A b e n t h e u e r
in der

2004
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03. November Besessen vom Drang etwas darzustellen    
19. Oktober Im nächsten Krimi eine größere Rolle HVA. Eigener Bericht
25. September Dreigestirn ist plötzlich arbeitslos geworden  . .
25. September 50 Helfer stiegen einst auf das Dach  . Eigener Bericht
15. September Viele Köche zauberten wieder köstliche Suppen
HVA
Eigener Bericht
21. August Für zwei Spitzenköche . .
10. August Gäste mochten fröhliche Lieder . .
03. August Märchenhaftes Sommerfest . .
23. Juli Klaus Giebel nahm Abschied . .
17. Juli Die Hälfte der Sitze bleibt in der Familie . .
25. Juni Senioren sangen begeistert mit  u.a.HVA Eigener Bericht
17. Juni Die Stimmzettel sind inzwischen ausgewertet  . .
14. Juni Fast alle Frauen zogen sich achtbar aus der Affäre. . .
03. Juni Der Zahn der Zeit nagte kräftig am Bach-Geländer   .
02. Juni Begeistert von Billy Biber   .
26. Mai Selbst Radweg kann Raser nicht bremsen . .
16. April Land fördert Projekte stärker . .
08. April Mit dem Fahrrad zur Olympiade . .
02. April Die Börse wird doch kein Weltkulturerbe . .
31. März Auszeichnungen für neun Schüler des Gymnasiums Birkenfeld . .
30. März Sammler öffnet sein Magazin . .
29. März Notendurchschnitt 1,4 ist "Rekord" in Birkenfeld   .
23. März "Geradezu kontraproduktiv"   .
15. März Eine Doppelspitze führt jetzt die Jusos    .
10.
März Rennrad wäre fast auf dem Sperrmüll gelandet . .
10.
März Vorstand im zweiten Anlauf . .
06.
März Die Arbeiten am Gemeinschaftshaus  . .
14.
Februar Zum Zwergenpunsch  . .
 10.
Februar "Süßschnüsser" fanden schnell die richtigen Worte  u.a.HVA Eigener Bericht
04.
Februar Der Schnee blieb nur kurz . .
27.
Januar Winfried Porcher spendete beim DRK-Ortsverein zum 75. Mal Blut . .
26.
Januar Fastnacht im Blick 
HVA
Eigener Bericht
06.
Januar Ein fast gleichwertiges Quartett  . .
03.
Januar Der Nikolaus brachte die begehrte Mütze .
Eigener Bericht

 
Der Nikolaus brachte die begehrte Mütze
Für "La Cachette"-Küchenchef Karl-Heinz Dickheiwer ist die Aufnahme in den berühmten Guide Gault Millau auch die Krönung von 50 Berufsjahren.    Die von Feinschmeckern so hoch gehandelte Mütze entpuppt sich als eher schlichte Urkunde. 13 von 20 möglichen Punkten haben die Tester des Gourmetführers Guilt Millau vergeben, bescheinigt sie. Das "La Cachette" zählt somit zu den 900 besten Restaurants im Lande.

ABENTHEUER. Frohe Bescherung im Hause Dickheiwer schon vor Weihnachten. Just an jenem Tag, als Nikolaus den braven Kindern die Stiefel füllte, überraschte der Briefträger Karl-Heinz Dickheiwer, den Küchenchef von "La Cachette", mit einem Päckchen der deutschen Redaktion des Guilt Millau. Der Inhalt: eine schlichte Urkunde mit ebenso schlichtem Text. Der Landgasthof am Ortsrand von Abentheuer sei von den Testern mit 13 von 20 möglichen Punkten bedacht worden, heißt es da. Eine symbolische Kochmütze werde künftig die Adresse im Hochwald schmücken.

Die Aufnahme in den illustren Kreis der "Mützen-Träger" - nur 900 Restaurants im Land tragen die Auszeichnung - ist für Dickheiwer Lohn und Ansporn zugleich. Anerkennung für 50 Berufsjahre, auf die er 2004 zurückschaut. Die Verpflichtung ins Restaurant der Kauzenburg brachte ihn 1975 nach Bad Kreuznach und an die Nahe. Von der Kurstadt ging's schon bald in die Edelsteinmetropole. Vom "Schinderhannes" in Nahbollenbach kamen die Dickheiwers vor nun 24 Jahren nach Abentheuer, gründeten in der ehemals Böcking'schen Jugendstilvilla ihr "Cachette".
Seit fünf, sechs Jahren spekuliere er bereits auf Kochmütze, Stern oder eine andere Auszeichnung, räumt Küchenchef Dickheiwer freimütig ein. Bestärkt im Glauben haben ihn nicht zuletzt die Gäste des Hauses, von denen etliche das Restaurant am Rande des Hochwalds als "die Feinschmecker-Oase zwischen Rhein-Main und Saarland" apostrophieren. Zuspruch aus Kollegenkreisen dokumentieren darüber hinaus die Auftritte von Dickheiwer-Senior und Sohn Nikolai bei großen Koch-Wettbewerben in den USA, aber auch die "Trainingslager", die man in Abentheuer für die amerikanische Nationalmannschaft bei jüngsten Koch-Olympiade durchführte.
Auch weiß der "Cachette"- Chef, wie schwer sich gerade ein kleines Team wie das seine eine solche Auszeichnung erkämpfen muss: Die stets unbekannten Tester kommen mehrmals über Monate verteilt - ein "mäßiger" Tag seitens Küche oder Service hat verheerende Folgen. Ebenso schwierig ist es, die "Mütze" zu behalten: Die Restaurantkritiker kommen wieder.
Und nicht nur die vom Guide Gault Millau: Der Neu-Eintrag werde wohl die Tester der anderen bekannten Gourmetführer neugierig machen, hofft Karl-Heinz Dickheiwer. Dass die Zahl seiner Gäste künftig um einiges steigen wird, ist er sicher - schließlich gibt es etliches Feinschmecker, die ihre Reiseroute nach Gastronomieführer planen, erst jetzt auf das "Versteck" im Hochwald aufmerksam werden. Auch mischen sich durchaus Stolz und Genugtuung: Gerade im näheren Umkreis hatte es das Lokal und seine gehobene Küche nicht leicht, sagt Dickheiwer. Er hat das Experten-Urteil jetzt Schwarz auf Weiß. (kpm)

Auch Koch-Olympioniken wie das USA-Team schauen Küchenchef Karl Heinz Dickheiwer und Sohn Nikolai (von links) gern über die Schulter.                                                                                       Foto: Gerhard Ding    Nahe Zeitung vom 03.01.2004, Seite 15.
AUSZUG
Ein fast gleichwertiges Quartett          Mit einem Punkt Vorsprung spricht der Gourmetführer Gault Millau der Harfenmühle die Spitzenposition im Kreis Birkenfeld zu .        Vier Restaurants aus dem Kreis Birkenfeld gehören zu den besten 1135 in Deutschland - das besagt zumindest die neue Ausgabe des Gault Millau für 2004. Am besten schneidet danach das Restaurant Harfenmühle ab, das mit 14 von 20 möglichen Punkten knapp vor der Historischen Bergmühle in Horbruch, dem Forellenhof Reinhardtsmühle bei Bundenbach und dem La Cachette in Abentheuer (alle jeweils 13 Punkte) liegt.
KREIS BIRKENFELD. "Es scheint, als ob das gastliche Haus zu einem kulinarischen Fixpunkt mitten in Rheinland- Pfalz werden könnte", lobt der Gault Millau die Harfenmühle. Der Gourmetführer spricht dem von Marco und Carina Koch geführten Restaurant einen Punkt mehr als 2003 zu - damit gehört es bundesweit zu den 620 Besten und hat mit jetzt 14 Punkten die Spitzenposition im Kreis erobert.               ......                                              ..........
IM DETAILDrei Top-Restaurants mit 17 Punkten         Das Top-Restaurant im Kreis Birkenfeld ist laut Gault Millau 2004 die Harfenmühle (Telefon 06786/1304) mit 14 von 20 möglichen Punkten und einer Kochmütze. Neu im erlauchten Kreis der besten Restaurants ist das La Cachette in Abentheuer (06782/5722), dessen "gutbürgerliche Kost, herzhaft und gut zubereitet" mit 13 Punkten und einer Kochmütze belohnt wird. Aber: "Eine ordentliche Flasche Wein zu finden, fällt schwer." .........        ................ Auffällig: Schon lange ist Idar-Oberstein auf der Gault Millau-Landkarte ein weißer Fleck. (kuk)                  Nahe Zeitung vom 06.01.2004, Seite 15.

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Fastnacht im Blick    Treffen des Heimatvereins: Projekte geplant
ABENTHEUER. In einem fast vollbesetzten Saal im Gasthaus Heß fand die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Abentheuer statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Ulrich Joerg waren die Tagesordnungspunkte schnell abgearbeitet. Mit dem Vereinstagebuch wurde ein knapper Überblick über die Aktivitäten im Kalenderjahr 2003 vorgetragen.
Der 2. Vorsitzende Günther Breitkopf erläuterte einzelne Veranstaltungen näher - unter anderem die Teilnahme am Rheinland- Pfalz-Tag in Koblenz mit einer Fußgruppe von 28 Mitgliedern unter dem Motto "Spielende Kinder". "So macht Vorstandsarbeit Spaß", resümierte Breitkopf. Die Kassenprüfer bestätigten dem Schatzmeister eine einwandfreie und saubere Buchführung.
Da die Amtszeit der Kassenprüfer auf zwei Jahre begrenzt ist, wurde ein Nachfolger für den ausscheidenden Kassenprüfer Gerold Heidrich gewählt. Ausdrücklich wurde der Sängervereinigung Abentheuer für deren Unterstützung bei Vereinsaktivitäten gedankt. Der Heimatverein will im Gegenzug die Arbeit der Sängervereinigung aktiv unterstützen. Als mögliches gemeinsames Projekt (am liebsten mit allen Ortsvereinen) wurde dabei eine Fastnachtsveranstaltung für 2005 im Saal Hess ins Auge gefasst. Außerdem wird sich der Heimatverein bemühen, die Pressechronik "Abentheuer in der Nahe-Zeitung" bis in das Jahr 1949 zu erarbeiten. Es ist eine vereinsinterne Herausgabe vorgesehen.
Dem Geschäftsbericht lag ein Faltplan mit den Abfahrtszeiten der Busse für Abentheuer bei. Der Heimatverein regt an, den öffentlichen Personennahverkehr intensiver zu nutzen. Für das 2. Halbjahr wird eine Autorenlesung mit Heinz-Peter Baecker vorbereitet. Mit einer hervorragend bearbeiteten Bildershow 2003 - präsentiert von Klemens Hess - fand die Versammlung ihren Abschluss.
Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Helga Austen, Arnold Mersch und Wolfgang Krause mit einer Urkunde, der Jubiläumsnadel und einem Präsent geehrt. Die Ehrungen von Veronika Beermann, Volker Müller und Rudolf Fuchs werden demnächst nachgeholt.                                                                                                               Nahe Zeitung vom 26.01.2004, Seite 13.
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Winfried Porcher spendete beim DRK-Ortsverein zum 75. Mal Blut
Der DRK-Ortsverein Birkenfeld ehrte beim jüngsten Termin in der Kreisstadt insgesamt 14 treue Blutspender: Frank Hartmann und Linda Kraus für zehn Spenden, Werner Mattes, Bernhard Mohr und Gabriele Pauli für 25 Spenden, Uwe Buch, Werner Haupenthal, Klaus Mahnken sowie Klaudia Schröter und Gert Wiedemann für 40 Spenden. Dirk Merz und Willi Rockenbach wurde für 50 Spenden ausgezeichnet, Freimut Barth für 60, Winfried Porcher für 75 Spenden. Auf dem Bild (von rechts): Winfried Porcher, Freimuth Barth, Werner Haupenthal, Klaudia Schröter, Klaus Mahnke und Frank Hartmann.  Foto: Gerhard Ding

Nahe Zeitung vom 27.01.2004, Seite 20
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Der Schnee blieb nur kurz
Lange warteten die Mädchen und Jungen des Kindergartens Abentheuer auf Schnee, bastelten Schneemänner-Mobiles aus Bierdeckeln und Schneelandschaften aus Papier und Gipsbinden. Dann endlich fiel die weiße Pracht. Schneeballschlacht, Iglu-Bauen und vor allem Popo-Rutscher- Wettrodeln auf dem Flurberg bereitete allen viel Spaß. Nun heißt es schon wieder warten...                                                                                                                                                        Nahe Zeitung vom 04.02.2004, Seite 21.
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"Süßschnüsser" fanden schnell die richtigen Worte    Mit einem Programm, so bunt wie der Regenbogen, feierte die
Behinderten-Selbsthilfegruppe beim Monatstreff Fastnacht
SIESBACH. Zu einer Fastnachtssitzung funktionierte die Behinderten-Selbsthilfegruppe "Regenbogen" ihren jüngsten Monatstreff um. Und bunt wie ein Regenbogen war das Programm, durch das Klemens Heß als Sitzungspräsident in altbewährter Manier mit Witz, Gesang und allerlei Animation führte.    Erstmals wurden "Regenbogen-Fastnachtsorden" allen Akteuren, Vorstandsmitgliedern und Gästen verliehen, die sich übers Jahr eine solche Auszeichnung verdient hatten. In seiner karnevalistischen Eröffnungsrede bat der Moderator die "Süßschnüsser", eine Gruppierung des Heimatvereins Abentheuer, ihn zu unterstützen, und Worte einzuflicken, die er in seinem Vortrag einfach weg ließ... - Sie lösten diese Aufgabe glänzend.  Sodann marschierten mit brennenden Fackeln die "Notenquäler" aus Abentheuer ein. Schon vor Jahresfrist hatten Günther Breitkopf, Guido Turina, Oliver Katruff, Michael Keller und Uli Jörg) gedroht wiederzukommen.
Drohung wahr gemacht
Die Häupter unter riesigen Kapuzen versteckt, betraten sie in blau schimmernden Kutten geheimnisvoll die dunkle Bühne. Mit einem Lob- und Bitt-Sprechgesang hatte diese ungewöhnliche Truppe das Narrenvolk schnell im Griff.  Das als ihr Nachwuchs angekündigte Riesenbaby von 1,83 Metern und 82 Kilo entpuppte sich als der plötzlich verschwundene Sitzungspräsident.
Zusammen sangen sie ihre Hymne "Notenquäler, das sind wir" auf die Melodie "Midnight Lady".    Mit einem blauen Auge berichtete der Abentheuerer Fastnachter Michael Keller von den seltsamen Liebkosungen einer Gattung namens
Frau und eröffnete mit viel Beifall den zweiten Teil des Abends.  Regenbogen-Mitglied Helga Merker konterte - als hätte sie's geahnt -  mit einem Vortrag über die Männer. Sie kam zum Ergebnis, diese seien  ungefähr so unnütz wie Fliegen und Mücken und erntete für diese Feststellung ihren verdienten Applaus. Gekonnt, perfekt, auswärts geschwätzig kam der Abentheuerer Uli Jörg als temperamentvolle Südländerin in die Bütt und brachte die Lachmuskeln so richtig in Schwung. Als weiterer Höhepunkt traten die "Notenquäler" mit einer sonderbaren "Vogelhochzeit" auf.
Fünf ehrbare Richter
Dann wurde aus dem Sies bacher Narrenhaus ein Gerichtssaal und aus den fünf "Notenquälern" fünf "ehrbare Richter". Knastbruder Klemens, der angeblich jahrelang in "Sing Sing" saß und nur noch singend auf die strengen Fragen antworten konnte, wurde in Handschellen vom Gerichtsdiener (Knut Giebel) in den Saal gezerrt. Es folgte ein Sing-Spaß, bei dem alle mitmachten. Beim großen Finale verabschiedeten sich alle Akteure mit brennenden Wunderkerzen und dem Lied "Sierra Madre".    Mitglieder des Heimatvereins Abentheuer sorgten für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm beim durch Krankheit stark geschrumpften "Regenbogen", wie Vorsitzender Klaus Jerusalem am Ende des von Horst Berang umrahmten gelungenen Abends betonte.


Närrisch ging es zu beim jüngsten Monatstreff der Behinderten-Selbsthilfegruppe 
"Regenbogen" im Siesbacher  Gemeinschaftshaus. Ein buntes Programm 
mit etlichen Glanzlichtern wartete.

                   Nahe Zeitung vom 11.02.2004, Seite 21.
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AUSZUG
Die Woche im Rückspiegel   ...notiert vom Schellenmann
Zum Zwergenpunsch gab's Rotkäppchens Kuchen        Märchenhafter Abend
Wenn's in der Einladung heißt: "Es war einmal...", den versammelten Müttern und Vätern Zwergen- Punsch, Sterntaler-Kekse und Rotkäppchens Kuchen serviert werden und die Ergebnisse der abschließenden Gesprächsrunde auf Papierlebkuchen geschrieben am Hexenhaus haften - dann kann es bei diesem Elternabend (wie dieser Tage im Kindergarten Abentheuer) nur ums Thema Märchen gegangen sein.
Eine Praktikantin hatte die Idee zu dieser "Märchenstunde - nicht nur für Kinder", berichtete uns Isabell Spreier , die Leiterin des Kindergartens. Sie tat dies - zu unserem großen Vergnügen - ganz im Stile eines Hans Christian Andersen und der Grimm-Brüder. Und vergaß dabei ganz, dass Märchen in der Zeitung nichts zu suchen haben. Darum im nüchternen Nachrichten-Deutsch das Ende der Geschichte: Zwei Mal musste der geplante Elternabend wegen heftigen Schneetreibens verschoben werden. Am Dienstag vor acht Tagen klappte es endlich. Mit dem Märchen von der Königstochter in der Flammenburg wurden die Eltern eingestimmt, dann in zwei Gruppen diskutiert. Kernsätze sowie Arbeitsthesen der Praktikantin wurden im Forum vorgetragen.

  Nahe Zeitung vom 14.02.2004, Seite 16
AUSZUG                                  Die Woche im Rückspiegel  .....notiert vom Schellenmann

Rennrad wäre fast auf dem Sperrmüll gelandet 
........

Fast zweiter Klau 

Um ein Haar wäre NZ- Mitarbeiter Pascal Geibel zum zweiten Mal binnen eines halben Jahres ein Rennrad im Zuge der Sperrmüllabfuhr entwendet worden: Vor Monaten hatte er seinen Drahtesel an eine Hauswand in seinem Heimatort Abentheuer gelehnt, jedoch nicht bedacht, dass gerade die "Sperrmüllfledderer" mit ihren Transportern im Dorf zu Gange waren. Jetzt stellte er den Nachfolger an einer Hecke in Brücken ab. Wenig später klingelte es an der Haustür, und in gebrochenem Deutsch fragte ihn ein Mann: "Ist das Rad Sperrmüll?" Blitzschnell brachte der 20-Jährige sein Velo in Sicherheit. Was wäre passiert, wenn dem Schnäppchenjäger ein weniger feinfühliger Interessent zuvorgekommen wäre?
Strom fiel aus                                     Holzfällarbeiten, die die Trauntalleitung beschädigten, waren dafür verantwortlich, dass am Freitagmorgen von 10.57 bis 11.30 Uhr in Brücken, Abentheuer, Achtelsbach, Meckenbach, Dambach sowie Teilen von Ellweiler und Neubrücke der Strom ausfiel. Dies machte den Einwohnern wieder einmal deutlich, was heute alles von Elektrizität abhängt: Früher funktionierte wenigstens noch das Telefon. Mit ISDN-Geräten und schnurlosen Apparaten steht man heute aber auf völlig verlorenem Posten.       Nahe Zeitung vom 06.03.2004, Seite 16.

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AUSZUG   Der Kopf steckt nicht im Sand       Buhlenberger SPD bleibt selbstbewusst: Vor Ort kein Stimmungstief 
BUHLENBERG. Der SPD- Ortsverein Buhlenberg bleibt selbstbewusst: Siglinde Ruppenthal-Weyand kandidiert für den Kreistag, Stephan Steuer und Marianne Bernhardt bewerben sich um ein Mandat im Verbandsgemeinderat.  .........
Im Detail     Der Vorstand
Vorsitzende: Siglinde Ruppenthal-Weyand, (Stellvertreter: Stephan Steuer); Schriftführer: Rudi Pluschke; Kassiererin; Marianne Bernhardt. Beisitzer sind Hans Günther Heise (Abentheuer), Klaudia Schröter (Abentheuer) und Joachim Conde.
Nahe Zeitung vom 10.03.2004, Seite 22
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Die Arbeiten am Gemeinschaftshaus in Abentheuer laufen auf Hochtouren - Mehr als 12 000 Arbeitsstunden stecken in dem Projekt - Ortsbürgermeister Klaus Goldt ist stolz       "Es macht schon sehr viel Spaß"     Zur Helferfete am Samstag gibt's 100 Liter Bier und ein Wildschwein - 80 Bürger jeder Altersklasse haben mit angepackt
"Bis Mitte nächster Woche sollen die Fliesenarbeiten abgeschlossen sein", verkündet Klaus Goldt guten Mutes.  Anschließend", so der Ortschef weiter, "können wir mit dem Verlegen des Linoleum-Bodens im Versammlungsraum beginnen". Die Arbeiten am Gemeinschaftshaus in Abentheuer laufen auf Hochtouren.

ABENTHEUER. Selbst wenn die Elektro- und Sanitär-Fertiginstallation mit dem Anbringen von Waschbecken, Wasserhähnen sowie Spiegeln noch bevorsteht und das Foyer gestrichen werden muss - Ortsbürgermeister Klaus Goldt hat keinen Grund, in Eile zu verfallen: "Ich muss natürlich an den Küchenexperten aus unserem Dorf denken, der die Einrichtung in Eigenleistung hier aufbaut - ansonsten sind wir vom Zeitrahmen her völlig flexibel."  Auf die bisher geleistete Arbeit an dem 368 000 Euro teuren Projekt - 153 300 Euro steuert das Land hinzu - ist das Dorfoberhaupt stolz. Mehr als 12 000 Arbeitsstunden - allesamt zu Hause auf Goldts Computer erfasst - stecken in dem Gemeindehaus.

Dank des außerordentlichen Engagements der "Hittner" mussten innerhalb von zwei Jahren nur drei Firmen eingesetzt werden; die ehemals angepeilten zehn Prozent Eigenleistung haben die Abentheuerer mit ihrem vorbildlichen Einsatz längst überschritten. Bemerkenswert: Unter den 80 Freiwilligen, die bis dato an der Verwirklichung ihres Gemeinschaftshauses Hand anlegten, sind alle Jahrgänge zu finden. "Vom neunjährigen Jascha Giebel, der seinen Teil unter anderem beim Aufräumen und Absperren beitrug, bis zu Peter Gaukler mit 79 Jahren, haben bislang alle Altersgruppen mit angepackt", freut sich Goldt und bekundet: "Es macht schon sehr viel Spaß."
Gespannt ist nicht nur er, welche Namen sich die Abentheuerer für ihr Gebäude ausdenken werden: "Es soll ein Haus für alle sein - und somit sollten sich auch alle an der Namensgebung beteiligen", erklärt der 50-Jährige die Idee. Der Ortsgemeinderat hat in jedem Haushalt Zettel verteilt, auf dem die Bürger zwei Vorschläge machen können, von denen einer letztlich vom Rat per Mehrheitsbeschluss den Zuschlag bekommt.
Obwohl die Innenarbeiten noch nicht vollendet sind und die Außenanlage - hier sind unter anderem Rasengittersteine und Blumenkübel vorgesehen - erst in diesen Wochen angegangen wird, sind schon die ersten Anmeldungen von Benutzern eingegangen: Als erster Termin steht eine Konfirmationsfeier im Mai. Geplant sind auch ein Kochkurs für Männer sowie regelmäßige Seminare der Volkshochschule.
Doch bevor die erste Feier im Gemeindehaus steigt, wird beim Helferfest an diesem Samstag zunächst "das Gebäude auf Akustik geprüft und geguckt, ob der Rauchabzug funktioniert", wie Goldt scherzhaft formuliert. Zur Fete sind alle Helfer ab 18 Uhr ins Gemeinschaftshaus eingeladen. Das Bier - jeweils 50 Liter - spendieren Klaus Goldt und Ratsmitglied Thomas Geibel, Architekt Werner Brand stiftet ein Wildschwein. (pg)      Nahe Zeitung vom 10.03.2004, Seite 22


Der gelernte Fliesenleger Thomas Gordner ist einer von 80 Helfern, die beim Bau des Gemeinschaftshauses helfen.

Wenn das Gemeinschaftshaus fertig ist, können sie Bürger stolz darauf sein: Hier wurden mehr als 12 000 Stunden Arbeit geleistet.
Vorstand im zweiten Anlauf
ABENTHEUER. Weil bei der Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung Abentheuer kein neuer Vorstand gewählt wurde, fand eine Mitgliederversammlung statt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Neuwahl mit folgendem Ergebnis: 1. Vorsitzender: Rudolf Quack; Stellvertreter: Klaus Goldt; Kassierer: Arnold Mersch, Rita Fries; Schriftführer: Ingrid Mörsdorf, Marie-Theres Rauber; Beisitzer: Manuela Mörsdorf, Joachim Roszak; Kassenprüfer: Beate Lauer. Anschließend bedankte sich Rudolf Quack bei Peter Gaukler, der aus Altersgründen zurücktrat, für seine geleistete Arbeit.
                                                                                                               Nahe Zeitung vom 10.03.2004, Seite 22
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AUSZUG Eine Doppelspitze führt jetzt die Jusos       Bei Kreiskonferenz neuen Vorstand gewählt
RINZENBERG. Holger Noß (Birkenfeld) und Stefanie Brill (Bruchweiler) bilden zukünftig die Doppelspitze der Jusos. Sie wurden bei der Kreiskonferenz in Rinzenberg einstimmig gewählt.  .................       ..........
Die Delegierten verab schiedeten anschließend die "Kommunalpolitischen Leitlinien 2004", die inhaltliche Grundlage für die zukünftige Juso-Arbeit im Kreis Birkenfeld sind. Um die vielfältigen Aktivitäten der Kreis-Jusos zukünftig noch besser koordinieren zu können, einigten sich die Jusos auf eine Doppelspitze beim Vorsitz. Stellvertreter wurden Sandra Reichert (Ellenberg) und Florian Walg (Herrstein). Ferner gehören dem Vorstand Dr. Jörg Bruch (Birkenfeld), Jana Lambur, Marco Loch (beide Baumholder), Sascha Freytag (Hoppstädten-Weiersbach), Rebekka Mildenberger, Christopher Wahl (beide Mackenrodt), Katharina Kochenburger (Idar- Oberstein) und Ruth Keller (Brücken) an. Anne-Katrin Schramm (Abentheuer) wurde für weitere Ämter auf Regionalverbands- und Landesebene gewählt. Die neuen Vorsitzenden Brill und Noß wiesen auf den hohen Frauenanteil und auf die deutliche Verjüngung im Vorstand hin.

Weitere Infos im Internet: www.jusos-birkenfeld.de                                                                      Nahe Zeitung vom 15.03.2004, Seite 11.

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"Geradezu kontraproduktiv"
Zu: "Es macht schon sehr viel Spaß", Bericht in der Nahe- Zeitung vom 10. März 2004. Die Einwohner Abentheuers haben sich ihr Gemeindehaus weitgehend in Eigenleistung erbaut. Das gefällt dem Handwerk weniger.
In Zeiten knapper Haushaltsmittel ist festzustellen, dass bei der Kalkulation von öffentlichen Bauvorhaben immer mehr Kommunen erhebliche Eigenleistungsanteile mit einbeziehen, die durch die Bürger zu erbringen sind. Dass dies zum Nachteil des heimischen Handwerks ist, das zu vertreten unser Auftrag ist, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Jeder Euro, den die Kommunen auf diese Art und Weise einsparen, geht auf der anderen Seite zu Lasten von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen und letztendlich an Steueraufkommen in Form von Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Lohnsteuer verloren. Das Handwerk stellt im Landkreis Birkenfeld einen Großteil an Arbeits- und Ausbildungsplätzen zur Verfügung und sieht dieser Entwicklung hin zur "Do-It- Yourself-Mentalität" im kommunalen Bereich mit gemischten Gefühlen entgegen. Ende letzten Jahres hat die Regierung allerorten an die Betriebe mit Engelszungen appelliert, zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, woraufhin die Kammern zusammen mit prominenten Politikern, Landräten, Bürgermeistern und Vertretern der Kirche und der Arbeitsverwaltung durch die Lande zogen, um für die Schaffung von Ausbildungsplätzen zu werben. Was auch gelang, denn im Vergleich zum Vorjahr ist der Stand bei den Lehrverträgen im nördlichen Rheinland-Pfalz nahezu gleich geblieben. Dieses vorausgeschickt, erscheint uns die Verhaltensweise der Gemeinde Abentheuer geradezu kontraproduktiv. Anstatt durch die öffentliche Auftragsvergabe Arbeits- und Ausbildungsplätze zu sichern und zu schaffen, geht man den auf den ersten Blick günstigeren Weg der Eigenleistung und beweist damit keinerlei Weitsicht. So kann keine Rede mehr von einem partnerschaftlichen "Geben und Nehmen" zwischen Betrieben und Kommune sein, wenn die eine Seite Arbeitsplätze und Lehrstellen schaffen soll, die andere Seite aber nicht bereit ist, dafür auch Aufträge an die Betriebe zu vergeben. Wenn sich alle öffentlichen Auftraggeber diese Vorgehensweise, die bei privaten Bauherren für das Handwerk schon schmerzlich genug ist, zu eigen machen, darf man gespannt sein, wie viele Unternehmen zukünftig noch in der Lage sein werden, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu Verfügung zu stellen. Um die Überschrift des Berichtes wieder aufzugreifen: "So macht Handwerk keinen Spaß".             Stephan Emrich, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Birkenfeld, und Eric Aulenbacher, Kreishandwerksmeister
Nahe Zeitung vom 23.03.2004, Seite 16.
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AUSZUG Notendurchschnitt 1,4 ist "Rekord" in Birkenfeld    61 Abiturientinnen und Abiturienten haben ihre Reifezeugnisse entgegen genommen - In alphabetischer Reihenfolge    BIRKENFELD. ........Mit einem Notendurchschnitt von 1,4 hat David Heyda das beste Abitur am Birkenfelder Gymnasium absolviert. ......     ..........Es folgen die Namen der Abiturienten: .....           ............... Matthias Schneider (Abentheuer); ........... 
Nahe Zeitung vom 29.03.2004, Seite 16
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Sammler öffnet sein Magazin       Sonderausstellung über Helme ist im Birkenfelder Museum zu sehen BIRKENFELD. Besonders schöne und seltene historische Helme sind im Birkenfelder Museum im Rahmen einer Sonderausstellung vom 3. April bis zum 2. Mai zu sehen. Der Verein für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld hat die Sonderausstellung im Birkenfelder Museum organisiert, bei der eine große Anzahl außergewöhnlich schöner Helme aus mehreren Jahrhunderten gezeigt werden.Zu sehen sein wird nicht nur Kopfschutz und Kopfschmuck, der von Soldaten im Einsatz oder zu Repräsentationszwecken getragen wurde, sondern auch dekoratvie Helme, die Feuerwehrleute und Polizeibeamte zu Repräsentationszwecken trugen. Eine große Zahl dieser Exemplare stellten der Sammler Willi Lamberti aus Reichenbach und Paul Schömer aus Abentheuer zur Verfügung. Außerdem werden Säbel, Dolche, Uniformen und seltene Reservistenkrüge aus Willi Lambertis Sammlung zu sehen sein. Initiiert und betreut wird die Sammlung von der ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Museumsteams, Irene Blüder.Kleidung und SchmuckDie archäologische Abtei lung informiert in diesem Jahr über "Kelten und Römer im Birkenfelder Land". Dr. Regina Geiß-Dreier wählte aus dem reichen Fundus des Museums zahlreiche Originalfunde aus, die das Leben der Kelten und Römer in der hiesigen Region dokumentieren. Ebenso werden Totenkult und Jenseitsglaube, das Kunsthandwerk sowie Kleidung und Schmuck in verschiedenen Handwerkstechniken gezeigt.Etliche Fundstücke wurden bei Ausgrabungen keltischer und römischer Siedlungsplätze oder Friedhöfen entdeckt, die an dem 2003 eröffneten keltisch-römischen Wanderweg, dem "Sironaweg" lagen. Für Kinder und Jugendliche richtet das Birkenfelder Museumsteam eine spezielle Spielecke ein. Hier können sich die Kleinen mit römischen Spielen, Puzzles und sogar mit archäologischen Experimenten die Zeit vertreiben, während sich die Großen im Museum beim Bewundern der zahlreichen Ausstellungs- Attraktionen ausreichend Zeit lassen können. (pl)  Am Eröffnungstag der Ausstellung, 3. April, ist das Birkenfelder Museum von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Sonst sind die regelmäßigen Öffnungszeiten jeweils sonntags von 14 bis 18 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr. Führungen von Gruppen und Schulklassen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Rücksprache mit Richard Schuch möglich, Telefon 06782/5772.                                              Nahe Zeitung vom 30.03.2004, Seite 20.
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Auszeichnungen für neun Schüler des Gymnasiums Birkenfeld Neun Schüler wurden bei der Abiturfeier am Gymnasium Birkenfeld von Schulleiter Werner Klenner (rechts) geehrt. David Heyda (hinten links) war mit einem Notenschnitt von 1,4 der Jahrgangsbeste und erhielt außerdem für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule das Buchpräsent der Bildungsministerin. Philipp Spindler (hinten rechts) legte zusammen mit Jan Prodöhl (2. von rechts) mit 1,6 die zweitbeste Matura ab, gefolgt von Sebastian Pick (5. von links) und Julia Klein (4. von links) mit 1,7. Für besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft bekamen Sebastian Mohr und Karolin Schneider (von links) die Buchpreise der Schule. Neben Sebastian Pick, der sich darüber hinaus über ein Buch freuen durfte, schenkte die Deutsche Physikalische Gesellschaft Simone Bier (3. von links), Matthias Schneider (3. von rechts) und Florian Stolz (4. von rechts) eine Mitgliedschaft.                                                                          Nahe Zeitung vom 31.03.2004, Seite 22.
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AUSZUG Die Börse wird doch kein Weltkulturerbe             Nur ein Aprilscherz - Specht-Nachricht stimmte
IDAR-OBERSTEIN. "Ich habe mit meiner Schwester gewettet, dass es kein Aprilscherz ist", mussten wir die Schülerin Vanessa Gillmann aus Idar- Oberstein gestern enttäuschen: Denn dass das Börsen- Hochhaus Weltkulturerbe werden soll, war erstunken und erlogen, auch die dazu passenden Aussagen der Politiker. Nur Landrat Axel Redmer hatte vorher angerufen und den Tipp gegeben, einen Aprilscherz zur Zusammenlegung von Stadt- und Kreisverwaltung in der Börse zu machen - was wir mit in die Geschichte aufnahmen.
Es gab zahlreiche Reaktionen: ......... Ulrich Joerg aus Abentheuer spann die Story weiter: "Ein Vorteil wäre es, wenn weiträumig auf dieses Weltkulturerbe aufmerksam gemacht werden würde. Dabei sollte man darauf achten, dass der Verkehr unbedingt so geleitet wird, dass er durch die Radarfalle in Abentheuer (siehe Aprilscherz vom letzten Jahr) gelenkt wird."
Gerhard Schneider aus Idar-Oberstein teilte uns mit,................. .......... (jst)                     Nahe Zeitung vom 02.04.2004, Seite 15.
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Mit dem Fahrrad zur Olympiade  Drei Birkenfelder radeln für karitative Zwecke nach Athen - Traum von mehrwöchiger Radtour - Erlebnisberichte in der NZ
Ein kühnes Vorhaben nehmen im Sommer drei junge Männer aus der Verbandsgemeinde Birkenfeld in Angriff: Sie starten am 31. Juli zu einer Benefiz-Radtour für Leukämiekranke zu den Olympischen Spielen nach Athen.
BIRKENFELD. Keineswegs neu ist ihre Idee, eine Radtour für einen guten Zweck zu veranstalten. Vielen sind noch die Benefizfahrten des Idar-Obersteiners Jürgen Nees in Erinnerung. Pascal Geibel aus Abentheuer, Karsten Schultheiß aus Brücken und Uwe Zakel aus Birkenfeld fassten während eines Saunabesuchs im Hambachtal spontan den Gedanken, zu Gunsten der Ziele der Stefan-Morsch-Stiftung unter dem Motto "Hilfe für Leukämiekranke" eine Radtour nach Athen zu machen. "Als wir einmal über einen Fußgänger, der auch nach Athen will, diskutierten, kamen wir zu dem Schluss, dass eine Radtour realistischer wäre", sagt Zakel zur Motivation des Trios. "Ich hatte schon lange den Traum, eine mehrwöchige Radtour zu machen", ergänzt Geibel, der gerade seinen Zivildienst bei der Stiftung leistet und daher die Bedeutung ihrer Hilfe für Leukämiekranke aus erster Hand kennt.
"Ich bin für so etwas immer zu haben - sofern ich weiß, dass ich mich mit den Mitfahrern gut verstehe", sagt das Kreistagsmitglied Karsten Schultheiß, der bereits über viel Erfahrung verfügt, was mehrwöchige Radtouren angeht. Dass die Gruppendynamik stimmt, steht in diesem Fall außer Frage: Die drei kennen sich schon lange, spielen jede Woche mit dem Hobbyteam "Pro Patria" zusammen Fußball und unternehmen gerne etwas gemeinsam. Kurioserweise sind sie aber noch nie in dieser Besetzung Rad gefahren.
An der Adria lang
Obwohl Athen auf dem Landweg nur über den Balkan zu erreichen ist, stand für die drei Hunsrücker von vornherein fest, dass für sie nur eine Route durch Italien und die Fährverbindung von Apulien nach Griechenland in Frage kommt: Nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern vor allem wegen der schlechten Straßen und lückenhaften Infrastruktur in Osteuropa. Ihre bis zu 2500 Kilometer lange Strecke führt über die Schweiz via St.-Gotthard-Pass über Mailand und Rimini die Adria entlang. Wo sie über setzen, entscheiden die drei Männer erst später: "Das hängt davon ab, wie wir vorankommen und welcher Abfahrtshafen am besten in unseren Zeitplan passt", erläutert Schultheiß, der als Fixpunkt in Athen den Triathlon mit der Birkenfelderin Joelle Franzmann am 25. August im Visier hat. Auf der ersten Etappe, die am Samstag, 31. Juli, um 10 Uhr an der von der Stefan- Morsch-Stiftung gegründeten KMT-Klinik in Idar-Oberstein beginnt und über Birkenfeld nach St. Wendel führt, hoffen die drei Radfahrer auf viele Begleiter - etliche Kommunalpolitiker signalisierten schon ihre Bereitschaft.  Auch der frühere SPD-Vorsitzende Rudolf Scharping will eine Etappe mitfahren. "Wir wünschen uns, dass die Bevölkerung Anteil nimmt und dafür sensibilisiert wird, wie jeder durch eine Stammzellenspende ein Menschenleben retten kann", begrüßt Stiftungsvater Emil Morsch das Engagement. Ein Fahrzeug und ein Mitarbeiter seiner Institution begleiten die Gruppe.

Großes Interesse

Erfreut sind die Initiatoren von dem Interesse, das ihrem Projekt zuteil wird. "Wir werden täglich darauf angesprochen, obwohl wir nur wenigen davon erzählt haben", wundert sich Zakel. Trotz zahlreicher Anfragen ist er sich mit seinen Freunden einig, dass sie allenfalls noch einen Mitfahrer mitnehmen können: "Je mehr Leute dabei sind, desto schwieriger wird es, eine Unterkunft zu finden." Das kann Schultheiß nur bestätigen, zumal im August ganz Italien Urlaub macht: "Als wir mal nach Neapel fuhren, suchten wir manchmal bis Mitternacht nach einem Quartier, obwohl wir nur zu zweit waren."   Was die Athen-Fahrer auf ihrer Tour so alles erleben, werden die Leser der Nahe-Zeitung exklusiv erfahren.                                          Nahe Zeitung vom 08.04.2004, Seite 9.


Pascal Geibel aus Abentheuer (links), Karsten Schultheiß aus Brücken und Uwe Zakel aus Birkenfeld (rechts) radeln für Leukämiekranke nach Athen. Stiftungschef Emil Morsch (2. von links) findet die Idee toll.
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Land fördert Projekte stärker        Abentheuer gilt als Investitionsschwerpunkt der Dorferneuerung

ABENTHEUER. Sowohl öffentliche als auch private Vorhaben in Abentheuer werden künftig seitens der Landesregierung vorrangig gefördert. Dies gilt, seitdem Staatsminister Walter Zuber die Ortsgemeinde Abentheuer jüngst offiziell als "Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt der Dorferneuerung in Rheinland- Pfalz" anerkannt hat.  Die Vorteile liegen auf der Hand: Sowohl die Ortsgemeinde als auch einzelne Bürger, Vereine oder sonstige Gruppierungen oder Gewerbetreibende können von der Förderung profitieren. Egal ob die bauliche Infrastruktur, die touristische Leistungsfähigkeit oder schlicht das dörfliche Miteinander verbessert werden kann - gefördert wird nahezu alles, was dazu geeignet ist, die Lebens- und Wohnqualität von Abentheuer zu steigern und den Ort für Bürger, Gäste und Nachkommen attraktiver und lebenswerter zu machen.

Beck ist Vater der Idee
An Ideen mangelt es den Abentheuerern nicht. Mit einer Vielzahl noch zu beschließender Projekte hat man sich zum Hauptziel gesetzt, in wenigen Jahren eine der kinder- und jugendfreundlichsten Gemeinden der Bundesrepublik zu sein. Vater dieser Idee ist Ministerpräsident Kurt Beck, der es anstrebt, Rheinland-Pfalz zum attraktivsten Bundesland für Kinder und Jugendliche in Deutschland zu machen. Daneben soll der Breitensport - wie etwa die Trendsportart Nordic Walking - für Abentheuer erschlossen werden. Dass die Initiatoren auf die Mithilfe der Bürger, der Gewerbetreibenden und nicht zuletzt der Kinder angewiesen ist, sollte selbstverständlich sein.  Wer Fragen oder Ideen hat oder sich näher für das Thema Dorferneuerung und Schwerpunktförderung in Abentheuer interessiert, bekommt die aktuellsten Informationen bei Herbert Leyser, Verbandsgemeinde-Verwaltung Birkenfeld, Auf dem Römer 17, 55765 Birkenfeld, h.leyser@vgv-birkenfeld.de , Telefon 06782/990145, oder bei Ortsbürgermeister Klaus Gold.                                                                                                                                              Nahe Zeitung vom 16.04.2004, Seite 22.

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Wegen der enorm großen Zahl der Helfer wird die Einweihung des "Abentheurer Hauses" im September über mehrere Tage gefeiert werden
Selbst Radweg kann Raser nicht bremsen
Wahlmodus für Gemeinderat war Thema bei der Einwohnerversammlung               Einiges an Hausaufgaben nahm der Bürgermeister der Verbandsgemeinde aus der Einwohnerversammlung in Abentheuer mit, obwohl dort eigentlich nur Angelegenheiten der Ortsgemeinde auf der Tagesordnung standen.

ABENTHEUER. Seit vergangener Woche hat das neue Lieblingskind der knapp 500 "Hüttner" einen Namen: "Abentheurer Haus" wird das Gemeinschaftshaus der Hochwald-Gemeinde heißen, gab Ortsbürgermeister Klaus Goldt in der Einwohnerversammlung am Montag bekannt. Einweihung soll in der letzten September-Woche sein - aus Platzgründen wahrscheinlich über mehrere Tage verteilt, denn allein mehr als 100 freiwillige Helfern sind neben den üblichen Ehrengästen einzuladen. Die Kücheneinrichtung ist komplett, derzeit räumen die Dorffrauen das Geschirr ein - so Goldts Sachstandsbericht. Im Saal müssen noch Lampen installiert, das Linoleum versiegelt werden. Mit dem Setzen von Randsteinen haben erste Außenarbeiten begonnen.

Samstag für Samstag finde er zehn bis zwölf Namen auf seiner Helferliste, schilderte der Ortsbürgermeister den knapp zwei Dutzend versammelten Einwohnern eine außergewöhnliche "Selbsthilfe- Aktion" beim Bau des Hauses. Die 10 bis 15 Prozent Eigenleistung im Finanzierungsplan seien mittlerweile weit übertroffen, das Helferkonto auf "enorme" 30 000 Arbeitsstunden angewachsen.

Zweite (wenn auch schon etwas ältere) Neuigkeit: Seit Frühjahr ist Abentheuer als Schwerpunktgemeinde der Dorferneuerung anerkannt und wird nun sechs Jahre lang mit Priorität gefördert. Damit habe man, so Goldt, ein Instrument in der Hand, jene mit Fördermitteln zu unterstützen, die Wohnraum im alten Ortskern restaurieren statt auf der grünen Wiese neu zu bauen. Der Ortseingang aus Richtung Brücken und die Renaturierung des Baches sollten (neben Radwanderwegen und Einstieg ins Netz der Nordic- Walking-Routen) auf einer alsbald zu erstellenden Liste dessen stehen, was in den Jahren der Schwerpunktförderung anzustreben wäre.
Randthema Wahl: Weil die acht Gemeinderatssitze in Mehrheitswahl vergeben werden, kann praktisch jeder Bürger Abentheuers auf dem Wahlzettel genannt werden. Eine inoffizielle mit den Namen von acht Kandidaten (und Erläuterungen zum Wahlmodus) wird an alle Haushalte verteilt, erläuterte Goldt. Erfolg hatte seine Anregung, noch weitere Mitbürger sollten deutlich ihre Bereitschaft zur möglichen Mitarbeit im Gemeinderat erklären: Dirk Piro und Förster Antes meldeten sich spontan.
"Hausaufgaben" warteten auf den als Gast anwesenden Bürgermeister der Verbandsgemeinde: Die schleppenden Bauarbeiten am Glaspavillon des Kindergartens, das wohl nur von "Profis" instandzusetzende Gelände am Bach und die Besitzverhältnisse des als Wanderweg auszubauenden "Erzpfads" standen schließlich auf Manfred Dreiers Liste. Vor allem aber die Frage nach einem Tempo-Limit auf der L 165 zwischen Abentheuer und Brücken. Wegen des kreuzenden Radwegs seien selbst 80 Stundenkilometer zu schnell, fragte eine Anliegerin nach Möglichkeiten, im Rahmen der Dorferneuerung "irgendeine Bremse einzubauen". Fast resignierend der Ortsbürgermeister: "Wir haben jedes Jahr eine Eingabe gemacht." Optimistischer der VG-Bürgermeister: Er will die Sache beim nächsten Treffen mit dem zuständigen Landesbetrieb ansprechen. (kpm)

Nach wie vor eine Rennstrecke sei die L 165 zwischen Brücken und Abentheuer, wurde in der jüngsten Einwohnerversammlung des Hochwalddorfes geklagt. Gefahr bestehe nicht zuletzt für die Benutzer eines kreuzenden Radweges.  Foto: Reiner Drumm
 Nahe Zeitung vom 26.05.2004, Seite 22.
Wörtlich       " Ich habe immer noch für jeden etwas zu tun. "
Für OB Klaus Goldt gibt es noch einiges an freiwilligen Arbeitseinsätzen im neuen Gemeinschaftshaus zu leisten.

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Begeistert von Billy Biber
ABENTHEUER. Gemeinsam besuchten die Mädchen und Jungen des Kindergartens am Kirchplatz in Birkenfeld und des Kindergartens Abentheuer das Theaterstück "Billy Biber Biberburg" im Georg-Wilhelm-Haus. Herbert Mische vom mobilen Puppentheater "Lila Bühne" begeisterte das junge Publikum. Kinder und Team des Kindergartens Abentheuer bedanken sich bei den Birkenfeldern für die Gastfreundschaft.

Nahe Zeitung vom 02.06.2004, Seite 21
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Der Zahn der Zeit nagte kräftig am Bach-Geländer
Eine "Sache für Profis", so hieß es jüngst in der Einwohnerversammlung in Abentheuer, seien Reparatur und Neuanstrich des Geländers am Traunbach. Der Zahn der Zeit - sprich: Rost - habe arg an den Metallstäben genagt, wurde sogar die Standfestigkeit der Absperrung am Rande der Dorfstraße in Zweifel gezogen. Bürgermeister Dreier versprach, beim zuständigen Landesbetrieb Straßen & Verkehr vorstellig werden.  Foto: Reiner Drumm

 Nahe Zeitung vom 03.06.2004, Seite 16.
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AUSZUG  Fast alle Frauen zogen sich achtbar aus der Affäre.    Zwei Kandidatinnen siegten klar, zwei unterlagen knapp - Ergebnisse der gestrigen Bürgermeister-Urwahl auf einen Blick

KREIS BIRKENFELD. Die Ergebnisse der gestrigen Bürgermeister-Urwahlen:

VG Birkenfeld           Abentheuer: Klaus Goldt 182 Ja-Stimmen, 34 Nein- Stimmen.

Nahe Zeitung vom 14.06.2004, Seite 9
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AUSZUG:   Die Stimmzettel sind inzwischen ausgewertet 

Alle Wahlkampfhelfer standen vor einer Mammutaufgabe: Die Sitzverteilung der Gemeinderäte in der Verbandsgemeinde.  VG BIRKENFELD. Die Sitzverteilung in den Gemeinderäten in der VG Birkenfeld mit Verhältniswahl:

Abentheuer (8 Sitze): Klaudia Schröter (162), Bernd Massierer (136), Gert Rüter (126), Eduard Fandel (115), Loritta Fries (98), Rudolf Quack (71), Walter Antes (62), Karl-Heinz Breid (61). Ortsbürgermeister: Klaus Goldt (153)........

Nahe Zeitung vom 17.06.2004, Seite 16.
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Senioren sangen begeistert mit        Nachmittag für ältere Mitbürger des DRK-Ortsvereins Birkenfeld kam gut an
BIRKENFELD. Beim Seniorennachmittag des DRK-Ortsvereines Birkenfeld gab es wieder ein volles Programm, dazu Kaffee und Kuchen - und alles kostenlos. Mehr als 20 Kuchen hatten die Helferinnen sowie auch Mitwirkende und Besucher gespendet. Vorsitzender Egon Georg begrüßte die Besucher, darunter auch einige aus den Seniorenheimen "Am Schönewald" in Birkenfeld und "St. Annahaus" in Hoppstädten-Weiersbach. Er dankte den Helfern und Sponsoren.
Den Gästen wurde nach der musikalischen Eröffnung ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Tanzgemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde Birkenfeld unter der Leitung von Elisabeth Gillmann führte drei Tänze vor. Sänger Clemens Hess aus Abentheuer animierte mit Liedern wie "La Paloma" und "Michaela" die Gäste im Saal zum Mitsingen des Refrains, nachdem er ihnen die drei Stufen des Beifall-Klatschens beigebracht hatte.
Abentheuerer "Notenquäler"
Ihm folgten die in lange Kut ten gekleideten Abentheuerer "Notenquäler", ein Quintett unter der Leitung von Uli Jörg. Auch sie erhielten Beifall der Stufe drei. Im Anschluss daran war ein Vortrag von Hildegard Lübke aus Leisel über "Die Waldkapelle" zu hören und ein Sketch von Irene Kloos und Ilse Pauls zum Thema "Cholesterin". Nach einer musikalischen Einlage ging es zum Kaffeetrinken, das von den Damen des Sozialdienstes unter der Leitung von Gabi Christ organisiert wurde. Leierkastenmann Berthold Soine unterhielt zwischendurch die Gäste musikalisch.
Nach dem Kaffeetrinken wurde das reichhaltige Programm mit dem zweiten Auftritt der Abentheuerer "Notenquäler" selbst fortgesetzt. Ihnen folgte nun Clemens Hess in Begleitung von Silke Thomas mit den Liedern wie "Heut hab ich an dich gedacht". Bevor das Finale aller Akteure erfolgte, trug Lore Thomas aus Abentheuer das selbst verfasste Lied "Es funktioniert nicht mehr" vor. Regina Haubert aus Rimsberg erzählte zwei kleine Geschichten vom Michel und einem Jungen mit roten Haaren.

Die Tanzgemeinschaft der evangelischen Kirchengemeinde unter der Leitung von Elisabeth Gillmann zeigte drei Tänze.  Foto: Gerhard Ding
Nahe Zeitung vom 25.06.2004, Seite 29.
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AUSZUG Die Hälfte der Sitze bleibt in der Familie

Werner Möhlecke ist neuer "OB" in Meckenbach

MECKENBACH/ABENTHEUER/  RIMSBERG. .........In Abentheuer stieg Klaudia Schröter, die am 13. Juni das beste Ergebnis erzielte, von der 2. zur 1. Beigeordneten auf; ihr Vorgänger Klaus Giebel beendete seine lange politische Laufbahn. Neuer "2B" ist Walter Antes, der als Neuling den achten Platz belegte, obwohl er als einziges Ratsmitglied nicht auf dem nicht amtlichen Stimmzettel der Unabhängigen Liste Abentheuer stand. Bereits per Urwahl wurde Ortsbürgermeister Klaus Goldt bestätigt........ (ks)

Nahe Zeitung vom 17.07.2004, Seite 15.
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Dieses Foto auf dem zwei Abentheuerer zu sehen sind war in der Nahe Zeitung vom 17.07.2004 uf Seite 9 zu sehen.

Trotz des kühlen Wetters kommen diese drei Badegäste regelmäßig ins Birkenfelder Freibad - nicht zuletzt, weil das Wasser beheizt ist.  Foto: Reiner Drumm
Nahe Zeitung vom 17.07.2004, Seite 9.
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Klaus Giebel nahm Abschied
Einer der dienstältesten Beigeordneten im Kreis nahm Abschied von der Kommunalpolitik: Schon 1972 - früher als jeder andere Bürgermeister- Stellvertreter - übernahm der 1969 erstmals in den Gemeinderat gewählte Klaus Giebel das Amt des "1B" in Abentheuer. Dennoch brachte er es "nur" auf 22 Dienstjahre: 1979 ging der langjährige Gefolgsmann von Ortsbürgermeister Günther Jörg eigene Wege und errang mit seiner Freie Liste ein Mandat. In den nächsten fünf Jahren war er einfaches Ratsmitglied. Von 1984 bis 1989 pausierte er, ehe er als 1. Ortsbeigeordneter an die Seite von Jörg zurückkehrte. Als dieser 1999 aufhörte, formierte der Bilanzbuchhalter wieder eine eigene Wählergruppe, die sieben der zwölf Ratsmandate gewann. Zur Ortsbürgermeister-Urwahl trat der heute 63-Jährige jedoch nicht an. Stattdessen blieb er auch unter Klaus Goldt 1. Beigeordneter. Mit der Verdienstplakette der Verbandsgemeinde Birkenfeld in Gold zeichnete ihn zum Ende der Amtszeit Bürgermeister Manfred Dreier aus. (ks)

Nahe Zeitung vom 23.07.2004, 


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Märchenhaftes Sommerfest    Gestiefelter Kater und Frau Holle feierten im Kindergarten Abentheuer
ABENTHEUER. Feen und andere märchenhafte Wesen hexten die dunklen Wolken weg - und so konnte das Sommerfest des Kindergartens Abentheuer beginnen. Zu einer Reise ins Märchenland waren in diesem Jahr Eltern, Großeltern und andere Gäste, darunter der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Noss sowie Holger Noß, der neue 2. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Birkenfeld, eingeladen.
Zunächst zeigten die Jungen und Mädchen des Kindergartens den Besuchern, wie der Igel die Wette gegen den Hasen gewinnen konnte. Nach dem Mittagessen fiel der Startschuss zur Rallye durchs Märchenland, bei der die Teilnehmer unter anderem die Stiefel des gestiefelten Katers möglichst weit weg werfen und die Wattewolken der Frau Holle vor sich her pusten mussten. Kaffee und Kuchen gab es, nachdem alle Kinder die Medaille des tapferen Märchenkönigs oder der Königin erkämpft hatten.
Das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen führten das Kindergartenteam und einige Eltern als Theaterstück im Gemeinschaftshaus auf. Der Dank des Team und des Elternausschusses galt nicht nur allen Mitwirkenden, sondern auch der Ortsgemeinde Abentheuer, die ihr neues, offiziell noch nicht eröffnetes Gemeinschaftshaus vorab zur Verfügung gestellt hatte.

Nahe Zeitung vom 03.08.2004, Seite 20
Was machen Zwerge auf dem Berge? Auch die Frage wurde den Besuchern des Kindergarten-Sommerfestes beantwortet.
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Gäste mochten fröhliche Lieder       Abentheuerer Chöre meisterten mit Bravour ihren Gartenschau-Auftritt

ABENTHEUER. Mit eineinhalb Stunden Chorgesang auf hohem Niveau unterhielt die Sängervereinigung Abentheuer mehr als 300 Gäste im großen Veranstaltungs- und Gastronomiezelt der Landesgartenschau in Trier.   Zwischen Auftritten des Männerchores Worms-Hochheim und des Jugendorchester Zewen gestalteten die Sängerinnen und Sänger aus dem Hochwalddorf den Hauptteil des Sonntagnachmittagsprogramms. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden Rudolf Quack präsentierten die Abentheuerer einen bunten Strauß Lieder aus dem Hunsrück und dem Naheland.

Schon bald erkannten dabei die bemerkenswert aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer, unter anderem auch viele aus dem benachbarten Großerzogtum Luxemburg, dass die Chöre aus Abentheuer mit ihren Liedbeiträgen dem zuvor aufgetretenen Männerchor aus Worms in gesanglicher Qualität um nichts nachstanden.
Werbung für die Heimat               Besonders positiv wurden die vielen fröhlichen Liedbeiträge aufgenommen.
Ortsbürgermeister Klaus Goldt, auch einer der Aktiven, nutzte die Zeit zwischen den Auftritten des Gemischten- und des Männerchores, um für die Region Nahe-Hunsrück und speziell für die Gastronomie im schönen Abentheuer zu werben.
Mit insgesamt fünfzehn, teils schwierigen Titeln konnte Dirigent Stefan Mörschbecher die Qualität seiner beiden Chöre eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dies wurde von den Zuhörern immer wieder mit viel Applaus gewürdigt. Nach dem Auftritt und sogar noch auf der Heimreise freuten sich die Akteure über diesen schönen Tag auf der Landesgartenschau und den Auftritt vor "großem Publikum", den sie mit Bravour gemeistert zu hatten.        Paul Lauer   Nahe Zeitung vom 10.08.2004, Seite 18.


Mit Bravour absolvierten die Sängerinnen und Sänger aus Abentheuer ihren Auftritt im Zelt der Landesgartenschau. 
300 Zuhörer waren von den dargebotenen Heimatlieder begeistert. Nahe Zeitung vom 10.08.2004, Seite 18.
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Für zwei Spitzenköche der amerikanischen Armee führt auch in diesem Jahr der Weg zum olympischen Gold über das Landhaus "La Cachette" in Abentheuer          Keine Kochrezepte, aber Küchenkniffe

Karl-Heinz Dickheiwer und Sohn Nikolai "trainieren" Medaillenkandidat

Wenn Louise Concepcion und Scott Graves Olympia sagen, meinen sie nicht die Spiele von Athen: Lorbeer ernten wollen die beiden Amerikaner Mitte Oktober im thüringischen Erfurt, wo Truppenköche aus aller Welt um Goldmedaillen kämpfen.

ABENTHEUER. Der Weg zur Goldmedaille scheint über das ob seiner Küche gerühmte Landhaus im Hochwald zu führen. Zum mittlerweile vierten Male ist das "La Cachette" am Ortsrand von Abentheuer "Trainingslager" für amerikanische Spitzenköche. Zwei Mitglieder der US-Nationalmannschaft holen sich bei Karl-Heinz Dickheiwer und dessen Sohn Nikolai den letzten Schliff für die Koch-Olympiade, zu der sich Mitte Oktober Truppenköche aus aller Welt im thüringischen Erfurt treffen werden. Scott Graves kennt bereits die Küche in der ehemaligen Böckingschen Villa: Als Junior-Chef gehörte er vor zwei Jahren zu jener Mannschaft, die kurz darauf bei der Weltmeisterschaft in Luxemburg Silber holte.

Vom Junior zum Senior                 Als Senior im sechsköpfigen Team für Erfurt träumt er, der demnächst als "distinguished military chef" den höchsten Rang eines Truppenkochs erreicht hat, vom erneuten Erfolg und der anschließenden steilen Karriere im zivilen Bereich. Hohe Erwartungen lasten auf ihm und seinem Team, gilt es doch Gold in der Gesamtwertung und Spitzenränge in rund zwei Dutzend Einzeldisziplinen zu verteidigen.    Für "Junior Chef" Louise Concepcion aus Hawaii ist allein schon ihr erster Trip nach Europa ein großes Abenteuer. Sie hat in diesem Jahr bei den nationalen Meisterschaften in Richmond für das Olympia-Ticket und die Woche mit den beiden "La Cachette"-Köchen qualifiziert.      Ein Zusammentreffen, das von großem Respekt auf deutscher wie amerikanischer Seite geprägt ist: Denn diese "Schüler" sind perfekt ausgebildete Profis, lobt Karl-Heinz Dickheiwer seine Gäste. Was die US-Köche interessiert, sind nicht die "Standards" sondern die besonderen Kniffe ihrer ausländischen Kollegen wie zum Beispiel die ebenso gefällige wie originelle Präsentation der Speisen. Aber auch die hier zu Lande gebräuchlichen Zutaten und Zubereitungsarten schaut man sich gerne ab - schon oft hielten solche Spezialitäten in der von vielerlei Küchenkulturen beeinflussten "american haute cuisine" Einzug, weiß Karl- Heinz Dickheiwer von seinen zahlreichen USA-Aufenthalten. Die deutschen Köche gehen nicht leer aus: Dickheiwers erfahren im Gegenzug, wie beispielsweise der eher an unseren Hefeteig erinnernde amerikanische Bierteig zubereitet wird.    Bis zu vier Amerikaner drängten sich vor wichtigen Wettkämpfen schon um Dickheiwers Herd: Zwei Gastköche wie in diesem Jahr sind ideal, für den Arbeitsablauf, den Erfahrungsaustausch und das höchst exquisite Ergebnis des "Koch-Trainings", das Abend für Abend einer zumeist deutsch-amerikanischen Gästeschar serviert wird.    Sich für den anstehenden Koch-Wettkampf in Deutschland zu akklimatisieren brauchen sich die US-Olympioniken nicht: Nicht nur 14 Küchenhilfen werden aus diesem Anlass aus den Vereinigten Staaten eingeflogen, per Luchtfracht von jenseits des Großen Teichs kommt auch "the right stuff" - nämlich sämtliche benötigten Zutaten. Ansonsten wäre es kaum möglich bei den aufs Gramm genau ausgetüpfelten Rezepturen den gewünschten Geschmack zu treffen. (kpm)                                                Nahe Zeitung vom 21.08.2004, Seite 16.

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Viele Köche zauberten wieder köstliche Suppen
Dank vieler fleißiger Hände, die Unmengen von Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüse und zahlreiche Zutaten schälten, putzten und in Würfel schnitten, konnten die Abentheuerer bei ihrem Suppenfest wieder hervorragende Eintöpfe zubereiten. Viele Mitglieder, Freunde und Gäste des Heimatvereins waren dem Ruf der Suppenköche gefolgt. Frisch zubereitet und über dem offenen Feuer in urigen Kesseln gekocht, fand die Suppe reißenden Absatz. Nicht wenige Besucher versuchten gleich mehrere der Suppen, um sich ja keinen Genuss entgehen zu lassen. Dank der zahlreichen Kuchen, die mitgebracht wurden, konnten die Suppenfans noch lange feiern.                                                                                                                                 Nahe Zeitung vom 15.09.2004, Seite 21.
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50 Helfer stiegen einst auf das Dach   Reger Andrang herrschte zur Einweihung des "Abentheurer-Hauses" - Zahlreiche Freiwillige hatten den Bau erst ermöglicht                   Hunderte von Einheimischen und Auswärtigen feierten gestern die Einweihung des "Abentheurer-Hauses", wie das neue Gemeinschaftshaus von Abentheuer heißt.
ABENTHEUER. Der vergold(t)ete Schlüssel, den Architekt Werner Brand zur offiziellen Eröffnung des "Abentheurer-Hauses" dem Ortsbürgermeister übergab, würdigte die Rolle von Klaus Goldt als Lokomotive. "Mit dem Neubau des Gemeinschaftshauses kam die Ortsgemeinde einem dringenden Bedürfnis zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen und kommunikativen Zusammenhalts der örtlichen Gemeinschaft nach", blickte der 51-Jährige auf den richtungweisenden Gemeinderatsbeschluss vom 13. Juni 2000 zurück. Geradezu ideal für die Errichtung eines multifunktionalen Gebäudes erschien dem Rat der von Kindergarten, Feuerwehr, Trauntalhütte, Spielplatz und Parkflächen umgebene Platz, der fast in der Dorfmitte liegt.

Ein Meilenstein war die För derbescheid aus Mainz im März 2001. Daran hatten nach den Worten von Goldt der damalige Chef der Staatskanzlei, Klaus Rüter, und der von Landtagsabgeordneten zum Landrat avancierte Axel Redmer maßgeblichen Anteil. Bei veranschlagten Kosten von 370 000 Euro und einem Zuschuss von 153 300 Euro hatte die 480-Seelen-Gemeinde noch eine beträchtliche Lücke zu schließen. Zwischen 10 und 15 Prozent Eigenleistung sollten dazu beitragen. Aber es wurden 20 - "eine in unserer Verbandsgemeinde noch nie erreichte Zahl", wie Bürgermeister Manfred Dreier betonte: "Das Doppelte der bisherigen Spitze." Vom Baubeginn am 16. Mai 2002 an erbrachten 125 Personen rund 13 000 Stunden. Allein beim Dachdecken am 7. Dezember 2002 waren 50 Helfer im Einsatz. Vorbildlich war für den Verwaltungschef, dass schon in die Planung die Bürgerschaft eingebunden wurde.

Von den 313 Quadratmeter Grundfläche entfallen 161 auf den Saal, der 150 Stühle an Tischen fasst. Ein Domizil für die einsatzfreudige Dorfjugend, Küche, Lagerraum mit Kühlzelle und Toiletten komplettieren das Haus. Außerdem entstand in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde ein den Kleinen als Speiseraum dienender Verbindungstrakt zum Kindergarten.

"Abentheuer habe sich großartig entwickelt und biete eine gute Wohnqualität, lobte der "uff der Hitt" aufgewachsene frühere Staatssekretär Klaus Rüter. Ein "Pfund, mit dem wir wuchern können", ist für Axel Redmer ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement. "Abentheuer hat Zukunft!", ist Manfred Dreier überzeugt, der von der attraktiven Wohngemeinde mit intakter Gemeinschaft schwärmte.

Weitere Gratulationen kamen vom Heimatverein (Günther Breitkopf), den Ortsbürgermeistern aus der VG Birkenfeld (Albert Wild), der evangelischen (Elke Antes) und der katholischen Kirchengemeinde (Walter Weber). Mit Liedern warteten der von Theresia Prodöhl geleitete Kindergarten und der Männerchor der Sängervereinigung auf. Eine Multimedia-Show über den Bau präsentierten die 1. Beigeordnete Klaudia Schröter und Wolfgang Herfurth. (ks)

Nahe Zeitung vom 25.09.2004, Seite 20.
Architekt Werner Brand übergab zur offiziellen Eröffnung des "Abentheurer-Hauses" dem Ortsbürgermeister Klaus Goldt den goldenen Schlüssel.  Foto: Gerhard Ding                                                                                              Nahe Zeitung vom 25.09.2004, Seite 20.
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( AUSZUG)     Die Woche im Rückspiegel    ...notiert vom Schellenmann

Dreigestirn ist plötzlich arbeitslos geworden   Vorbildliches Dreigestirn

Zwei kleine Geschenke, einen 1929 erschienenen Zeitungsartikel über Hausnamen in Abentheuer und eine Postkarte des Orts von 1943, brachte der frühere Chef der Staatskanzlei, Klaus Rüter , zur Einweihung des "Abentheurer-Hauses" mit. Beim Bau des Gemeinschaftshauses tat sich vor allem das Dreigestirn Manfred Fickert, Harald Mörsdorf und Horst Ranft hervor: Tagtäglich standen die drei Handwerker im Ruhestand an vorderster Front. Nun herrsche bei den "a.D.'s" große Ratlosigkeit, frotzelte Architekt Werner Brand : "Was sollen wir nun tun?" Oder: "Wie begründen wir unser nächstes Helferfest?" Fester Bestandteil solcher Zusammenkünfte war und ist der "Abentheurer Bodennass". Damit sind minimal gefüllte Schnapsgläser gemeint - die Sorte ist von untergeordneter Bedeutung. "Dafür lassen sich sogar die Frauen begeistern", lacht Mörsdorf.  Nahe Zeitung vom 25.09.2004, Seite 20.                                                                                          nach oben

Im nächsten Krimi eine größere Rolle      Autor Heinz-Peter Baecker las in Abentheuer

ABENTHEUER        Überraschungen umrahmten eine Lesung mit Heinz-Peter Baecker, zu der Ulrich Jörg, Vorsitzender des Heimatvereins, rund 50 Zuhörer im Gasthaus "Zur guten Quelle" in Abentheuer willkommen hieß. Nicht alltäglich war bereits die Begrüßung für den Gast: Als Unterweltboss besang man den Krimischreiber und dessen Bücher.

Vor seiner Autorenkarriere hatte Baecker als Journalist und Fotograf, unter anderem beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und als Chefredakteur verschiedener Verlage, gearbeitet. In dieser Zeit begegnete er vielen interessanten Menschen, studierte deren Verhalten und sammelte Ideen für Romane und Drehbücher. Vielfältig wie die gemachten Erfahrungen ist auch seine literarische Bandbreite: Im Erstling "Der Tod des Lächelns" befasst er sich mit dem rätselhaften Tod von Prinzessin Diana. Das Publikum erfuhr, wie Baecker recherchierte und warum er es angesichts der politischen Brisanz vorzog, die Erstauflage unter zu veröffentlichen.
 
Hier zu Lande populär machten Baecker aber nicht Polit-Thriller, sondern die "Hunsrück-Krimis", denen er sich im weiteren Verlauf der Lesung widmete. Er erzählte, wie er dazu kam, seine Krimis in der Heimat spielen zu lassen. Wie Arbeitslosigkeit die kriminelle Hemmschwelle senke, ging ihm beispielsweise beim Bummel durch Simmern mit seinen vielen leerstehenden Geschäften durch den Kopf.  "Herzflimmern in Simmern", der Titel des Romans, enthält wie der folgende "Koblenzer Schängel jagt Hunsrücker Bengel" oder "Der Zirkusclown von Kastellaun" immer Reim und Ortsnamen.
Ein "Abentheuer"-Roman                                       Der Roman "Der Mann meiner Mutter" enthält eine kurze Passage mit Abentheuer - es ist Wohnort der Eltern der Hauptperson. Selbstverständlich musste Baecker "vor Ort" die Stelle lesen. Er versprach, Abentheuer werde im achten Hunsrück-Krimi eine größere Rolle spielen. Doch nicht nur Baecker las. Auch seine Zuhörer wurden kurzer Hand zum Lesen verpflichtet. Dies sorgte für Lacher, mussten die "Freiwilligen" doch Dialekt, Gestik und Mimik spontan improvisieren. In einer Pause meldete sich der Heimatverein mit einer weiteren Überraschung zu Wort. Zum Amüsement der Zuschauer bat Ulrich Jörg einige als "Notenquäler" bekannte Vereinsmitglieder zur Auflösung eines Krimis auf die Bühne. Baecker konnte sich entspannt zurücklehnen, denn die musikalische Gerichtsverhandlung, die folgte, war nicht direkt an sein Buch angelehnt. Die Pausen wurden genutzt, um Zwiebelkuchen, Schmalzbrote und Brezeln zu reichen und den Gästen die Möglichkeit zu geben, sich über das Gehörte zu unterhalten. Die Theorie des Schreibers, dass man weder spannende noch langweilige Stellen lesen dürfe, da der Zuhörer im einen Fall meine, schon alles zu kennen, im anderen Fall negative Rückschlüsse aufs Buch ziehe, wurde bestätigt. Das Publikum wusste sich glänzend unterhalten, der Autor gewann an diesem Abend etliche neue Anhänger...


Krimistunde im Dorfgasthaus: Heinz-Peter Baecker las auf Einladung des
Heimatvereins in Abentheuer.  Foto: Reiner Drumm
Nahe Zeitung vom 19.10.2004, Seite 21


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Besessen vom Drang etwas darzustellen   Die Malerin Heidi Rüter öffnete am Wochenende die Türen ihres Ateliers und ihrer Kunstscheune in Abentheuer - Stets das Experiment gesucht

Zu einer Entdeckungsreise in Heidi Rüters Atelier und Ausstellungsräume in Abentheuer waren Kunstfreunde am Wochenende eingeladen. Die Malerin zeigte einen Querschnitt durch ihr Schaffen, darunter auch Aquarelle und Zeichnungen mit Motiven aus dem heimischen Hunsrück.         ABENTHEUER. Als Dozentin der VHS Birkenfeld ist die 52- Jährige wohlbekannt: Seit mehr als zehn Jahren gibt Heidi Rüter ihr Wissen und ihre durch eine Vielzahl an Ausstellungen erlangten künstlerischen Erfahrungen an ihre Schüler weiter. Einen Eindruck von der großen künstlerischen Bandbreite der Malerin aus Abentheuer, die seit Jahren Mitglied im Kunstverein Obere Nahe ist, konnten man sich bei einer Ausstellung am Wochenende verschaffen.
Neben anatomischen und Portraitskizzen wussten vor allem die in diesem Frühjahr entstandenen Aquarelle zu gefallen. Sie sind von der Idee des "befreienden Weglassens" geprägt und auf bloße, ausdrucksstarke Formen und Farben reduziert. Die fließenden Übergänge der in Nass-in- Nass-Technik entstandenen Landschaftsimpressionen aus Andalusien und dem Hunsrück stellen einen gelungenen Kontrast zu anderen Techniken Rüters wie der Kohle-, Feder-, Bleistift- und Pastellzeichnung dar.
Doch Heidi Rüters "Drang zum Experimentieren" ist auch dort erkennbar, die Loslösung von tradierten künstlerischen Zwängen und Vorstellungen allgegenwärtig. Die jeden Tag aktive Künstlerin gewährte auch Einblicke in ihr Atelier und den Wohnteil ihres liebevoll restaurierten Bauernhauses im alten Teil von Abentheuer.
Voller großer Ideen 
Ein großer Teil ihrer Werke entstand im Kunstzentrum Bosener Mühle, wo sie unter anderem mit der bekannten Frankfurter Künstlerin Hetty Krist arbeiten konnte. Zudem verbrachte sie bereits mehrere Studienaufenthalte in der Provence und der Bretagne. Die dreifache Mutter ist nach eigener Aussage "voller Ideen", ihr Drang etwas darzustellen, ist groß
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Leider fehle ihr oftmals die Zeit, um alle Projekte und Visionen sofort verwirklichen zu können. Dennoch kann das Werk der gebürtigen Nahbollenbacherin durch seine verschiedenartige Auseinandersetzung mit dem Thema Malerei überzeugen. Auch ihre stets ausgebuchten Kurse an der Birkenfelder Volkshochschule sprechen eine deutliche Sprache. Nach mehreren Einzel- und Gruppenausstellungen im rheinland-pfälzischen Raum und regelmäßigen Präsentationen in den eigenen Räumen will sich Heidi Rüter in Zukunft auch an Ausstellungen des Kunstvereins Obere Nahe beteiligen. Wer nicht bis dahin warten will, kann sich jederzeit nach Absprache mit der Künstlerin in Atelier und Ausstellungsscheune umschauen. (jg)

 

Nahe Zeitung vom 03.11.2004, Seite 22

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Die große Bandbreite ihres künstlerischen Schaffens demonstrierte die 52-jährige Malerin am Wochenende bei einer Ausstellung in Atelier und Kunstscheune ihre Anwesens im alten Ortskern von Abentheuer. Foto: Gerhard Ding.

 Nahe Zeitung vom 03.11.2004, Seite 22.

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