräsentationszwecken
trugen. Eine große Zahl dieser Exemplare stellten der Sammler
Willi Lamberti aus Reichenbach und Paul Schömer aus Abentheuer zur
Verfügung. Außerdem werden Säbel, Dolche,
Uniformen
und seltene Reservistenkrüge aus Willi Lambertis Sammlung zu sehen
sein. Initiiert und betreut wird die Sammlung von der ehrenamtlichen
Mitarbeiterin
des Museumsteams, Irene Blüder.Kleidung und SchmuckDie
archäologische
Abtei lung informiert in diesem Jahr über "Kelten und Römer
im
Birkenfelder Land". Dr. Regina Geiß-Dreier wählte aus dem
reichen
Fundus des Museums zahlreiche Originalfunde aus, die das Leben der
Kelten
und Römer in der hiesigen Region dokumentieren. Ebenso werden
Totenkult
und Jenseitsglaube, das Kunsthandwerk sowie Kleidung und Schmuck in
verschiedenen
Handwerkstechniken gezeigt.Etliche Fundstücke wurden bei
Ausgrabungen
keltischer und römischer Siedlungsplätze oder Friedhöfen
entdeckt, die an dem 2003 eröffneten keltisch-römischen
Wanderweg,
dem "Sironaweg" lagen. Für Kinder und Jugendliche richtet das
Birkenfelder
Museumsteam eine spezielle Spielecke ein. Hier können sich die
Kleinen
mit römischen Spielen, Puzzles und sogar mit archäologischen
Experimenten die Zeit vertreiben, während sich die Großen im
Museum beim Bewundern der zahlreichen Ausstellungs- Attraktionen
ausreichend
Zeit lassen können. (pl) Am Eröffnungstag der
Ausstellung,
3. April, ist das Birkenfelder Museum von 14 Uhr bis 18 Uhr
geöffnet.
Sonst sind die regelmäßigen Öffnungszeiten jeweils
sonntags
von 14 bis 18 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr. Führungen von
Gruppen
und Schulklassen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach
telefonischer Rücksprache mit Richard Schuch möglich, Telefon
06782/5772.
Nahe Zeitung vom 30.03.2004, Seite 20.
|
||
![]() Auszeichnungen
für neun Schüler des Gymnasiums Birkenfeld Neun
Schüler
wurden bei der Abiturfeier am Gymnasium Birkenfeld von Schulleiter
Werner
Klenner (rechts) geehrt. David Heyda (hinten links) war mit einem
Notenschnitt
von 1,4 der Jahrgangsbeste und erhielt außerdem für
vorbildliche
Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule das Buchpräsent
der
Bildungsministerin. Philipp Spindler (hinten rechts) legte zusammen mit
Jan Prodöhl (2. von rechts) mit 1,6 die zweitbeste Matura ab,
gefolgt
von Sebastian Pick (5. von links) und Julia Klein (4. von links) mit
1,7.
Für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft bekamen
Sebastian
Mohr und Karolin Schneider (von links) die Buchpreise der Schule. Neben
Sebastian Pick, der sich darüber hinaus über ein Buch freuen
durfte, schenkte die Deutsche Physikalische Gesellschaft Simone Bier
(3.
von links), Matthias Schneider (3. von rechts) und Florian
Stolz
(4. von rechts) eine Mitgliedschaft.
Nahe Zeitung vom 31.03.2004, Seite 22.
|
||
| AUSZUG Die
Börse wird doch kein Weltkulturerbe
Nur ein Aprilscherz - Specht-Nachricht stimmte IDAR-OBERSTEIN.
"Ich habe mit meiner
Schwester gewettet, dass es kein Aprilscherz ist", mussten wir die
Schülerin
Vanessa Gillmann aus Idar- Oberstein gestern enttäuschen: Denn
dass
das Börsen- Hochhaus Weltkulturerbe werden soll, war erstunken und
erlogen, auch die dazu passenden Aussagen der Politiker. Nur Landrat
Axel
Redmer hatte vorher angerufen und den Tipp gegeben, einen Aprilscherz
zur
Zusammenlegung von Stadt- und Kreisverwaltung in der Börse zu
machen
- was wir mit in die Geschichte aufnahmen.
Gerhard Schneider aus Idar-Oberstein
teilte
uns mit,................. ..........
(jst)
Nahe Zeitung vom 02.04.2004, Seite 15.
Es gab zahlreiche Reaktionen: ......... Ulrich Joerg aus Abentheuer spann die Story weiter: "Ein Vorteil wäre es, wenn weiträumig auf dieses Weltkulturerbe aufmerksam gemacht werden würde. Dabei sollte man darauf achten, dass der Verkehr unbedingt so geleitet wird, dass er durch die Radarfalle in Abentheuer (siehe Aprilscherz vom letzten Jahr) gelenkt wird." |
||
| Mit
dem Fahrrad zur Olympiade Drei Birkenfelder radeln
für
karitative Zwecke nach Athen - Traum von mehrwöchiger Radtour -
Erlebnisberichte
in der NZ Ein kühnes Vorhaben nehmen im Sommer drei junge Männer aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld in Angriff: Sie starten am 31. Juli zu einer Benefiz-Radtour für Leukämiekranke zu den Olympischen Spielen nach Athen. BIRKENFELD.
Keineswegs neu ist ihre
Idee, eine Radtour für einen guten Zweck zu veranstalten. Vielen
sind
noch die Benefizfahrten des Idar-Obersteiners Jürgen Nees in
Erinnerung. Pascal
Geibel aus Abentheuer, Karsten Schultheiß aus Brücken
und
Uwe Zakel aus Birkenfeld fassten während eines Saunabesuchs im
Hambachtal
spontan den Gedanken, zu Gunsten der Ziele der Stefan-Morsch-Stiftung
unter
dem Motto "Hilfe für Leukämiekranke" eine Radtour nach Athen
zu machen. "Als wir einmal über einen Fußgänger, der
auch
nach Athen will, diskutierten, kamen wir zu dem Schluss, dass eine
Radtour
realistischer wäre", sagt Zakel zur Motivation des Trios. "Ich
hatte
schon lange den Traum, eine mehrwöchige Radtour zu machen",
ergänzt
Geibel, der gerade seinen Zivildienst bei der Stiftung leistet und
daher
die Bedeutung ihrer Hilfe für Leukämiekranke aus erster Hand
kennt.
"Ich bin für so etwas immer zu haben - sofern ich weiß, dass ich mich mit den Mitfahrern gut verstehe", sagt das Kreistagsmitglied Karsten Schultheiß, der bereits über viel Erfahrung verfügt, was mehrwöchige Radtouren angeht. Dass die Gruppendynamik stimmt, steht in diesem Fall außer Frage: Die drei kennen sich schon lange, spielen jede Woche mit dem Hobbyteam "Pro Patria" zusammen Fußball und unternehmen gerne etwas gemeinsam. Kurioserweise sind sie aber noch nie in dieser Besetzung Rad gefahren. An
der Adria lang
Obwohl Athen auf dem Landweg nur über den Balkan zu erreichen ist, stand für die drei Hunsrücker von vornherein fest, dass für sie nur eine Route durch Italien und die Fährverbindung von Apulien nach Griechenland in Frage kommt: Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern vor allem wegen der schlechten Straßen und lückenhaften Infrastruktur in Osteuropa. Ihre bis zu 2500 Kilometer lange Strecke führt über die Schweiz via St.-Gotthard-Pass über Mailand und Rimini die Adria entlang. Wo sie über setzen, entscheiden die drei Männer erst später: "Das hängt davon ab, wie wir vorankommen und welcher Abfahrtshafen am besten in unseren Zeitplan passt", erläutert Schultheiß, der als Fixpunkt in Athen den Triathlon mit der Birkenfelderin Joelle Franzmann am 25. August im Visier hat. Auf der ersten Etappe, die am Samstag, 31. Juli, um 10 Uhr an der von der Stefan- Morsch-Stiftung gegründeten KMT-Klinik in Idar-Oberstein beginnt und über Birkenfeld nach St. Wendel führt, hoffen die drei Radfahrer auf viele Begleiter - etliche Kommunalpolitiker signalisierten schon ihre Bereitschaft. Auch der frühere SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping will eine Etappe mitfahren. "Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung Anteil nimmt und dafür sensibilisiert wird, wie jeder durch eine Stammzellenspende ein Menschenleben retten kann", begrüßt Stiftungsvater Emil Morsch das Engagement. Ein Fahrzeug und ein Mitarbeiter seiner Institution begleiten die Gruppe. Großes Interesse
Erfreut
sind die Initiatoren von dem
Interesse, das ihrem Projekt zuteil wird. "Wir werden täglich
darauf
angesprochen, obwohl wir nur wenigen davon erzählt haben", wundert
sich Zakel. Trotz zahlreicher Anfragen ist er sich mit seinen Freunden
einig, dass sie allenfalls noch einen Mitfahrer mitnehmen können:
"Je mehr Leute dabei sind, desto schwieriger wird es, eine Unterkunft
zu
finden." Das kann Schultheiß nur bestätigen, zumal im August
ganz Italien Urlaub macht: "Als wir mal nach Neapel fuhren, suchten wir
manchmal bis Mitternacht nach einem Quartier, obwohl wir nur zu zweit
waren."
Was die Athen-Fahrer auf ihrer Tour so alles erleben, werden die Leser
der Nahe-Zeitung exklusiv
erfahren.
Nahe Zeitung vom 08.04.2004, Seite 9.
![]() Pascal Geibel aus Abentheuer (links), Karsten Schultheiß aus Brücken und Uwe Zakel aus Birkenfeld (rechts) radeln für Leukämiekranke nach Athen. Stiftungschef Emil Morsch (2. von links) findet die Idee toll. nach oben |
||
| Land
fördert Projekte stärker
Abentheuer gilt als Investitionsschwerpunkt der Dorferneuerung
ABENTHEUER. Sowohl öffentliche als auch private Vorhaben in Abentheuer werden künftig seitens der Landesregierung vorrangig gefördert. Dies gilt, seitdem Staatsminister Walter Zuber die Ortsgemeinde Abentheuer jüngst offiziell als "Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt der Dorferneuerung in Rheinland- Pfalz" anerkannt hat. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sowohl die Ortsgemeinde als auch einzelne Bürger, Vereine oder sonstige Gruppierungen oder Gewerbetreibende können von der Förderung profitieren. Egal ob die bauliche Infrastruktur, die touristische Leistungsfähigkeit oder schlicht das dörfliche Miteinander verbessert werden kann - gefördert wird nahezu alles, was dazu geeignet ist, die Lebens- und Wohnqualität von Abentheuer zu steigern und den Ort für Bürger, Gäste und Nachkommen attraktiver und lebenswerter zu machen. Beck
ist Vater der Idee
An Ideen mangelt es den Abentheuerern nicht. Mit einer Vielzahl noch zu beschließender Projekte hat man sich zum Hauptziel gesetzt, in wenigen Jahren eine der kinder- und jugendfreundlichsten Gemeinden der Bundesrepublik zu sein. Vater dieser Idee ist Ministerpräsident Kurt Beck, der es anstrebt, Rheinland-Pfalz zum attraktivsten Bundesland für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu machen. Daneben soll der Breitensport - wie etwa die Trendsportart Nordic Walking - für Abentheuer erschlossen werden. Dass die Initiatoren auf die Mithilfe der Bürger, der Gewerbetreibenden und nicht zuletzt der Kinder angewiesen ist, sollte selbstverständlich sein. Wer Fragen oder Ideen hat oder sich näher für das Thema Dorferneuerung und Schwerpunktförderung in Abentheuer interessiert, bekommt die aktuellsten Informationen bei Herbert Leyser, Verbandsgemeinde-Verwaltung Birkenfeld, Auf dem Römer 17, 55765 Birkenfeld, h.leyser@vgv-birkenfeld.de , Telefon 06782/990145, oder bei Ortsbürgermeister Klaus Gold. Nahe Zeitung vom 16.04.2004, Seite 22. |
||
| Wegen der enorm großen
Zahl der
Helfer wird die Einweihung des "Abentheurer Hauses" im September
über
mehrere Tage gefeiert werden Selbst Radweg kann Raser nicht bremsen Wahlmodus
für Gemeinderat war Thema
bei der
Einwohnerversammlung
Einiges an Hausaufgaben nahm der Bürgermeister der
Verbandsgemeinde
aus der Einwohnerversammlung in Abentheuer mit, obwohl dort eigentlich
nur Angelegenheiten der Ortsgemeinde auf der Tagesordnung standen.
ABENTHEUER. Seit vergangener Woche hat das neue Lieblingskind der knapp 500 "Hüttner" einen Namen: "Abentheurer Haus" wird das Gemeinschaftshaus der Hochwald-Gemeinde heißen, gab Ortsbürgermeister Klaus Goldt in der Einwohnerversammlung am Montag bekannt. Einweihung soll in der letzten September-Woche sein - aus Platzgründen wahrscheinlich über mehrere Tage verteilt, denn allein mehr als 100 freiwillige Helfern sind neben den üblichen Ehrengästen einzuladen. Die Kücheneinrichtung ist komplett, derzeit räumen die Dorffrauen das Geschirr ein - so Goldts Sachstandsbericht. Im Saal müssen noch Lampen installiert, das Linoleum versiegelt werden. Mit dem Setzen von Randsteinen haben erste Außenarbeiten begonnen. Samstag für Samstag finde er zehn bis zwölf Namen auf seiner Helferliste, schilderte der Ortsbürgermeister den knapp zwei Dutzend versammelten Einwohnern eine außergewöhnliche "Selbsthilfe- Aktion" beim Bau des Hauses. Die 10 bis 15 Prozent Eigenleistung im Finanzierungsplan seien mittlerweile weit übertroffen, das Helferkonto auf "enorme" 30 000 Arbeitsstunden angewachsen. Zweite
(wenn auch schon etwas ältere)
Neuigkeit: Seit Frühjahr ist Abentheuer als Schwerpunktgemeinde
der
Dorferneuerung anerkannt und wird nun sechs Jahre lang mit
Priorität
gefördert. Damit habe man, so Goldt, ein Instrument in der Hand,
jene
mit Fördermitteln zu unterstützen, die Wohnraum im alten
Ortskern
restaurieren statt auf der grünen Wiese neu zu bauen. Der
Ortseingang
aus Richtung Brücken und die Renaturierung des Baches sollten
(neben
Radwanderwegen und Einstieg ins Netz der Nordic- Walking-Routen) auf
einer
alsbald zu erstellenden Liste dessen stehen, was in den Jahren der
Schwerpunktförderung
anzustreben wäre.
Randthema Wahl: Weil die acht Gemeinderatssitze in Mehrheitswahl vergeben werden, kann praktisch jeder Bürger Abentheuers auf dem Wahlzettel genannt werden. Eine inoffizielle mit den Namen von acht Kandidaten (und Erläuterungen zum Wahlmodus) wird an alle Haushalte verteilt, erläuterte Goldt. Erfolg hatte seine Anregung, noch weitere Mitbürger sollten deutlich ihre Bereitschaft zur möglichen Mitarbeit im Gemeinderat erklären: Dirk Piro und Förster Antes meldeten sich spontan. "Hausaufgaben" warteten auf den als Gast anwesenden Bürgermeister der Verbandsgemeinde: Die schleppenden Bauarbeiten am Glaspavillon des Kindergartens, das wohl nur von "Profis" instandzusetzende Gelände am Bach und die Besitzverhältnisse des als Wanderweg auszubauenden "Erzpfads" standen schließlich auf Manfred Dreiers Liste. Vor allem aber die Frage nach einem Tempo-Limit auf der L 165 zwischen Abentheuer und Brücken. Wegen des kreuzenden Radwegs seien selbst 80 Stundenkilometer zu schnell, fragte eine Anliegerin nach Möglichkeiten, im Rahmen der Dorferneuerung "irgendeine Bremse einzubauen". Fast resignierend der Ortsbürgermeister: "Wir haben jedes Jahr eine Eingabe gemacht." Optimistischer der VG-Bürgermeister: Er will die Sache beim nächsten Treffen mit dem zuständigen Landesbetrieb ansprechen. (kpm) Nahe
Zeitung
vom 26.05.2004, Seite 22.
Wörtlich
" Ich habe immer noch für jeden etwas zu tun. " Für OB Klaus Goldt gibt es noch einiges an freiwilligen Arbeitseinsätzen im neuen Gemeinschaftshaus zu leisten. |
||
|
Begeistert
von Billy Biber
ABENTHEUER.
Gemeinsam besuchten die
Mädchen und Jungen des Kindergartens am Kirchplatz in Birkenfeld
und
des Kindergartens Abentheuer das Theaterstück "Billy Biber
Biberburg"
im Georg-Wilhelm-Haus. Herbert Mische vom mobilen Puppentheater "Lila
Bühne"
begeisterte das junge Publikum. Kinder und Team des Kindergartens
Abentheuer
bedanken sich bei den Birkenfeldern für die Gastfreundschaft.
Nahe Zeitung vom
02.06.2004,
Seite 21
|
||
|
Der Zahn der Zeit nagte kräftig am Bach-Geländer Eine
"Sache für Profis", so hieß
es jüngst in der Einwohnerversammlung in Abentheuer, seien
Reparatur
und Neuanstrich des Geländers am Traunbach. Der Zahn der Zeit -
sprich:
Rost - habe arg an den Metallstäben genagt, wurde sogar die
Standfestigkeit
der Absperrung am Rande der Dorfstraße in Zweifel gezogen.
Bürgermeister
Dreier versprach, beim zuständigen Landesbetrieb Straßen
&
Verkehr vorstellig werden. Foto: Reiner Drumm
Nahe
Zeitung vom 03.06.2004,
Seite 16.
|
||
| AUSZUG
Fast alle Frauen zogen sich achtbar aus der Affäre.
Zwei Kandidatinnen siegten klar, zwei unterlagen knapp - Ergebnisse der
gestrigen Bürgermeister-Urwahl auf einen Blick
KREIS BIRKENFELD. Die Ergebnisse der gestrigen Bürgermeister-Urwahlen: VG Birkenfeld Abentheuer: Klaus Goldt 182 Ja-Stimmen, 34 Nein- Stimmen. Nahe Zeitung vom
14.06.2004,
Seite 9
|
||
| AUSZUG:
Die Stimmzettel sind inzwischen ausgewertet
Alle Wahlkampfhelfer standen vor einer Mammutaufgabe: Die Sitzverteilung der Gemeinderäte in der Verbandsgemeinde. VG BIRKENFELD. Die Sitzverteilung in den Gemeinderäten in der VG Birkenfeld mit Verhältniswahl: Abentheuer (8 Sitze): Klaudia Schröter (162), Bernd Massierer (136), Gert Rüter (126), Eduard Fandel (115), Loritta Fries (98), Rudolf Quack (71), Walter Antes (62), Karl-Heinz Breid (61). Ortsbürgermeister: Klaus Goldt (153)........ Nahe Zeitung vom
17.06.2004,
Seite 16.
|
||
| Senioren
sangen begeistert mit
Nachmittag für ältere Mitbürger des DRK-Ortsvereins
Birkenfeld
kam gut an
BIRKENFELD.
Beim Seniorennachmittag
des DRK-Ortsvereines Birkenfeld gab es wieder ein volles Programm, dazu
Kaffee und Kuchen - und alles kostenlos. Mehr als 20 Kuchen hatten die
Helferinnen sowie auch Mitwirkende und Besucher gespendet. Vorsitzender
Egon Georg begrüßte die Besucher, darunter auch einige aus
den
Seniorenheimen "Am Schönewald" in Birkenfeld und "St. Annahaus" in
Hoppstädten-Weiersbach. Er dankte den Helfern und Sponsoren.
Den Gästen wurde nach der musikalischen Eröffnung ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Tanzgemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde Birkenfeld unter der Leitung von Elisabeth Gillmann führte drei Tänze vor. Sänger Clemens Hess aus Abentheuer animierte mit Liedern wie "La Paloma" und "Michaela" die Gäste im Saal zum Mitsingen des Refrains, nachdem er ihnen die drei Stufen des Beifall-Klatschens beigebracht hatte. Abentheuerer "Notenquäler" Ihm folgten die in lange Kut ten gekleideten Abentheuerer "Notenquäler", ein Quintett unter der Leitung von Uli Jörg. Auch sie erhielten Beifall der Stufe drei. Im Anschluss daran war ein Vortrag von Hildegard Lübke aus Leisel über "Die Waldkapelle" zu hören und ein Sketch von Irene Kloos und Ilse Pauls zum Thema "Cholesterin". Nach einer musikalischen Einlage ging es zum Kaffeetrinken, das von den Damen des Sozialdienstes unter der Leitung von Gabi Christ organisiert wurde. Leierkastenmann Berthold Soine unterhielt zwischendurch die Gäste musikalisch. Nach dem Kaffeetrinken wurde das reichhaltige Programm mit dem zweiten Auftritt der Abentheuerer "Notenquäler" selbst fortgesetzt. Ihnen folgte nun Clemens Hess in Begleitung von Silke Thomas mit den Liedern wie "Heut hab ich an dich gedacht". Bevor das Finale aller Akteure erfolgte, trug Lore Thomas aus Abentheuer das selbst verfasste Lied "Es funktioniert nicht mehr" vor. Regina Haubert aus Rimsberg erzählte zwei kleine Geschichten vom Michel und einem Jungen mit roten Haaren. Nahe Zeitung vom
25.06.2004,
Seite 29.
|
||
| AUSZUG Die
Hälfte der Sitze bleibt in der Familie
Werner Möhlecke ist neuer "OB" in Meckenbach MECKENBACH/ABENTHEUER/
RIMSBERG.
.........In Abentheuer stieg Klaudia Schröter, die am 13. Juni das
beste Ergebnis erzielte, von der 2. zur 1. Beigeordneten auf; ihr
Vorgänger
Klaus Giebel beendete seine lange politische Laufbahn. Neuer "2B" ist
Walter
Antes, der als Neuling den achten Platz belegte, obwohl er als einziges
Ratsmitglied nicht auf dem nicht amtlichen Stimmzettel der
Unabhängigen
Liste Abentheuer stand. Bereits per Urwahl wurde Ortsbürgermeister
Klaus Goldt bestätigt........ (ks)
Nahe Zeitung vom
17.07.2004,
Seite 15.
|
||
| Dieses Foto auf dem zwei Abentheuerer zu sehen sind war in
der Nahe
Zeitung vom 17.07.2004 uf Seite 9 zu sehen.
Nahe Zeitung vom 17.07.2004, Seite 9.
|
||
|
Klaus
Giebel nahm Abschied Einer
der dienstältesten Beigeordneten
im Kreis nahm Abschied von der Kommunalpolitik: Schon 1972 -
früher
als jeder andere Bürgermeister- Stellvertreter - übernahm der
1969 erstmals in den Gemeinderat gewählte Klaus Giebel das Amt des
"1B" in Abentheuer. Dennoch brachte er es "nur" auf 22 Dienstjahre:
1979
ging der langjährige Gefolgsmann von Ortsbürgermeister
Günther
Jörg eigene Wege und errang mit seiner Freie Liste ein Mandat. In
den nächsten fünf Jahren war er einfaches Ratsmitglied. Von
1984
bis 1989 pausierte er, ehe er als 1. Ortsbeigeordneter an die Seite von
Jörg zurückkehrte. Als dieser 1999 aufhörte, formierte
der
Bilanzbuchhalter wieder eine eigene Wählergruppe, die sieben der
zwölf
Ratsmandate gewann. Zur Ortsbürgermeister-Urwahl trat der heute
63-Jährige
jedoch nicht an. Stattdessen blieb er auch unter Klaus Goldt 1.
Beigeordneter.
Mit der Verdienstplakette der Verbandsgemeinde Birkenfeld in Gold
zeichnete
ihn zum Ende der Amtszeit Bürgermeister Manfred Dreier aus. (ks)
Nahe Zeitung vom 23.07.2004,
|
||
| Märchenhaftes
Sommerfest Gestiefelter Kater und Frau Holle
feierten
im Kindergarten Abentheuer
ABENTHEUER.
Feen und andere märchenhafte
Wesen hexten die dunklen Wolken weg - und so konnte das Sommerfest des
Kindergartens Abentheuer beginnen. Zu einer Reise ins Märchenland
waren in diesem Jahr Eltern, Großeltern und andere Gäste,
darunter
der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Noss sowie Holger Noß,
der
neue 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Birkenfeld, eingeladen.
Zunächst zeigten die Jungen und Mädchen des Kindergartens den Besuchern, wie der Igel die Wette gegen den Hasen gewinnen konnte. Nach dem Mittagessen fiel der Startschuss zur Rallye durchs Märchenland, bei der die Teilnehmer unter anderem die Stiefel des gestiefelten Katers möglichst weit weg werfen und die Wattewolken der Frau Holle vor sich her pusten mussten. Kaffee und Kuchen gab es, nachdem alle Kinder die Medaille des tapferen Märchenkönigs oder der Königin erkämpft hatten. Das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen führten das Kindergartenteam und einige Eltern als Theaterstück im Gemeinschaftshaus auf. Der Dank des Team und des Elternausschusses galt nicht nur allen Mitwirkenden, sondern auch der Ortsgemeinde Abentheuer, die ihr neues, offiziell noch nicht eröffnetes Gemeinschaftshaus vorab zur Verfügung gestellt hatte. Nahe Zeitung vom
03.08.2004,
Seite 20
![]() Was machen
Zwerge auf
dem Berge? Auch die Frage wurde den Besuchern des
Kindergarten-Sommerfestes
beantwortet.
|
||
| Gäste
mochten fröhliche Lieder Abentheuerer
Chöre meisterten mit Bravour ihren Gartenschau-Auftritt
ABENTHEUER.
Mit eineinhalb Stunden Chorgesang
auf hohem Niveau unterhielt die Sängervereinigung Abentheuer mehr
als 300 Gäste im großen Veranstaltungs- und Gastronomiezelt
der Landesgartenschau in Trier. Zwischen Auftritten des
Männerchores
Worms-Hochheim und des Jugendorchester Zewen gestalteten die
Sängerinnen
und Sänger aus dem Hochwalddorf den Hauptteil des
Sonntagnachmittagsprogramms.
Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Rudolf Quack
präsentierten
die Abentheuerer einen bunten Strauß Lieder aus dem Hunsrück
und dem Naheland. Werbung für die Heimat Besonders positiv wurden die vielen fröhlichen Liedbeiträge aufgenommen. Ortsbürgermeister Klaus Goldt, auch einer der Aktiven, nutzte die Zeit zwischen den Auftritten des Gemischten- und des Männerchores, um für die Region Nahe-Hunsrück und speziell für die Gastronomie im schönen Abentheuer zu werben. Mit
insgesamt fünfzehn, teils
schwierigen Titeln konnte Dirigent Stefan Mörschbecher die
Qualität
seiner beiden Chöre eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dies wurde
von den Zuhörern immer wieder mit viel Applaus gewürdigt.
Nach
dem Auftritt und sogar noch auf der Heimreise freuten sich die Akteure
über diesen schönen Tag auf der Landesgartenschau und den
Auftritt
vor "großem Publikum", den sie mit Bravour gemeistert zu
hatten. Paul
Lauer Nahe Zeitung vom 10.08.2004, Seite 18.
|
||
| Für
zwei Spitzenköche der amerikanischen Armee führt auch in
diesem
Jahr der Weg zum olympischen Gold über das Landhaus "La Cachette"
in Abentheuer Keine
Kochrezepte, aber Küchenkniffe
Karl-Heinz Dickheiwer und Sohn Nikolai "trainieren" Medaillenkandidat Wenn Louise Concepcion und Scott Graves Olympia sagen, meinen sie nicht die Spiele von Athen: Lorbeer ernten wollen die beiden Amerikaner Mitte Oktober im thüringischen Erfurt, wo Truppenköche aus aller Welt um Goldmedaillen kämpfen. ABENTHEUER. Der Weg zur Goldmedaille scheint über das ob seiner Küche gerühmte Landhaus im Hochwald zu führen. Zum mittlerweile vierten Male ist das "La Cachette" am Ortsrand von Abentheuer "Trainingslager" für amerikanische Spitzenköche. Zwei Mitglieder der US-Nationalmannschaft holen sich bei Karl-Heinz Dickheiwer und dessen Sohn Nikolai den letzten Schliff für die Koch-Olympiade, zu der sich Mitte Oktober Truppenköche aus aller Welt im thüringischen Erfurt treffen werden. Scott Graves kennt bereits die Küche in der ehemaligen Böckingschen Villa: Als Junior-Chef gehörte er vor zwei Jahren zu jener Mannschaft, die kurz darauf bei der Weltmeisterschaft in Luxemburg Silber holte. Vom
Junior zum
Senior
Als Senior im sechsköpfigen Team für Erfurt träumt er,
der
demnächst als "distinguished military chef" den höchsten Rang
eines Truppenkochs erreicht hat, vom erneuten Erfolg und der
anschließenden
steilen Karriere im zivilen Bereich. Hohe Erwartungen lasten auf ihm
und
seinem Team, gilt es doch Gold in der Gesamtwertung und
Spitzenränge
in rund zwei Dutzend Einzeldisziplinen zu
verteidigen.
Für "Junior Chef" Louise Concepcion aus Hawaii ist allein schon
ihr
erster Trip nach Europa ein großes Abenteuer. Sie hat in diesem
Jahr
bei den nationalen Meisterschaften in Richmond für das
Olympia-Ticket
und die Woche mit den beiden "La Cachette"-Köchen
qualifiziert.
Ein Zusammentreffen, das von großem Respekt auf deutscher wie
amerikanischer
Seite geprägt ist: Denn diese "Schüler" sind perfekt
ausgebildete
Profis, lobt Karl-Heinz Dickheiwer seine Gäste. Was die
US-Köche
interessiert, sind nicht die "Standards" sondern die besonderen Kniffe
ihrer ausländischen Kollegen wie zum Beispiel die ebenso
gefällige
wie originelle Präsentation der Speisen. Aber auch die hier zu
Lande
gebräuchlichen Zutaten und Zubereitungsarten schaut man sich gerne
ab - schon oft hielten solche Spezialitäten in der von vielerlei
Küchenkulturen
beeinflussten "american haute cuisine" Einzug, weiß Karl- Heinz
Dickheiwer
von seinen zahlreichen USA-Aufenthalten. Die deutschen Köche gehen
nicht leer aus: Dickheiwers erfahren im Gegenzug, wie beispielsweise
der
eher an unseren Hefeteig erinnernde amerikanische Bierteig zubereitet
wird.
Bis zu vier Amerikaner drängten sich vor wichtigen
Wettkämpfen
schon um Dickheiwers Herd: Zwei Gastköche wie in diesem Jahr sind
ideal, für den Arbeitsablauf, den Erfahrungsaustausch und das
höchst
exquisite Ergebnis des "Koch-Trainings", das Abend für Abend einer
zumeist deutsch-amerikanischen Gästeschar serviert
wird.
Sich für den anstehenden Koch-Wettkampf in Deutschland zu
akklimatisieren
brauchen sich die US-Olympioniken nicht: Nicht nur 14 Küchenhilfen
werden aus diesem Anlass aus den Vereinigten Staaten eingeflogen, per
Luchtfracht
von jenseits des Großen Teichs kommt auch "the right stuff" -
nämlich
sämtliche benötigten Zutaten. Ansonsten wäre es kaum
möglich
bei den aufs Gramm genau ausgetüpfelten Rezepturen den
gewünschten
Geschmack zu treffen.
(kpm)
Nahe Zeitung vom
21.08.2004, Seite
16.
|
||
Viele
Köche zauberten wieder köstliche Suppen
![]() Dank
vieler fleißiger Hände,
die Unmengen von Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse und zahlreiche
Zutaten
schälten, putzten und in Würfel schnitten, konnten die
Abentheuerer
bei ihrem Suppenfest wieder hervorragende Eintöpfe zubereiten.
Viele
Mitglieder, Freunde und Gäste des Heimatvereins waren dem Ruf der
Suppenköche gefolgt. Frisch zubereitet und über dem offenen
Feuer
in urigen Kesseln gekocht, fand die Suppe reißenden Absatz. Nicht
wenige Besucher versuchten gleich mehrere der Suppen, um sich ja keinen
Genuss entgehen zu lassen. Dank der zahlreichen Kuchen, die mitgebracht
wurden, konnten die Suppenfans noch lange
feiern.
Nahe Zeitung vom
15.09.2004, Seite
21.
|
||
|
50
Helfer stiegen einst auf das Dach Reger Andrang
herrschte
zur Einweihung des "Abentheurer-Hauses" - Zahlreiche Freiwillige hatten
den Bau erst
ermöglicht
Hunderte von Einheimischen und Auswärtigen feierten gestern die
Einweihung
des "Abentheurer-Hauses", wie das neue Gemeinschaftshaus von Abentheuer
heißt.
ABENTHEUER.
Der vergold(t)ete Schlüssel,
den Architekt Werner Brand zur offiziellen Eröffnung des
"Abentheurer-Hauses"
dem Ortsbürgermeister übergab, würdigte die Rolle von
Klaus
Goldt als Lokomotive. "Mit dem Neubau des Gemeinschaftshauses kam die
Ortsgemeinde
einem dringenden Bedürfnis zur Aufrechterhaltung des
gesellschaftlichen
und kommunikativen Zusammenhalts der örtlichen Gemeinschaft nach",
blickte der 51-Jährige auf den richtungweisenden
Gemeinderatsbeschluss
vom 13. Juni 2000 zurück. Geradezu ideal für die Errichtung
eines
multifunktionalen Gebäudes erschien dem Rat der von Kindergarten,
Feuerwehr, Trauntalhütte, Spielplatz und Parkflächen umgebene
Platz, der fast in der Dorfmitte liegt.
Ein Meilenstein war die För derbescheid aus Mainz im März 2001. Daran hatten nach den Worten von Goldt der damalige Chef der Staatskanzlei, Klaus Rüter, und der von Landtagsabgeordneten zum Landrat avancierte Axel Redmer maßgeblichen Anteil. Bei veranschlagten Kosten von 370 000 Euro und einem Zuschuss von 153 300 Euro hatte die 480-Seelen-Gemeinde noch eine beträchtliche Lücke zu schließen. Zwischen 10 und 15 Prozent Eigenleistung sollten dazu beitragen. Aber es wurden 20 - "eine in unserer Verbandsgemeinde noch nie erreichte Zahl", wie Bürgermeister Manfred Dreier betonte: "Das Doppelte der bisherigen Spitze." Vom Baubeginn am 16. Mai 2002 an erbrachten 125 Personen rund 13 000 Stunden. Allein beim Dachdecken am 7. Dezember 2002 waren 50 Helfer im Einsatz. Vorbildlich war für den Verwaltungschef, dass schon in die Planung die Bürgerschaft eingebunden wurde. Von den 313 Quadratmeter Grundfläche entfallen 161 auf den Saal, der 150 Stühle an Tischen fasst. Ein Domizil für die einsatzfreudige Dorfjugend, Küche, Lagerraum mit Kühlzelle und Toiletten komplettieren das Haus. Außerdem entstand in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde ein den Kleinen als Speiseraum dienender Verbindungstrakt zum Kindergarten. "Abentheuer habe sich großartig entwickelt und biete eine gute Wohnqualität, lobte der "uff der Hitt" aufgewachsene frühere Staatssekretär Klaus Rüter. Ein "Pfund, mit dem wir wuchern können", ist für Axel Redmer ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement. "Abentheuer hat Zukunft!", ist Manfred Dreier überzeugt, der von der attraktiven Wohngemeinde mit intakter Gemeinschaft schwärmte. Weitere
Gratulationen kamen vom Heimatverein
(Günther Breitkopf), den Ortsbürgermeistern aus der VG
Birkenfeld
(Albert Wild), der evangelischen (Elke Antes) und der katholischen
Kirchengemeinde
(Walter Weber). Mit Liedern warteten der von Theresia Prodöhl
geleitete
Kindergarten und der Männerchor der Sängervereinigung auf.
Eine
Multimedia-Show über den Bau präsentierten die 1.
Beigeordnete
Klaudia Schröter und Wolfgang Herfurth. (ks)
Nahe Zeitung vom
25.09.2004,
Seite 20.
![]() |
||
| (
AUSZUG) Die
Woche im Rückspiegel ...notiert vom Schellenmann
Dreigestirn ist plötzlich arbeitslos geworden Vorbildliches Dreigestirn Zwei kleine Geschenke, einen 1929 erschienenen Zeitungsartikel über Hausnamen in Abentheuer und eine Postkarte des Orts von 1943, brachte der frühere Chef der Staatskanzlei, Klaus Rüter , zur Einweihung des "Abentheurer-Hauses" mit. Beim Bau des Gemeinschaftshauses tat sich vor allem das Dreigestirn Manfred Fickert, Harald Mörsdorf und Horst Ranft hervor: Tagtäglich standen die drei Handwerker im Ruhestand an vorderster Front. Nun herrsche bei den "a.D.'s" große Ratlosigkeit, frotzelte Architekt Werner Brand : "Was sollen wir nun tun?" Oder: "Wie begründen wir unser nächstes Helferfest?" Fester Bestandteil solcher Zusammenkünfte war und ist der "Abentheurer Bodennass". Damit sind minimal gefüllte Schnapsgläser gemeint - die Sorte ist von untergeordneter Bedeutung. "Dafür lassen sich sogar die Frauen begeistern", lacht Mörsdorf. Nahe Zeitung vom 25.09.2004, Seite 20. nach oben |
||
| Im
nächsten Krimi eine größere Rolle
Autor Heinz-Peter Baecker las in Abentheuer
ABENTHEUER Überraschungen umrahmten eine Lesung mit Heinz-Peter Baecker, zu der Ulrich Jörg, Vorsitzender des Heimatvereins, rund 50 Zuhörer im Gasthaus "Zur guten Quelle" in Abentheuer willkommen hieß. Nicht alltäglich war bereits die Begrüßung für den Gast: Als Unterweltboss besang man den Krimischreiber und dessen Bücher. Vor
seiner Autorenkarriere hatte Baecker
als Journalist und Fotograf, unter anderem beim Presse- und
Informationsamt
der Bundesregierung und als Chefredakteur verschiedener Verlage,
gearbeitet.
In dieser Zeit begegnete er vielen interessanten Menschen, studierte
deren
Verhalten und sammelte Ideen für Romane und Drehbücher.
Vielfältig
wie die gemachten Erfahrungen ist auch seine literarische Bandbreite:
Im
Erstling "Der Tod des Lächelns" befasst er sich mit dem
rätselhaften
Tod von Prinzessin Diana. Das Publikum erfuhr, wie Baecker
recherchierte
und warum er es angesichts der politischen Brisanz vorzog, die
Erstauflage unter zu veröffentlichen.
Hier
zu Lande populär machten Baecker
aber nicht Polit-Thriller, sondern die "Hunsrück-Krimis", denen er
sich im weiteren Verlauf der Lesung widmete. Er erzählte, wie er
dazu
kam, seine Krimis in der Heimat spielen zu lassen. Wie Arbeitslosigkeit
die kriminelle Hemmschwelle senke, ging ihm beispielsweise beim Bummel
durch Simmern mit seinen vielen leerstehenden Geschäften durch den
Kopf. "Herzflimmern in Simmern", der Titel des Romans,
enthält
wie der folgende "Koblenzer Schängel jagt Hunsrücker Bengel"
oder "Der Zirkusclown von Kastellaun" immer Reim und Ortsnamen.
Ein
"Abentheuer"-Roman
Der Roman "Der Mann meiner Mutter" enthält eine kurze Passage mit
Abentheuer - es ist Wohnort der Eltern der Hauptperson.
Selbstverständlich
musste Baecker "vor Ort" die Stelle lesen. Er versprach, Abentheuer
werde
im achten Hunsrück-Krimi eine größere Rolle spielen.
Doch
nicht nur Baecker las. Auch seine Zuhörer wurden kurzer Hand zum
Lesen
verpflichtet. Dies sorgte für Lacher, mussten die "Freiwilligen"
doch
Dialekt, Gestik und Mimik spontan improvisieren. In einer Pause meldete
sich der Heimatverein mit einer weiteren Überraschung zu Wort. Zum
Amüsement der Zuschauer bat Ulrich Jörg einige als
"Notenquäler"
bekannte Vereinsmitglieder zur Auflösung eines Krimis auf die
Bühne.
Baecker konnte sich entspannt zurücklehnen, denn die musikalische
Gerichtsverhandlung, die folgte, war nicht direkt an sein Buch
angelehnt.
Die Pausen wurden genutzt, um Zwiebelkuchen, Schmalzbrote und Brezeln
zu
reichen und den Gästen die Möglichkeit zu geben, sich
über
das Gehörte zu unterhalten. Die Theorie des Schreibers, dass man
weder
spannende noch langweilige Stellen lesen dürfe, da der
Zuhörer
im einen Fall meine, schon alles zu kennen, im anderen Fall negative
Rückschlüsse
aufs Buch ziehe, wurde bestätigt. Das Publikum wusste sich
glänzend
unterhalten, der Autor gewann an diesem Abend etliche neue
Anhänger...
![]() Krimistunde im Dorfgasthaus: Heinz-Peter Baecker las auf Einladung des Heimatvereins in Abentheuer. Foto: Reiner Drumm Nahe Zeitung
vom 19.10.2004,
Seite 21
|
||
|
Besessen vom Drang etwas
darzustellen Die Malerin Heidi Rüter öffnete
am Wochenende
die Türen ihres Ateliers und ihrer Kunstscheune in Abentheuer -
Stets das
Experiment gesucht Zu einer Entdeckungsreise
in Heidi
Rüters Atelier und Ausstellungsräume in Abentheuer waren
Kunstfreunde am
Wochenende eingeladen. Die Malerin zeigte einen Querschnitt durch ihr
Schaffen,
darunter auch Aquarelle und Zeichnungen mit Motiven aus dem heimischen
Hunsrück. ABENTHEUER. Als
Dozentin der VHS Birkenfeld ist die 52- Jährige wohlbekannt: Seit
mehr als zehn
Jahren gibt Heidi Rüter ihr Wissen und ihre durch eine Vielzahl an
Ausstellungen erlangten künstlerischen Erfahrungen an ihre
Schüler weiter.
Einen Eindruck von der großen künstlerischen Bandbreite der
Malerin aus
Abentheuer, die seit Jahren Mitglied im Kunstverein Obere Nahe ist,
konnten man
sich bei einer Ausstellung am Wochenende verschaffen. Nahe Zeitung vom 03.11.2004, Seite 22 ![]()
Die große Bandbreite
ihres künstlerischen Schaffens demonstrierte die 52-jährige
Malerin am Wochenende bei einer Ausstellung in Atelier und Kunstscheune
ihre Anwesens im alten Ortskern von Abentheuer. Foto:
Gerhard Ding. |
||
|
|