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Angefangen hat alles vor zwei Jahren. Bei den Süssschnüssern stand ein 40.Geburtstag an und fünf Männer standen vor der Frage - was machen wir ulkiges / uriges. Einer aus der Gruppe kam mit der Idee einer Geburtstags- messe. So weit - so schwierig. Von den vielen Vorschlägen bezüglich unseres Outfits, der Intromusik oder dem schnöden Menggenges gefiel uns der in Richtung keltischer Barden am Besten. Die ersten Kutten die uns Uschi und Lilo dankenswerterweise nähten, waren genau das was wir wollten. Die Musik gefiel uns - der Text der "Messe" war o.k. - unserem ersten Auftritt im März 2002 stand also nichts im Wege. (Trugen wir beim ersten Mal noch Kerzen - so konnten wir - Dank zweier Spenden - schon kurze Zeit später unser Fackeln in einen entsprechenden Träger stellen.) Es folgten weitere Auftritte im kleineren Kreis, ehe wir im Herbst '02 für unseren HVA im Brauhaus Maximiliansbräu erstmals vor einer größeren Zuschauerzahl auftraten. Der Gesang war mehr schrecklich als schön und wir konnten froh sein keine Anzeige wegen Körper- verletzung bekommen zu haben. Im Jahr darauf folgten neben 5 weiteren externen Auftritten bei Geburtstagen auch Auftritte beim Verein Regenbogen in Siesbach und bei einer Seniorenfeier des DRK in Birkenfeld. Dort fand auch der erste Auftritt im gemeinsamen Programm mit Klemens Hess statt. Großen Wert legten und legen wir stets darauf, daß wir alle aus den Reihen des Heimatvereins Abentheuer kommen.
Zu einem Treffen der Gruppe wurden im Herbst 2003 auch Klemens Hess und Knut Giebel eingeladen. Schnell waren wir uns über die Form einer künftigen Zusammenarbeit einig. Weitere Ergebnisse dieses Treffens waren zahlreiche in die Zukunft orientierte Unternehmungen sowie grundsätzliches zum Selbstverständnis der Gruppe. Wir singen was uns Spass macht, wir singen wann es uns Spass macht und wir singen wo es uns Spass macht. Texte, Melodien und Auftritte basieren immer auf einem einstimmigen Konsenz. Wären unsere Lieder nur so stimmig. Mit viel Selbstironie nennen wir uns nicht umsonst Notenquäler, Trauntalraben oder Vocal-Guggemusiker. Das Repertoire umfasst allerhand bekannte Melodien, die wir mit eigenen Texten unterlegt haben. Je nach Anlass quälen wir dann den Text und die Noten. Zunehmend beschwerlich war für uns das Tragen der Erstausstattung. Die Kutten waren verdammt schwer, unbequem und sie hielten überdies mehr als warm. Farbe und Form gefielen uns auch weniger. Also traten wir mit der entsprechenden Bitte um neue einheitliche, bequemere Kutten an Lilo und Uschi heran. In guinessbuchreifer Rekordzeit nähten uns die beiden Anfang 2004 unser neues "Gewand". Eine große Hilfe in der Finanzierung war uns dabei ein nennenswerter Zuschuß des HVA. Eigene T-Shirts wurden uns gespendet und das ein oder andere Assessoire wurden auf eigene Kosten angeschaft. Für das Jahr 2004 hat sich die Gruppe richtig was vorgenommen. Ein ganzes Wochenende übten sie fleißig in der Jugendherberge in Hermeskeil. Selbstverständlich wurde dieser Aufenthalt aus eigener Tasche bezahlt. Neue Lieder standen dabei ebenso auf dem Programm wie aktuelle Stücke, die bei Geburtstagen und im Karneval zur Aufführung kommen sollen. Einige private wie öffentliche Auftritte für das Jahr 2004 stehen schon fest.
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