| Aus der RHEIN-ZEITUNG
vom 30. Dezember 1999
Die
einst stabilste Steuersäule bröckelt
Noch vor einem Jahr hatte die Experten der Gemeinde Abentheuer mittelfristig eine "freie Finanzspitze" von 15 000 bis 20 000 Mark prognostiziert. Nun hat die raue Wirklichkeit die Kommune eingeholt. ABENTHEUER. 19 250 Mark müssen aus dem 2000er Vermögens- in den Verwaltungsetat der Gemeinde Aben~theuer fließen, um diesen auszugleichen. Zwar sind für das dritte Jahrtausend bessere Perspektiven erkennbar, große Projekte aber utopisch. Die Hauptursache der drastischen Verschlechterung liegt in der gesunkenen Steuerkraft, legte Verbandsgemeinde-Amtmann Jürgen Kraus dem Gemeinderat dar: Beim Einkommensteueranteil sind massive Einbußen zu beklagen - er verringert sich von 219 300 auf 198 900 Mark. Während sich das geringe Gewerbesteueraufkommen auf 6400 Mark verdoppelt,wachsen
die Einnahmen aus den Grundsteuern von 46 000 auf
Verzögerte Auswirkung Der Einbruch bei der Einkommensteuer wirkt sich erst 2001 auf die Umlagen aus, so dass an Landkreis und Verbandsgemeinde 11 000 Mark mehr allgemeine Umlagen als 1999, nämlich 337 500 Mark, abzuführen sind. In den Fonds Deutsche Einheit zahlt Aben~theuer 4300 Mark ein. Auf 1500 Mark wurde die Gewerbesteuerumlage ermittelt. Das Eltwerk zahlt 23 100 Mark Konzessionsabgaben. Dass zur Ausfinanzierung der Dorfchronik 26 000 Mark benötigt werden, verschärft die Haushaltslage. Die Gesamtkosten betragen 45 000 Mark. Auf der Einnahmenseite stehen 4000 Mark vom Verein für Heimatkunde, 2500 von der Kurt-Becker-Stiftung und ein Landeszuschuss von 2000 Mark. Der Verkauf von 250 Exemplaren würde 10 000 Mark erbringen. 12 000 Mark werden für die Unterhaltung der Gemeindestraßen, 21 400 Mark für die Oberflächenentwässerung eingesetzt. Die Straßenbeleuchtung erfordert 19 200 Mark - 5100 Mark weniger als in diesem Jahr. Der Friedhof verursacht Aufwendungen in Höhe von 4000 Mark; an Benutzungsgebühren werden 1500 Mark erwartet. Auf 400 Mark vermindert sich das Defizit der Trauntalhütte. Für die Ortsverschönerung wurden 3000 Mark bereitgestellt. Bei den Mietwohnungen übertreffen die Einnahmen von 51 800 Mark die Ausgaben um 10 600 Mark. Die Jagdgenossenschaft (1700 Mark) und Beiträge von 35 je Hektar (2900 Mark) sorgen für die Unterhaltung der Wirtschaftswege. Auf 28 900 Mark beziffert sich die Kindergartensonderumlage. Weil zu den 47 000 Mark, die die allgemeine Rücklage gegenwärtig enthält, voraussichtlich weitere 40 000 Mark kommen, ist die für 2000 geplante Entnahme von 35 250 Mark problemlos möglich. (ks) |
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vom 20. Dezember 1999
Meisterhaftes
Zusammenspiel von Flöte und Orgel
Das von der Sängervereinigung Abentheuer veranstaltete Adventskonzert in der voll besetzten Achtelsbacher Dorfkirche kam gut an. Es überzeugte Dr. Elisabeth Philipps mit ausgewogener und geschulter Sopranstimme. Die noch sehr jungen Flötistinnen der Kreismusikschule (Christina Arend, Nina Weiand und Ina Kronenberger) spielten mit erstaunlicher Konzentration und Leichtigkeit. Meisterhaft beherrschtes Zusammenspiel von Orgel und Querflöte boten Thomas Dietrich und Eva-Maria Mörschbächer. Sie zauberten eine nicht alltägliche konzertante Stimmung in der Dorfkirche. Beide Chöre beeindruckten durch präzise Einsätze und einfühlsame Vorträge. Die Gesamtleitung hatte der Chorleiter der Sängervereinigung, Stefan Mörschbächer. Eiler |
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vom 04. Dezember 1999
Adventskonzert mit hochkarätigen Solisten ABENTHEUER. Die Sängervereinigung veranstaltet am Sonntag, 5. Dezember, 17 Uhr, in der alten Dorfkirche in Achtelsbach ein Konzert "Festliche Musik zur Advents- und Weihnachtszeit", das die in Ungarn gebürtige Sopranistin Dr. Elisabeth Philipps bereichern wird. Auch Thomas Diedrich, Organist der Dreifaltigkeitskirche in Neumagen-Dhron, und die Eva Mörschbacher (Querflöte) aus Malborn und ein Blockflötentrio werden die Chöre der Sängervereinigung unterstützen. Dabei soll die besondere Akustik der alten Achtelsbacher Dorfkirche mit ihrer aus dem Jahr 1893 stammenden "Oberlingerorgel" genutzt werden. Der Eintritt ist frei. |
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vom 25. November 1999
Gemeinderat von Abentheuer berücksichtigt bei der Gemeinschaftshaus-Planung
einen Jugendraum
Nach zahllosen Beratungen ohne konkrete Ergebnisse gelang dem Abentheuerer Gemeinderat in seiner vierstündigen Sitzung am Dienstag ein Schritt in Richtung Jugendraum: An der Einfahrt zum Neubaugebiet soll eine Schutzhütte gebaut werden. Von Karsten Schultheiß ABENTHEUER. Die Kinder und Jugendlichen in die Dorfgemeinschaft zu integrieren, werde im nächsten Jahr wichtigstes Thema der Dorferneuerung, betonte Ortsbürgermeister Klaus Goldt. Zunächst sah es aber so aus, als nähere sich der Gemeinderat der Einrichtung eines Jugendraums wieder einmal keinen Deut. Für das an der Ecke Schulweg/Waldstraße angedachte Container-Vorhaben gab's keine Genehmigung - und sie wäre laut Goldt ohnehin "nur ein Behelf" gewesen. Nur Provisorien möglich
Nicht gerade verheißungsvoll begann die Diskussionsrunde, zu der
jedes Ratsmitglied einen Beitrag leisten sollte: Einige hatten gar
nichts zu sagen, andere wenig. Für "absurd" hielt Thomas Geibel
die Idee eines Anbaus an die Trauntalhütte, ehe Gert Rüter
Klartext redete: "Wir drücken uns um das Problem herum." Nach
dem Container-Aus müsse der Gemeinderat eine Alternative aufzeigen.
Ideal wäre, den Jugendraum in ein Dorfgemeinschaftshaus zu integrieren
- doch dessen Realisierung lasse mindestens fünf Jahre auf sich warten:
"Das können wir den Jugendlichen nicht zumuten." Rüters
Antrag, bei der Planung eines Gemeindehauses - dafür sind im
2000er Etat 10 000 Mark veranschlagt - einen
Kaum Beifall bekamen andere Standorte, und der Ortsbürgermeister bot sich an, gemeinsam mit dem Jugendförderverein mit Unterstützung von außen ein Konzept auszuarbeiten. Plötzlich unterbreitete Theo Gaukler den Vorschlag, an der Einfahrt zum Neubaugebiet, wo der Bebauungsplan einen Spielplatz vorsieht, eine Blockhütte zu errichten. Ein Zaun entlang dem Bach sei erforderlich, meinte Klaus Goldt und riet, auch die Winterzeit ins Auge zu fassen. Werde das Häuschen nicht als Jugendraum deklariert, seien Toiletten, Heizung und Beleuchtung kein Muss, war der Tenor. "Dann kann ja jeder seine Taschenlampe mitbringen", scherzte Klaus Giebel. Bei drei Enthaltungen billigte der Rat den Gaukler-Antrag. |
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vom 20. Oktober 1999
ZUR PERSON Joachim Mörsdorf stammt aus Abentheuer Oberst Joachim Mörsdorf ist in Abentheuer geboren und besuchte das Gymnasium in Birkenfeld. 1959 - nach dem Abitur - verließ er das Elternhaus. Nach einer Pilotenausbildung bei der Bundesluftwaffe flog er für die Luftraumüberwachung der NATO, bis er Chef der Flugbereitschaft in Köln/Bonn wurde. Mörsdorf, der in der Nähe von Bonn lebt, hat den Kontakt in seine Heimat nie abreißen lassen. Auch den Dialekt beherrscht er noch. Alle zwei bis drei Monate besucht er Abentheuer und Birkenfeld, wo er sich in der Stefan-Morsch-Stiftung als Mitglied im Kuratorium engagiert. Die "Lady" quittiert den Dienst Die Boeing 707 der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministers flog deutsche Polit-Prominenz rund um den Erdball Abschied vom Militärdienst nehmen Oberst Joachim Mörsdorf und die Boeing 707: Der Kommandeur der Köln/Bonner Flugbereitschaft geht in den Ruhestand, mit ihm verlässt auch das letzte Exemplar des legendären Flugzeugtyps die Flotte des Lufttransportgeschwaders. ABENTHEUER. Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und der unermüdliche Ex-Chefdiplomat Hans-Dietrich Genscher nahmen ihre Dienste oft und gern in Anspruch. Aber auch die Amtsnachfolger Gerhard Schröder und Joschka Fischer stehen im (Flug)-Meilensammeln in nichts nach. Gehen Bundeskanzler, Bundespräsident oder Minister auf ferne Staatsvisite, jettet Deutschlands Politprominenz nicht etwa in First-Class-Sesseln der Lufthansa um den Erdball - die staatlichen Würdenträger besteigen vielmehr die nobel ausgestatteten Flugzeuge der Flugbereitschaft. Flugbereitschaft des Bundesministers der Verteidigung, heißt das
Lufttransportgeschwader mit Sonderaufgaben, das 1957 von Franz-Josef Strauß
Als der Airbus zur Luftwaffe kam, rutschte die elegante Boeing bei Passagieren und Besatzung recht schnell auf Platz zwei in der Beliebtheitsskala. Wenn auch die 707 technisch zwar nach wie vor voll und ganz zufriedenstellt, entspricht sie wirtschaftlich nicht mehr den Geboten der Zeit. Mit der Boeing 707 ist auch ein Stück deutscher Geschichte verbunden: So erinnert sich Ex-Bundeskanzler Kohl besonders gern an den Rückflug vom Kaukasus, wo im Juli 1990 bei der Begegnung mit Präsident Michail Gorbatschow der Weg zur deutschen Einheit geebnet wurde. Von den ehemals vier Boeing 707-320C der German Airforce, hat die mit der Kennung 10+03 (August Euler) am längsten ausgeharrt. Der Verkauf in die USA, wo die 707 dann als Cargo-Flieger eingesetzt werden soll, sei schon so gut wie perfekt, erzählt Oberst Joachim Mörsdorf. Der Kommandeur der Köln/Bonner Flugbereitschaft ist mit annähernd 8000 Flugstunden - der größte Teil davon auf dem Vierstrahljet - selbst ein 707-Urgestein. Oberst Joachim Mörsdorf und das einzig nochverbliebene Exemplar der 707 verbindet, dass beide gemeinsam den Hut nehmen werden. Mörsdorf wechselt in den Ruhestand, die 707 nur den Eigentümer und fliegt - wenn auch in anderer Verwendung - bestimmt noch einige Jahre weiter. Eines ließ sich der Flottenchef nicht nehmen: Einen der letzten Flüge der Boeing 707 auf der Luftwaffen-Hausstrecke von Köln/Bonn nach Washington D.C. verbringt er genau da, wo er die meiste Zeit seines Fliegerlebens saß - im linken Pilotensitz. Zusammen mit dem ebenso 707-erfahrenen Kommandanten, Oberstleutnant Günter Fiedler, steuert er die "good old Lady" ein letztes Mal selbst. Ludwig Hoff |
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vom 9.Oktober
Der letzte Soldat verlässt
"Erwin"
Abschied nach 13 Jahren: Stabsfeldwebel Rudolf Quack
erlebte die "Blütezeit" und den Niedergang des Bunkers Börfink
Von der Verabschiedung eines Stabsfeldwebels nahm im Bunker Börfink vor zehn Jahren kaum jemand Notiz, versahen dort doch täglich Dutzende Offiziere ihren Dienst. Aber der Abgang von Stabsfeldwebel Rudolf Quack bedeutet eine Zäsur: Mit ihm verlässt der letzte Luftwaffensoldat die einstige Kommandozentrale. Von Karsten Schultheiß BÖRFINK. Längst hat "Erwin", einst mit 6000 Quadratmetern
Arbeitsfläche einer der wichtigsten Bunker Europas, den größten
Teil seiner Bedeutung eingebüßt. In Krisensituationen
hätten Generäle den Gefechtsstand bezogen, zu Friedenszeiten
mit Obristen und 150-köpfigem Gefolge als Statthaltern. Insgesamt
wirkten in Börfink rund 400 Soldaten und Zivilisten, für
bis zu 700 Personen war die 1964 eröffnete Anlage konzipiert.
In der Tat ging ein Licht nach dem anderen aus, die Radarführungsabteilung
und die Kriegshauptquartiere wurden aufgegeben. Allerdings liefert
die Radarstellung Erbeskopf weiterhin Daten, die per Ferndatenleitung
genutzt werden.
nach obenAngelegt am 9. Oktober 1999 00:02
von www
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vom 04. Oktober 1999
IM DETAIL Die Siegermannschaften Bei den Gruppenwettkämpfen waren die Männer um Wehrführer Willi Scherer aus Rimsberg wieder um eine Nasenlänge voraus und erreichten in 151 Sekunden souverän den ersten Platz. Es folgten Oberhambach (180), Sonnenberg-Winnenberg (182), Abentheuer (236) und Buhlenberg (302). Bei den Staffeln lag die Wehr aus Hoppstädten-Weiersbach in 90 Sekunden vorn, erhielt neben dem Pokal auch den Wanderpokal. Auf den Plätzen lagen Birkenfeld (101), Siesbach (108), Schwollen (126) und Niederbrombach (176).
nach
oben Angelegt am 4. Oktober 1999 00:02 von www
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vom 17. September 1999
"Abenteuer
in Abentheuer" Ein amerikanisches Brautpaar kam eigens in den Hunsrück,
um
1982 träumte die damals 14-jährige Tammy Matuck, die heute
in der US-Hauptstadt Washington wohnt, einmal im Landgasthof "La
Cachette" in
Von Stephan Seiler ABENTHEUER. Was seltsam klingt, hat einen plausiblen Grund: Anfang der 80er Jahre lebte die Familie Matuck für zweieinhalb Jahre in Aben~theuer. Der Vater war in der Region als Computerfachmann tätig. Damals war die kleine Tammy derart beeindruckt von der Atmosphäre des "La Cachette", dass sie beschloss, ihre Hochzeit an diesem idyllischen Ort zu feiern. Seit der Heimkehr in die USA war sie nicht mehr in dem Hunsrück-Dörfchen gewesen. Doch vergessen hat sie diesen Platz nie. Sonst hätte sie ihn wohl kaum nach all den Jahren aufgesucht, um ihren "Traumprinzen" David Jontz zu ehelichen. Mit 20-köpfiger Begleitung wagte das Paar die Reise über den Atlantik und erlebte eine typisch deutsche Hochzeit. Mit erheblicher Verspätung kamen die beiden erst drei Stunden vor der Heirat mit dem Zug in Neubrücke an. Einige Airlines hatten ihre Flüge wegen des Unwetters in den USA gestrichen, so dass der ganze Aufwand beinahe vergebens gewesen wäre. Gerade rechtzeitig fanden sich die Brautleute in der katholischen Kirche in Birkenfeld ein, wo Pastor Walter Weber das von einer zweitägigen Odyssee durch Flughafen-Terminals gestresste Paar auf Englisch traute. Die Zeremonie gefiel den frisch Vermählten besonders: "In Deutschland steht das Sakrament der Ehe im Mittelpunkt, während in Amerika das Drumherum dominiert", urteilte David und freute sich über die gelungene Feier. Doch damit nicht genug. Die Besitzer des "La Cachette", die Familie Dickheiwer, steht schon seit Jahren mit den Ex-Abentheuerern in Kontakt. Sie planten drei Wochen lang jedes Detail der Heirat. Abstecher nach Italien
Bei der Gelegenheit hat der 27-jährige Informatiker auch gleich
die Chance, seine Verwandten in Italien zu besuchen - im Rahmen der
sechswöchigen Hochzeitsreise durch Europa. Seine 31-jährige Gattin
staunte nicht schlecht: Selbst Ortsbürgermeister Klaus Goldt kam,
um sich das Spektakel anzusehen und zu gratulieren.
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vom 10. September 1999
ABENTHEUER. Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens Abentheuer folgten der Einladung von Andreas Thiel, einen Bauernhof in Abentheuer zu besuchen.Während der Vater des Kindes, Harald Thiel, die interessierte Kinderschar und ihre Begleitung auf dem Bauernhof herumführte und vieles erklärte, kam gerade ein Kälbchen zur Welt, das nach der Geburt von vielen staunenden Kindern begrüßt wurde. Gerne wurde auch die Einladung zum Grillen angenommen, und man machte sich nach dem Essen mit vielen Eindrücken auf den Heimweg. |
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vom 08. September 1999
Auf
den Spuren von Fred Feuerstein
ABENTHEUER. "Steinzeit" war das Motto des diesjährigen Zeltlagers des Jugendfördervereins Abentheuer, nachdem die Kinder und Jugendlichen in den Vorjahren Indianer, Piraten und Ritter waren. Nachdem der Aufbau der Zelte an der Mohohu-Hütte an der Bleidenbach erledigt war, fand die Einstimmung in das Thema im Museum Birkenfeld statt. Die Organisatoren hatten sich wunderbar auf die jungen Abentheuerer eingestellt und sogar das Arbeiten mit steinzeitlichem Werkzeug ermöglicht. Animiert von der Führung im Museum wurden im Lager Keulen, Faustkeile, Steinketten und Tonfiguren hergestellt, und dann auf den Spuren von Fred Feuerstein und Barny Geröllheimer ein Steinzeitauto gebaut, das jedermann bei dem Fastnachtsumzug 2000 in Buhlenberg wird bewundern können. Die steinzeitlichen Sammler und Jäger schulten dann noch Auge und Gehör bei einer Nachtwanderung, wurden jedoch mehrfach von schrecklichen Gespenstern gestört. Das Mammutspiel am Morgen des Sonntags forderte alle Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen heraus: zum Beispiel mit im Wald gesuchten Naturfarben das Wappen von Abentheuer zu malen, oder ohne technische Hilfen geduldig ein Feuer zu entfachen. Auf offener Flamme köchelte zwischenzeitlich die Steinzeitsuppe nach überlieferten Rezepten, die die Kräfte für das traditionelle Fußballspiel "Alt gegen Jung" mobilisierte. Der Sieg der Jugend in Höhe von 8:6 wurde von doch recht wütenden Protesten der Älteren bezüglich der Leistung und Objektivität des 17-jährigen Schiedsrichters begleitet. Ein aktives Wochenende der jungen Abentheuerer im Alter von vier bis 18 Jahren ging so zu Ende. Unterstützt hatten sie die Ortsgemeinde , das Kreisjugendamt Birkenfeld, die Firmen St. Wendeler Volksbank, Thomas-Bau, Ferienpark Hambachtal und Diamant-Quelle, sowie die Eltern und jungen Erwachsenen im Dorf mit ihrem Engagement. |
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vom 30. August 1999
Der
neue "OB" von Abentheuer setzt auf Teamwork
ABENTHEUER. Obwohl er neben dem Posten des Ortsbürgermeisters eine Reihe weiterer Ehrenämter bekleidet, befürchtet Klaus Goldt nicht, sich zu verzetteln: "Ich bin nicht der Typ, der sich vor dem Fernseher entspannen kann. Deshalb habe ich mehr Zeit als andere." Aktiv sein - das ist seine Devise. Der 46-Jährige steht der Sängervereinigung Abentheuer, der
Sängergruppe Birkenfeld I, dem Förderverein der Grundschule Brücken
und dem
Der Familienvater, der gerne mit Gattin und den beiden Söhnen Rad und Ski fährt, preist die ausgewogene Verteilung der Ratsmitglieder auf Alters- und Berufsgruppen und ihre Kompetenz: "Auf beiden Listen standen gute Kandidaten - und entsprechend viele Wähler panaschierten." Auch wenn Goldt seit zwei Jahrzehnten der CDU angehört, lehnt er Parteilisten für den Gemeinderat strikt ab: "Parteipolitik in Dörfern beeinträchtigt die Funktionalität der Ratsarbeit." "Ich bin mehr integrierend" Vor 15 Jahren zog er erstmals in den Gemeinderat ein - als Bewerber der Wählergruppe Jörg bekam er auf Anhieb die viertmeisten Stimmen. 1994 trat er mit einer eigenen Liste an und unterlag bei der Ortsbürgermeister-Urwahl dem Amtsinhaber: "Günther Jörg ist eine Institution. Er hat vieles bewegt und im Vereinsleben Akzente gesetzt", blickt der Berufssoldat auf seine Niederlage zurück. Diesmal erreichte er trotz Solo-Kandidatur nur 59 Prozent, was er auch auf Jörgs Einfluss zurückführt. Nicht auf den Rat des Vorgängers zurückgreifen zu können, betrachtet Goldt keineswegs als Handikap. Einen Vorteil gegenüber Jörg sieht er darin, "dass ich mehr integrierend bin". Mit seinem Wohnort identifiziert sich der gebürtige Osnabrücker voll: "In Abentheuer fühle ich mich mit meiner Familie pudelwohl." Die große Krishna-Gemeinschaft auf der Hujetsmühle löst bei ihm kein Unbehagen aus: "Bis heute hat sich die Vermutung, die Gruppe werde aggressiv-missionarisch tätig, nicht erfüllt." Die Dorfgemeinschaft will der neue Ortschef fördern - auch durch rege Kommunikation. Darüber hinaus werde die Dorferneuerung fortgeführt und ein weiteres Neubaugebiet ins Auge gefasst. Allerdings seien die finanziellen Möglichkeiten wie fast überall begrenzt. Kein Manko ist in den Augen des Stabsfeldwebels, der 1980 in den Bunker Börfink und so nach Abentheuer kam, die Entfernung zu seinem heutigen Dienstort Ramstein: "Wenn ich gebraucht wurde, bin ich jederzeit abkömmlich." An den Ruhestand, der in seiner "Zunft" so früh eintritt, mag er noch nicht denken: "Meine Funktion als Computer-Spezialist bereitet mir viel Freude. Ich kann mich nicht damit anfreunden, mich in wenigen Jahren zur Ruhe setzen." Karsten Schultheiß |
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vom 24. August 1999
Abentheuers
Alt-Ortsbürgermeister Günther Jörg vermisste in den letzten
zehn Jahren die Harmonie
Veteranen ziehen Bilanz Viele erfolgreiche Projekte sind mit den Namen der früheren Sechs neue Ortsbürgermeister gibt's in der Verbandsgemeinde Birkenfeld. Aus dem Sextett, das freiwillig seinen Stuhl räumte, ist Günther Jörg, der 27 Jahre an der Spitze der Gemeinde Abentheuer stand, der Dienstälteste. Von Julia Heyda VG BIRKENFELD. Die Kommunalpolitik verliert mit den Veteranen Persönlichkeiten, die nicht nur ihre Gemeinde nachhaltig prägten. Günther Jörg zog sich wegen gesundheitlicher Probleme - insbesondere ein Augenleiden macht ihm zu schaffen - ins Privatleben zurück. Zufrieden zieht er nach 27 Jahren an der Spitze der Gemeinde Abentheuer Bilanz: "Alle Vorhaben konnten so verwirklicht werden, wie ich es mir vorgestellt hatte: programmiert, umgesetzt, abgeschlossen - ohne die Bürger dabei extrem zu belasten." Er verweist auf das große Neubaugebiet, Straßenausbau mit Wasser und Kanal, Dorferneuerung und Kindergarten. Nachdem der Revierförster vom Neuhof 1966 "off die Hitt" gezogen war, warb ihn Bürgermeister Richard Spreier für eine Kandidatur zum Gemeinderat an. "Ich bekam die zweitmeisten Stimmen und wurde Beigeordneter. Dabei hatte ich von Kommunalpolitik gar keine Ahnung." Die eignete sich Jörg rasch an. Auch dank seiner glänzenden Kontakte zu übergeordneten Dienststellen erlebte Abentheuer einen rasanten Aufschwung und wuchs von 330 auf 570 Einwohner. Seit 1989 sei die Ratsarbeit nicht mehr harmonisch gewesen, bedauert
der 73-Jährige: Manche Ratsmitglieder hätten nur persönliche
Vorteile und
Theo Scherer, Altbürgermeister der Gemeinde Achtelsbach, überließ das Amt, das er seit 1979 bekleidet hatte, einem Jüngeren. Der 68-Jährige war seit 1972 im Gemeinderat tätig und wurde 1974 1. Beigeordneter. Das schönste Erlebnis, das er während seiner Amtszeit hatte, war die Einweihungsfeier der Ortsdurchfahrt 1994. Scherer hatte sich lange und hartnäckig dafür eingesetzt. Es war eine lang erkämpfte Sache, die schließlich doch die Mühe lohnte. "Jetzt nach 20 Jahren Amtszeit habe ich genug getan. Es wird jetzt auch einfach mal Zeit, Jüngeren im Ort das Zepter zu übergeben", sagt Scherer. Helmut Schmidt gab das Amt des Ortsbürgermeisters von Niederbrombach nach 17 Jahren ab. Er engagierte sich seit 1969 im Gemeinderat und war von 1979 bis 1982 als 1. Beigeordneter tätig. Die Arbeit des Ortsbürgermeisters bereitete dem 72-Jährigen stets Spaß - nicht zuletzt aufgrund der günstigen finanziellen Lage der Niederbrombacher Gemeinde. Der Kanal- und der Straßenausbau waren Meilensteine seiner Ära. Das einzige Sorgenkind des Orts wird jedoch stets die B 41 bleiben. Häufig werden Proteste gegen den Ausbau laut, der Lärm und die hohe Unfallgefahr beunruhigen die Anwohner. "Trotz mancher Probleme war es immer eine schöne Zeit für mich, nur - es wird auch mal Zeit, anderen den Vortritt zu lassen", resümiert Schmidt. Erich Jaekel, der am Freitag seinen 80. Geburtstag feierte, war der Senior unter den Ortsbürgermeistern im Kreis Birkenfeld. Seit 1984 lenkte er die Geschicke der Gemeinde Niederhambach. Vor seinem Amtsantritt war er ungewöhnlicherweise nicht kommunalpolitisch engagiert und "musste so ins kalte Wasser springen". Manche Dinge lagen Jaekel in dieser Zeit besonders am Herzen - beispielsweise der Gemeinschaftshausbau mit einem Glockenturm, die Errichtung einer Leichenhalle oder die Aufstellung dreier Brunnen im Dorf. Trotz seiner Demission lässt es sich der Böschweilerer nicht nehmen, weiterhin den Stammtisch der Ortsbürgermeister zu besuchen. Wolfgang Orth, der Ortsbürgermeister von Rötsweiler-Nockenthal, schied nach einer zehnjährigen Amtsperiode aus dem Dienst aus: Die Folgen eines Hörsturzes zwangen den Hauptschullehrer schon mit 56 Jahren zum Aufhören. Gerhard Schug, der 63-jährige Ortsbürgermeister der Gemeinde Wilzenberg-Hußweiler, nahm bereits nach fünf Jahren seinen Hut. |
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vom 05. August 1999
Flöte
und Tabla trugen in neue Klanggefilde
ABENTHEUER. Beim mittlerweile vierten Sommerfest am vergangenen Wochenende auf der Hujetsmühle wurde wieder so einiges geboten. Rund 400 Gäste besuchten das Zentrum der Hare-Krishna-Gemeinde am Rande von Abentheuer. Besonders die indischen Tänzerinnen eroberten sich durch ihre gekonnte Darbietung schnell die Herzen der Zuschauer. Beim traditionellen Tanz werden die Spiele von Krishna in einer ganz eigenen Körpersprache zum Ausdruck gebracht. Die Bühne im Garten bildete den Rahmen für vielseitige musikalische Darbietungen. Traditionell indisch - mit Charley Wintermeyer an der Bambusflöte und Ashoka Rehala, einem Tabla-Spieler - gelang es, die Zuhörer auch musikalische in ganz andere und für viele neue Gefilde zu tragen. Aber auch bluesartige Töne und eher westliche Instrumentierung hörten die Gäste, von denen einige bis spät in die Nacht mittanzten. Etliches über die Tradition des Krishna-Bewusstseins konnte man in einem Dia-Vortrag von Sacinandana Swami über eine Pilgerreise in den Himalaya erfahren. Auch Videos und Vorträge boten den Besuchern die Möglichkeit, sich einen tieferen Einblick in die Tradition des Krishna-Bewusstseins zu verschaffen. Glück verheißend Sehr anschaulich war auch ein Feueropfer eines brahmanischen Mönches,
bei dem alle Besucher die Mantren für eine Glück verheißende
Atmosphäre mitsingen konnten.
Auch die Kinder wurden gut unterhalten: Sie konnten den ganzen Tag über
auf zwei Pferdchen reiten, sich ihre Gesichter bemalen lassen, an
einem
"Mir hat besonders die angenehme Atmosphäre und die freundliche Art der Leute gefallen. Die Bewohner der Mühle versuchen ihr Motto 'Einfach leben - hoch denken' in die Wirklichkeit umzusetzen. Das hat mich sehr beeindruckt," meinte eine Besucherin aus Buhlenberg. |
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vom 16. Juli 1999
FEIERTAG Ehrungen bei der Sängervereinigung Klaus Goldt, Gruppenvertreter Birkenfeld I, ehrte langjährige Mitglieder der Sängervereinigung Abentheuer. Klaus Giebel ist seit 40 Jahren aktiv, und das zeitweilig in drei Chören. Auch seine Verdienste als langjähriges Vorstandsmitglied wurden gewürdigt. Giebel erhielt die goldene Ehrennadel des Sängerbundes Rheinland-Pfalz. Inge Burbes blickt zurück auf eine 50jährige Sängertätigkeit und ist - ebenso wie ihr Ehemann - ein Vorbild für Probenfleiß. Inge Burbes erhielt die Ehrennadel mit Goldkranz des Deutschen Sängerbundes. Vier Sängerinnen und Sänger wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Wolfgang Krausse, mehr als 40 Jahre Sänger und engagiertes Vorstandsmitglied.
Erika Lengler, aktiv im Gemischten Chor und im Vorstand sowie ihr Ehemann
Wolfgang. Vereinswirt Manfred Heß, der als Tenor schon mehr als vier
Jahrzehnte aktiv in den Chören ist, erhielt die Goldene Ehrennadel
des Sängerbundes Rheinland-Pfalz.
Die Abschiedshymne
war das Sahnehäubchen
BRÜCKEN. "Singend in den Sommer" - unter diesem Motto gestaltete die Sängervereinigung Abentheuer im evangelischen Gemeindezentrum in Brücken ein Konzert. In seiner Begrüßung führte Vorsitzender Klaus Goldt aus, im Vordergrund dieser Veranstaltung solle die Begegnung und die Freude am Chorgesang stehen. Auch klassische Melodien Der Gemischte Chor der Sängervereinigung Abentheuer, unter der Leitung von Stefan Mörschbächer, der MGV "Germania" Buhlenberg (Manfred Schneider), der katholische Kirchenchor "St. Briktius" aus Malborn (Stefan Mörschbächer), der Gemischte Chor Dienstweiler (Helmut Weirich) und der Männerchor aus Abentheuer stellten sich mit wunderschönen Weisen, abwechselnd mit Volks- und Heimatliedern sowie klassischen Melodien, aber auch ausgefallenen Sätzen vor. Der Männerchor aus Buhlenberg besang zuerst die Jagd, um dann die Zuhörer über "Die wahre Liebe" aufzuklären. Helmut Weirich, ein Garant für Auswahl besonderer Chorliteratur, überzeugte mit dem Chor aus Dienstweiler mit dem humorvollen Vortrag "Drei Gäns im Haberstroh". Kerstin Thömmes und Eva Mörschbächer aus Malborn brachten mit ihren eindrucksvollen Vorträgen auf der Querflöte instrumentale Auflockerung. Zum Abschluß des Konzertes setzte der gastgebende Gemischte Chor ein Sahnehäubchen auf die Musikauswahl mit der Abschiedshymne von Gerd Onnen "Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir". Sonntags hatten die "Hüttener" zum geselligen Frühschoppenkonzert
eingeladen. Eine mutige Initiative, diese Veranstaltung in die Außenanlage
des
Der MGV Heimbach unter der Leitung von Klaus Schweig überzeugte mit sattem Chorklang. Die besondere Stärke des Männerchors Abentheuer ist die Liedauswahl des Chorleiters Stefan Mörschbächer, der in diesem Sommer auf eine zehnjährige Chorleitertätigkeit in Abentheuer zurückblicken kann. Der Hausherr, Pfarrer Bonn, zeigte sich beeindruckt von den Nutzungsmöglichkeiten
seines Gemeindezentrums und bekundete seine Freude
Ein Experiment geriet zum Höhepunkt, als der Männerchor der
Sängervereinigung aus Birkenfeld mit ihrem versierten Chorleiter Wolfgang
Giebel das Werk von Klaus Ochs "Miteinander - füreinander" intonierte.
Nachdem dann die letzte Zugabe verklungen war, waren nicht nur die Gäste,
sondern insbesondere der Veranstalter mit dem Fest "Singend in den Sommer"
sehr zufrieden. Der schöne Sommertag verlockte viele, noch zu
bleiben, zumal der Duft des "heimischen Spießbratens" den Gästen
schon vorher Appetit gemacht hatte
ABENTHEUER. Eine kulturhistorische heimatkundliche Exkursion entlang der Traun macht die Sängervereinigung am Samstag, 17. Juli. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Gasthaus Heß, von hier werden die Wanderer mit Fahrgemeinschaften nach Tranenweier gefahren. Zuerst geht es zur Quelle der Traun, dann bleibt die Gruppe immer nahe an der Traun. Führer werden Erklärungen über die damalige intensive Nutzung des Wassers und die Veränderungen, die der Bach über die Jahre erfahren hat, geben. Das Ziel in Abentheuer ist das Gasthaus Heß. |
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vom 21. Mai 1999
ULA erstellte ListeKandidaten
für die Kommunalwahl nominiert
ABENTHEUER. Die Unabhängige Liste Abentheuer (ULA) hat ihren Vorschlag
für die Wahlen zum Bürgermeister und dem Gemeinderat aufgestellt.
Sie geht mit Klaus Goldt als Bürgermeisterkandidaten in das
Rennen. Seit 1978 in Abentheuer wohnhaft, ist er seit 1984 im Gemeinderat
und einer der dienstältesten Ratsmitglieder. Die Wahlen brachten
folgendes Ergebnis: Für den Gemeinderat bewerben sich 1. Klaus
Goldt, 2. Werner Samsel, 3. Martin Schneider, 4. Horst Antes, 5.
Gert Rüter, 6. Theo Gaukler, 7. Tino Burgard, 8. Lorita Fries, 9.
Gerhard Beermann,
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| Aus der RHEIN-ZEITUNG
vom 17 Mai 1999
Die
Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten Abentheuer feierten dessen
25jähriges Bestehen mit
Goldsucher tanzten mit Regenmachern
Country-Freunde sorgten für waschechte Kulisse
ABENTHEUER. Viele kleine, große und fast echte Indianer trafen sich anläßlich des 25jährigen Bestehens des Kindergartens Abentheuer an der Trauntalhütte. Geduldig warteten die Kinder und der Gesangverein aus Abentheuer, bis sie die Gäste mit einem gemeinsamen Lied begrüßen konnten. Denn zunächst hieß Kindergarten-Leiterin Loch die Besucher willkommen, blickte dabei ein wenig zurück in die Geschichte. Dann richteten die Vertreter der Ortsgemeinden Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg das Wort an die zahlreich erschienenen Eltern und Freunde und übergaben jeweils einen Scheck. Schließlich dankte noch Elternausschußvorsitzende Geiser Eltern, Träger und dem Team für die gute Zusammenarbeit. In die Welt der Indianer und Cowboys entführten die Jungen und Mädchen in ihrem Programm, den ein fast originalgetreuer Indianertanz nach dem Essen am Nachmittag einleitete. Großer Andrang herrschte an den von den Western- und Countryfreunden Trauntal aufgestellten Tipis, ebenso bei den von ihnen veranstalteten Spielen. Bei der Goldsuche und dem Anfertigen eines Rainmakers versuchten die eifrigen kleinen Indianer ihr Glück. Während des Kaffeetrinkens wagten sie einen Ausritt auf einem echten Pony, oder sie konnten sich bei der Kutschfahrt erholen. |
| Aus der RHEIN-ZEITUNG
vom 22. März 1999
Disziplin im Dienst
Ehrensache
ABENTHEUER. Vollzählig - wie auch bei den angesetzten Übungen durchaus üblich - waren die Feuerwehrangehörigen zur Jahresdienstversammlung im Gasthaus Heß erschienen. Wehrführer Werner Samsel konnte neben seinen Aktiven auch etliche passive Mitglieder sowie den Birkenfelder Verbandsgemeinde-Wehrleiter Bernhard Schneider begrüßen. Ortsbürgermeister Günther Jörg gab einen geschichtlichen Abriß über den Werdegang der Freiwilligen Feuerwehr Abentheuer. Im anschließenden Grußwort lobte Wehrleiter Schneider das außerordentliche Engagement der derzeitigen Wehrangehörigen in Abentheuer. Er unterstrich, daß Abentheuer über eine recht junge und vor allem tatkräftige Löscheinheit verfüge, die fast immer vollzählig ihren Feuerwehrdienst verrichten würde. Anschließend übernahm er die Aufgabe, neue Wehrangehörige zu verpflichten und andere nach erfolgreich absolvierter Ausbildung und der erforderlichen Mindestdienstzeit oder der erbrachten Leistung zu befördern. Neuverpflichtet wurden Nico Berang und Sascha Breitkopf. Befördert
wurden: Wayne Livingston zum Hauptfeuerwehrmann, Thorsten Beermann zum
Oberfeuerwehrmann, Tino Burgard zum Löschmeister, Mirco Geibel, Kai
Beermann, Christian Samsel, Jason Livingston und Timo Berang zum
Nach der offiziellen Verabschiedung bei der Ehrenzeichenverleihung im vergangenen Jahr in Ruschberg wurde Wolfgang Krause, langjähriger Maschinist der Freiwilligen Feuerwehr Abentheuer, nun auch im Kreise seiner Kameraden verabschiedet. |
| Aus der RHEIN-ZEITUNG
vom 10. Februar 1999
Neues aus
der Bütt bei der Sängerfastnacht
ABENTHEUER. Bei den Sängern in Abentheuer laufen auch in diesem Jahr schon seit langem die Vorbereitungen zur Sängerfastnacht. Am Samstag, 13. Februar, werden die Gäste im Gasthaus Heß nicht nur viel Neues aus der Bütt hören, auch Tanzgruppen und besonders der Gesang stehen auf dem Programm. Die Aktiven erhalten wieder einen besonderen SFO (Sängerfastnachtsorden). Der Jugendförderverein lädt für kommenden Dienstag nachmittag
ab 14.11 Uhr zur Kinderfastnacht ein. Auch hier werden sich junge Fastnachter
in der Bütt versuchen.
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